Video: Fashion's Night Out in New York
Wie angekündigt gibt es jetzt unser persönliches Video mit Highlights von der Fashion's Night Out!
Wie angekündigt gibt es jetzt unser persönliches Video mit Highlights von der Fashion's Night Out!
Der zweite Tag der New York Fashion Week hat uns bereits starke Blasen an den Füßen verursacht, weil wir wie zwei aufgescheuchte Hühner durch die Stadt gefahren sind und bis spät in die Nacht bei der Fashion's Night Out gefilmt haben. Dafür gibts aber umso mehr Material, zum Beispiel auch von RTL, die uns wiederum bei der Arbeit zugesehen haben. Das Ergebnis soll wohl in den Nachrichten von RTL Aktuell irgendwann diese Woche laufen (ohje).
Vorgenommen hatten wir es uns schon bei der letzten Reise nach New York, nun setzen wir es endlich um: Wir starten ein Videotagebuch unserer Reise! Zwar gingen wir uns heute bereits selber auf die Nerven, weil jeder Schnickschnack gefilmt wurde, aber das Resultat macht dann doch Spaß. Weshalb wir dicke Blasen an den Füßen haben, das seht ihr jetzt.
Whitney Pozgay ist mit ihrem Label "Whit" eine der Newcomer-Designerinnen bei der New York Fashion Week und zeigte gestern bei einer Präsentation gleich neben den Milk Studios eine hübsche Strandkollektion im Vintage-Look. Inspiriert wurde Whitney von ihren internationalen Reisen, 60er-Jahre Spielfilmen und Sommerurlaub in Kalifornien - hübsche Kleidchen und Playsuits zu Espadrillos und Turbanen waren das Resultat.
Wir haben uns vorher backstage umgesehen und das Geschehen auf Band festgehalten!
Ich saß noch im Flieger und schaute eine Folge Dr.House nach der anderen, als New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg gestern früh an der Seite von Diane von Fürstenberg offiziell die Mercedes-Benz Fashion Week eröffnete und nicht zu tief stapelte: "New York has double the fashion houses of any other city in the world. The capital of fashion is right here in the Big Apple." Mailand, Paris? Was war da noch gleich?
Mit der Abwanderung vom Bryant Park zur neuen Location ein Stückchen weiter nordwestlich am Lincoln Center beginnt eine neue Ära für die Fashion Week und das haben wir uns einen Tag vor dem Beginn natürlich näher angesehen. Danach gings noch kurz in den Central Park und zum Dinner und damit das ein wenig lebendiger wird, haben wir die ersten Stunden im Big Apple auf Video festgehalten.
Letzte Woche schrieb der Herr Bokelberg bei Facebook: "Alter! Das hier ist wohl, ohne Übertreibung, der beste Song den ich in den letzten 1.000 Jahren gehört habe."
Neugierig, was das denn sein könte, klickte ich auf "play" und war erst einmal gar nicht überzeugt. Drei Stunden und den Song auf Endlosschleife spielen später hatte sich der erste Eindruck in Begeisterung verwandelt und so möchte ich die Band Foster the People aus Los Angeles mit ihrem Song "Pumped Up Kicks" auch hier vorstellen.
Vom Timing her könnte es nicht besser sein: Ab dem 14. September gibt es die Single zu kaufen. Allerdings trügt die poppig erfrischende Melodie: Der Text des Stückes hat ziemlich wenig mit guter Laune zu tun. Die Lyrics findet ihr hier, bei Youtube wird probiert, die Bedeutung zu entschlüsseln.
Üblicherweise verkündete H&M die Designerkooperationen in den letzten Jahren bereits Monate im voraus - nun machen sie es erstmals spannend und geben in einem Video lediglich die Stimme und Silhouette des männlichen Designers preis.
Der sagt darin: "Smart women are so beautiful, I think they are the most beautiful to me. I also think that men and women that are very comfortable within their own skin are gorgeous." In den Hintergrund wurde eine Geräuschekulisse wie in New York eingebaut, die Close-Ups auf Hände, seinen Mund, Schuhe und Karohemd machen mich aber ziemlich ratlos.
