Ryan McGinley: "Everybody Knows This Is Nowhere"
Nach seinem Auftritt beim Artist Talk von Pringle Of Scotland in London hatte ich mich ein bisschen an Ryan McGinley überfressen. Schon auf der Art Basel Miami Beach hatte mich sein Überformat-Foto Moonmilk mit der springenden Nackten vor der Felswand nicht mehr so geflashed wie einst.
Doch der Meister wäre nicht er selbst, wenn er das Ruder in der letzten Minute nicht noch umdrehen könnte. Seit vergangener Woche zeigt die Team Gallery (NY) "Everybody Knows This Is Nowhere", eine Sammlung von 150 Schwarz-Weiss-Portraits, die McGinley in den letzten zwei Jahren geschossen hat. Neu daran: Er tauscht seine analoge Kamera gegen die Digitale und die Natur gegen sein Studio. Auch wenn Kollege Hedi Slimane dieses Gebiet fast unersetzbar mit seinem Odeur markiert hat, wirkt die Bildsprache auf mich doch einzigartig.












