Thema twentysevennames

Labels aus Down Under und Neuseeland

Vor beinah genau einem Jahr wurden wir vom Tourismusverbund Australien auf einen Trip der Superlative eingeladen: Sydney inklusive Rosemount Australian Fashion Week sowie ein paar Tage in Melbourne. Die Reise lehrte uns, dass Surfwear allein kaum mehr die Modelandschaft beschreiben kann, sondern Down Under wirklich begehrenswerte Designer hervorbringt - übrigens genau wie die Nachbarn in Neuseeland. Vom 3. bis 7. Mai werden in Sydney die Sommerkollektionen für 2011, die auf der anderen Seite der Welt bekanntlich im Dezember in den Verkauf gehen, gezeigt, was ich besonders gespannt verfolgen werde. Die vorläufige Schedule gibt es hier.

Vielleicht habe ich bis dahin auch das Label-Chaos in meinem Kopf geordnet, da ich diverse Lookbook-Bilder momentan kaum mehr auseinander halten kann: Twentyseven Names (NZ), Shakuhachi (AUS), Stolen Girlfriends Club (NZ) und Lover (AUS). Gefühlt setzt jedes Label auf süsse Dutte, Socken in Heels, Spitzenkleider, Navy-Parka, hochgeschlossene Kragen und kurze Schulmädchenröcke zu Grobstrickpullovern - wirklich verwerflich ist es angesichts der entzückenden Resultate aber kaum.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Wochenrückblick: Blogwatch

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  • Auf der Suche nach einem Outfit zur Beerdigung von Yves Saint Laurent kam Leonor Scherrer die Idee einer Funeral-Kollektion. Hierfür holte sie sich ihren Freund Riccardo Tisci zu Hilfe, um angelehnt an den Stil von YSL und Claude Montana, Passendes für jede Jahreszeit zu kreieren. Mehr dazu gibt es bei Vouge.it.
  • Eine traurige Nachricht, die aber ohne Zweifel zur oben Genannten passt, lasen wir auf Stylemag.net: Malcom McLaren ist letzte Woche im Alter von 64 Jahren verstorben. Er war Erfinder der Sex Pistols, Geschäftsmann, Modemacher, Künstler, langjähriger Weggefährte von Vivienne Westwood und die Ikone des Punks. RIP, Mr. McLaren...
  • Sveda und Philipp von Youneak haben am "Leica Travel Project" teilgenommen und ihren Trip nach LA fotografisch dokumentiert. Heraus kam eine schöne Bilder-Strecke, die ihr euch hier anschauen könnt.
  • Das neuseeländische Label Twentysevennames hat ein wunderbares Lookbook ihrer Kollektion für Winter 2010 veröffentlicht. Schöne Kombinationen und zwei herzallerliebste Models mit grossem Dutt und derben Boots machen richtig Lust auf die tragbaren Designs. Einige Bilder hat Bees and Ballons.
  • Gucci schickt seine Handwerker auf Tour. In verschiedenen Gucci-Stores sollen sie Einblicke in die Herstellung der beliebten Handtaschen geben. Eine sehr schöne Aktion, die leider bislang nur in den USA geplant ist. Mehr erfahrt ihr auf Fashionista.
  • Renzo Rosso ist dabei, Diesel Black Gold als eigenständige Marke mehr auszubauen. Das Team aus Designerin Sophia Kokosalaki und Manager Andrea Baldo werden in Zukunft fast nur noch Italienische Stoffen verwenden, die Stores exklusiver auswählen, ein neues Logo kreieren und sich mehr auf Accessoires konzentrieren. Wir sind gespannt. Renzos große Pläne gibt es hier.

2Kommentare Lisa | | Kategorie: Blogwatch

New Zealand Fashion Week: Twentysevennames

Die in Wellington/Neuseeland lebenden Designerinnen Anjali Stewart und Rachel Easting gründeten 2006 ihr Label Twentysevennames und haben seither eine grosse Fangemeinde angesammelt. Dank der New Zealand Fashion Week und Isaac wurde uns das Label nun auch ein wenig näher gebracht und konnte mit der Winterkollektion für 2010 gleich Mädchenherzen im Sturm erobern.

Für "Crazy horse" haben sich die beiden von Sängerin Patti Smith inspirieren lassen, weshalb der androgyne Look in einigen Entwürfen immer wieder durchkommt. Hochgeschlossene Krägen, Combat Boots, Samtröcke, süsse Trenchcoats und hohe Dutts sind nicht die Innovation schlechthin, dafür aber hübsch und begehrenswert zusammengewürfelt. Insbesondere die komplett in cremefarben gehaltenen Outfits sind eine gute Abwechslung zu den im Winter vorherrschenden dunklen Farben.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL