Die zweite Kollaboration zwischen dem bereits verstorbenen Punk-Designer Stephen Sprouse und Louis Vuitton hat Chefdesigner Marc Jacobs auch für seine eigene Hauptkollektion inspiriert. In New York drehte er gestern die Uhr zwanzig Jahre zurück, zeigte große Schulterpolster, Samtkleider, kurze Miniröcke, high-waisted-Jeans, unheimlich viele Knallfarben und Outfits für wilde Partynächte. Den Models verpasste er individuelles Haar und Make-Up, was in so manchen Fällen zu Transvestiten-Looks mit einer Tonne Haarspray führte. In anderen wiederum muss die Kreativität auf dem Kopf gelobt werden. Jacobs selber sagte backstage zu Cathy Horyn, dass er die Wirtschaft nicht fixen könne, wieso dann also nicht auch Spaß haben.
Bei so viel 80ern erinnere ich mich an alle Verfechter der modisch nicht immer ganz einwandfreien Phase: "Das war nicht schön, das tat schon weh!" Immerhin haben Jacobs-Fans es leicht, zu imitieren: einfach in den nächsten Vintageshop und das auffälligste Teil auswählen...
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