
Die Vorfreude war riesig, die Liste der Empfehlungen zwei Seiten lang (Tausend Dank nochmal!!) und die Anreise dauerte gefühlte 24 Stunden inklusive der siebenstündigen Zeitverschiebung. Und so hatte Tokio nichts besseres zu tun, als allen hohen Erwartungen genau zu entsprechen. Von allen asiatischen Städten, die ich bisher besucht habe, fühle ich mich hier auf Anhieb am wohlsten.
Die Japaner sind dem nach dem ersten Eindruck zwar zurückhaltend, aber freundlich, die Strassen sind sauber und alles erinnert ein bisschen an einen Mix aus Chicago und Sydney. Vom Flughafen in die Stadt schnarchen verchromte LKWs an uns auf der Autobahn vorbei, hier und da blitzt ein Golfkurs auf und sorgt für notwendige Grünfläche. 60 Minuten später geht uns die Luft geht für Großstadt-Verhältnisse (8 Mio. Einwohner) ganz sauber die Lunge runter und das nicht nur, weil das Rauchen auf der Strasse in sogenannten "Smoking Areas" abgehalten wird. Verständlich also, dass die japanische Hauptstadt regelmäßig im "Quality of Life"-Index des Monocle Magazins auftaucht. Unter den Top 5 der ""World Cost of Living"-Liste" aber leider auch...
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