Mit Henry Holland in London verhält es sich unserem Eindruck nach wie mit Henrik Vibskov in Kopenhagen. Die Designer werden umjubelt wie Stars und gelten als hip und außergewöhnlich. Egal, ob die Kollektionen mal nicht durchweg überzeugen oder sich wiederholen, huldige Anhänger sehen darüber gern hinweg.
Ähnlich verhielt es sich gestern mit der Front Row bei House of Holland (dort saßen u.A. Peaches, Pixie, Cory Kennedy oder Jamie Winstone), die eine kleine Party feierte, als Agyness Deyn nach gefühlter ewiger Abstinenz wieder den Laufsteg betrat und die Show als beste Freundin von Designer Henry eröffnete. Dieser hatte sich scheinbar überdurchschnittlich viel mit Blockstreifen beschäftigt und sich auf durchgängige Unifarben in den jeweiligen Outfits konzentriert. Nicht, dass wir die einfarbige Looks (in grün, pink, lila, türkis oder schwarz) von Kopf bis Fuß nicht mögen. Aber die typischen 90er-Schnitte, Kleider und Jacken unterscheiden sich von der Machart her nicht sonderlich von dem, womit Holland mal gestartet ist...
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