Kopenhagen hat einen Star und der heisst Henrik Vibskov. Egal, was der Designer kreiert, die halbe Stadt steht hinter ihrem Meister und trägt die Kreationen bedingungslos. Jeder Hype hat aber auch seine Berechtigung und ich kann das Genie in seiner Arbeit seit Entdeckung durchaus nachvollziehen. Mit "The slippery situation" hat sich Vibskov gemeinsam mit seiner Co-Designerin Maja Brix erneut selbst übertroffen und ich würde nächsten Winter ohne Umschweife jedes Teil seiner Kollektion tragen. Bemerkenswert, wie die Tragbarkeit der Kleider immer mehr in den Vordergrund tritt, ohne an Originalität zu verlieren. Für ein aussergewöhnliches Styling sorgten daher die dreifach gestapelten Hüte sowie Sonnenbrillen, dazu gab es jede Menge asymmetrische Rüschen, wallende bodenlange Kleider und geraffte Blusen in einer unheimlich stimmigen Farbpalette.
Die in den letzten Jahren vorherrschende Overdose an Karos schreckte Vibskov nicht davon ab, noch einmal einen Versuch zu starten und siehe da, das schottische Muster wirkt richtig gut. Vibskov nahm zudem ein wenig Abstand von den sackähnlichen Kleidern und probierte sich an feinen Vokuhila-Kleidern - sowie Blusen mit dunkelbraunen Gürteln samt integrierter Taschen, um die Taille zu betonen. Graue Plateauschuhe und weinrote Heels rundeten die Looks ab.
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