Frisches Gelb, Mintgrün, Weinrot, Orange - alles Bestandteil der Sommerkollektion des schwedischen Labels Lagom. Leicht fallende Stoffe und akzentuierte Silhouetten hielten sich die Waage, am Ende der Show hatte man aber nur eines wirklich im Kopf: Den Mix aus Minimalismus und Hippie-Look, der durch die Schuhe mit bunten Fransen an der Ferse am stärksten zum Ausdruck kam.
Eine wunderbar lockere Kollektion, die den schwedischen kühlen Schnitt mit Mustern und knalliger Farbe aufgelockert widergegeben hat.
Noch eine grundsolide schöne schwedische Kollektion ohne viel Schnickschnack und Außergewöhnlichkeit: Hope mag auf dem deutschen Markt nicht ganz so präsent sein wie die anderen big player des Landes, mit den eigenen Stores in Kopenhagen und Stockholm sowie einem Onlineshop scheinen sich die Designer Ann Ringstrand und Stefan Söderberg seit der Gründung in 2002 aber immer besser zu etablieren.
Im kommenden Sommer lautet das Thema "Business and Pleasure". Soll heißen, dass die Kleider sowohl für die Arbeit als auch bei vergnüglichen Aktivitäten an nur einem Tag getragen werden können. Inspiration wurde in einem mystischen Mitternachts-Dinner inmitten von getarntem Holz gefunden, bei dem sowohl die Gäste als auch die Bedienungen eine Rolle spielen. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Céline liess sich anhand der kamelfarbenen Lederröcke nicht von der Hand weisen, aber wie ich schon sagte, war das insgesamt ziemlich solide...
Eine meiner bislang liebsten Kollektionen bei der Stockholm Fashion Week ist die von Whyred, insbesondere weil sie von Saison zu Saison schönere Schuhe kreieren. Los ging die letzte Show des gestrigen Abends nach Wein und Wraps in einer hübschen aber viel zu kleinen Off-Location - die Begegnung mit ein paar sehr unfreundlichen PR-Damen konnte die gelungene Sommerkollektion "Aspiration" durchaus wieder wett machen.
Es ging thematisch also um Dinge, nach denen sich Menschen sehnen und die Natur spielt dabei eine große Rolle: Die Designer Roland Hjort, Lena Patriksson und Jonas Clason haben sich von Dingen inspirieren lassen, die Menschen nie erreichen können, wie etwa das Fliegen. Der Fokus liegt daher auf Vögeln, deren Flügel in die Kleider sowohl Print-technisch als auch durch die fliegenden Materialien we Seide miteinfliessen. Mir gefielen die Farbgebung und die Prints besonders gut, auch wenn sie nicht neu oder auffällig waren.
Gleichzeitig wehte eine leichter Ethno-Hauch in Form von Federketten durch die Luft, die Carin Wester zuvor auch gezeigt hatte.
Inmitten der durchweg minimalistischen und wenig farbenfrohen Kollektionen bei der Stockholm Fashion Week tut es gut, auch mal eine andere Richtung zu sehen. Ida Sjöstedt hat sich den 70er-Jahre Hippie-Chic vorgeknüpft und eine bunte Kollektion mit güldenen Abendkleidern präsentiert, die oft an der Grenze zu starkem Kitsch waren...
Nach Entdeckung im Februar 2009 habe ich den Werdegang von Nakkna stets mitverfolgt und mich gefreut, dass das schwedische Label heute die Stockholm Fashion Week eröffnet hat.
Der Spiegelsaal des Hotel Berns wurde in tiefen Nebel gehüllt und so war es schwer, die ersten Looks zu erkennen. Als sich der Dunst etwas lichtete, gab es die bekannte asymmetrische Oversize-Silhouette in unterschiedlichen Ausführungen zu sehen. Es folgten weite Hosenbeine, 3/4-lange Kleider und sehr simple Shirts, die typisch für den schwedisch minimalistischen Look sind. Eine durchaus tragbare und schöne Kollektion - auf das Lookbook ohne Nebel freue ich mich jetzt schon.
Elise, Ingrid und Stephanie von Dänemarks größtem Modeblog anywho haben mit ihrem Stil und Geschmack schon viele begeisterte Anhänger gefunden und bringen uns seit Ende 2008 den Look von Kopenhagen näher. Im Anschluß an die Show von Minimarket hatten wir nach einer verpassten Chance in Berlin endlich einen Termin für ein Videointerview gefunden. Was die drei Stilikonen studieren, wie ihr Blog seinen Lauf genommen hat oder wie die dänische Blogosphäre ausschaut, seht ihr hier.
