Es wurde wirklich viel spekuliert über das "Offline-Projekt" von Style.com. Jetzt ist es also raus: Ende Oktober erscheint das erste Style.com-Magazin. Der Zeitpunkt ist clever gewählt, denn dann werden bereits alle Designer auf den verschiedenen Fashionweeks ihre Entwürfe für Frühjahr-/Sommer 2012 präsentiert haben, sodass das Magazin bis obenhin vollgepackt mit Fotos und Berichten von den taufrischen Lauftsteg-Trends sein wird. Zudem geplant sind interessante Interviews und Städtetipps.
Wer jetzt denkt, dass sich die Inhalte kaum von den Kategorien der Website unterscheiden, wird sich die berechtigte Frage stellen: "Wozu das Ganze?". Die Antwort ist ehrlich und bezieht sich vor allem auf wirtschaftliche Aspekte - in Zeiten von Facebook, Twitter, Blogs und Co., reicht es laut Style.com keinesfalls aus, lediglich mit einem Medium präsent zu sein. Das Ziel ist es, über so viele Kanäle wie möglich Leser zu erreichen. Die Vorgehensweise ist ja eigentlich eher andersherum bekannt: Vom Print zur Internetseite zum Blog zu Twitter. Style.com aber dreht den Spieß um und will dafür sorgen, dass die Leser in Zukunft wieder Gefallen an bunt bedruckten Hochglanz-Ausgaben finden. Nichtsdestotrotz werden die Social-Media-Kanäle nicht außer Acht gelassen; ab sofort können die Style.com-Leser über Twitter die neuesten Entwicklungen des Magazins mitverfolgen.
Als Schmankerl obendrauf wird pünktlich zum Magazin auch ein Onlineshop gelauncht. Hier sollen ab Herbst exklusive Editionen von noch exklusiveren Designern angeboten werden. Mehr wird aber noch nicht verraten. Vorbestellt werden kann das Magazin hier. Ab November wird es dann in ausgewählten Städten in Europa und Nordamerika erhältlich sein.