Es war das Thema des gestrigen Tages und schlägt sogar bis ins Ausland Wellen: Die Frauenzeitschrift Brigitte will künftig keine Models mehr buchen, sondern auf Normalos von der Strasse zurückgreifen. "Die Mode hat sich geändert. Die Frauen haben sich verändert. Unsere Welt ist eine andere. Also starten wir eine Revolution: Brigitte gibt es ab 02. Januar 2010 nur noch ohne Models."
Dank unzähliger Streetstyles in Magazinen ist das ja grundsätzlich keine neuartige Idee mehr. Auch die Freundin setzt beispielsweise schon seit Jahren nicht mehr auf Magermodels, sondern bindet regelmässig Leserinnen ein (passend dazu: die Reaktionen anderer Frauenmagazine). Das komplette Verbannen aller Profimodels ist dann aber doch neuartig.
Klingt nach grosser PR-Aktion, schliesslich wurde mit viel Tohuwabohu eine Pressekonferenz einberufen, von der die Süddeutsche in "Keiner ist mehr sicher vor uns" berichtet. Sollte es nicht so sein, wäre die nächste logische Konsequenz eine Sparmaßnahme, schliesslich kosten bekannte Models eine Stange Geld. Doch die Hobby-Models sollen genauso entlohnt werden, wie die echten. Vielmehr wolle man" den Markt aufrütteln und eine gesellschaftliche Debatte neu entfachen". Was denkt ihr darüber?
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