Als ich zuerst die Lookbook-Bilder von Veronica B Vallenes sah, bekam ich den Mund beinahe nicht mehr zu. Umso toller, dass die Norwegerin zum ersten Mal bei der Copenhagen Fashion Week zeigen durfte. Zwar sah die Bademode samt Turban, riesigen Ohrringen und Capes auf dem Laufsteg nicht mehr ganz so fantastisch wie auf den Fotos aus, dennoch blieb das St.Tropez meets Hollywood-Feeling der späten 70er stimmig.
Einen kleinen Vorgeschmack auf Peter Jensens allererste Womenswear-Show in Kopenhagen gab es bereits, nun kommt der Rest seiner Resortkollektion für den Sommer 2011. Die ist humorvoll an Kindergeburtstage in den 70er Jahren angelehnt und geht auf Peters liebstes Kinderbuch namens "Lisa's Birthday" zurück. Da wundert es nicht, wenn Tennissocken in Prinzessinenschühchen zu Geburtstagshüten, unzähligen Armreifen, metallschimmernden Clutches und Kleidern mit wie von Mama eingebügelten Stoffresten kombiniert werden.
Als Bonbon obendrauf gaben die drei Grazien von Giana Factory ihre Musik zum Besten, die ich nur empfehlen kann.
Liebe Jungs und Männer, ich habe hier ausnahmsweise auch mal ein kleines Schmankerl von der Soulland-Show gestern Abend in Kopenhagen für euch. Das von dem gerade mal 25-jährigen Silas Adler vor acht Jahren mit T-Shirts gestartete Label hat sich mittlerweile einen internationalen Ruf für sein skandinavisch traditionelles Handwerk erarbeitet und sogar bei der Männermodewoche in Paris präsentiert.
Der kommende Sommer steht ganz im Zeichen des Anzuges und die Spießigkeit kehrt zurück in die Kleiderschränke - wer Zopfpullover, weiße Converse und kurze Jeanshosen zu kombinieren weiß, ist auf der sicheren Seite. Inspiriert wurde Silas primär von Leonard Cohens Gedicht "The Suit", an welchem ihm der Gegensatz von erwachsen-kontrolliert versus dem Ausbruch aus Normen gefällt. Damit wagt er sich erstmals in das schwierige Feld der Anzüge und bewies, dass er ein gutes Händchen dafür hat. Wer also der Schwiegermama in spe imponieren will, hängt sich besser bald ein Stück von Soulland in den Kleiderschrank!
Damit ihr euch fühlt, als wärt ihr live bei der Copenhagen Fashion Week dabei, könnt ihr ab sofort den frisch veröffentlichten Modefilm von Barbara I Gongini anschauen. Das Label verzichtet auf eine Laufstegshow (so schade!) und setzt nach diversen Filmprojekten wieder alleine auf die Videopräsentation.
Um das offizielle Presseprogramm abzurunden, fuhren wir Montagmorgen in das Headquarter von Castro, um im Showroom einen näheren Blick auf die Kollektion zu werfen. Die Tochter und Chefdesignerin des rund sechzig Jahre alten Familienunternehmens Etty Rotter empfing uns persönlich mit einem Designer ihres großen Teams und stand uns in einem Interview über den Stil von Tel Aviv, das Thema fast fashion und die eigene Umgebung als Inspirationsquelle für Ideen Rede und Antwort.
Ein älterer Song aus dem Jahr 2007, der durch eine omnipräsente Fernsehwerbung eines Kameraherstellers wieder bei mir läuft: "Welcome Home, Son" von Radical Face. Schöne Stimmung und somit ein gelungener Einstieg ins Wochenende!
Howard Marks ist einer der bekanntesten Drogenschmuggler Großbritanniens, der in den 70er und 80er Jahren angeblich für 10% des weltweiten Handels von Marihuana und Haschisch verantwortlich war. Heute ist der einstige Physikstudent Bestsellerautor und Kultfigur dank seines autobiographischen Romans "Mr. Nice", der nun endlich verfilmt werden durfte und im Herbst in die deutschen Kinos kommt. Rhys Ifans spielt Marks, die Ehefrau Chloë Sevigny...