
Den Preis für das innovativste Label im Internet hat Burberry wohl mehr als verdient: Es war eines der ersten Labels mit Livestream vom Laufsteg (mittlerweile sogar in 3D), ist in der Zusammenarbeit mit Blogs zukunftsweisend und nicht annähernd so angestaubt wie manch eine andere Luxusmarke und Burberry ist ebenso verantwortlich für die interaktive Plattform "The Art of Trench".
Ohnehin ist die Verjüngung der Marke seit dem Einstieg von Christopher Bailey (er war Kreativdirektor seit 2001 und ist nun Chief Creative Director seit 2009) deutlich spürbar: Die omnipräsenten Karomuster sind passé und für die außerordentlich stilvollen Kleider und Trenchcoats werben junge britische Models und Musiker. Als nächsten Coup hat er mit seinem Team eine interaktive Werbekampagne gestaltet, "bei der die Benutzer mittels innovativer Technologie selbst entscheiden können, aus welcher Perspektive sie die Kampagne, die Besetzung und die Produkte betrachten." Es kann also rotiert und gedreht werden, was das Zeug hält. Die Winterkampagne 2010/11 muss zwar ohne Emma Watson stattfinden, dafür gibt es aber wie gewohnt Rosie Huntington-Whiteley und zahlreiche andere Gesichter zu sehen.
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