Thema london fashion week

LFW: Mary Katrantzou SS12

Im letzten Jahr hat die griechische Jungdesignerin den begehrten Swiss Textiles Award abgestaubt. Seit dem ist bei der ehemaligen Absolventin des Central Saint Martins College of Art and Design viel passiert und ihr Name hat sich in kurzer Zeit zu einem professionellen Label gemausert. Gestern hat sie ihre Version des kommenden Sommers 2012 auf den Londoner Laufsteg geschickt. Unter dem Titel "Nature versus Nurture" zeigte sie einen bunten Printmix aus Blumenbeeten, Korallen, Aquarienmotiven, Dosen, Auto- und Metallteilen. Die Modelle sind im typischen Katrantzou-Stil von Mustern übersät und wild miteinander kombiniert.

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4Kommentare Mirjana | | Kategorie: Designer

Blogwatch: Links des Tages

  • Bilder und Videos der aktuellsten Shows aus London hat The Cut.
  • Noch nie von Michael Howells oder Caroline Rush gehört? Fashionista klärt auf und präsentiert das Who is Who der Londoner Modeszene.
  • Vier RedakteurInnen von Refinery 29 präsentieren ihre 20 besten Outfits für die Fashion Week.
  • Im aktuellen Kampagnenvideo von Yves Saint Laurent trägt Raquel Zimmermann 14 verschiedene Outfits in nur 53 Sekunden zu dem passenden Song "I Can Change" von LCD Soundsystem. Zu sehen bei Fashionologie.
  • Starbucks hat es tatsächlich geschafft, Alexander Wang sowie Sophie Theallet und Billy Reid dazu zu bringen, für das 40-jährige Jubiläum der Kaffeehaus-Kette T-Shirts zu designen. Mehr dazu bei Fashion Indie.
  • Sneakers oder Highheels? Thomas Tait kombiniert ganz einfach beides zu seiner minimalistischen Kollektion für das Frühjahr 2012. Die Bilder hat Vanillascented.
  • Emma Hill, Kreativchefin von Mulberry, hat dem T-Magazine ihre Insider-Tipps für London verraten.
1Kommentar Jessie | | Kategorie: Blogwatch

LFW: Burberry Prorsum SS12

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Da ist er wieder, Christopher Bailey ist zurück! Nach Dalmatinermützen und Fellmonstern in der letzten Saison hat man bei Burberry Prorsum glücklicherweise alle Retro-Elemente weggelassen und ein Feuerwerk spektakulärer Farben präsentiert. Die Palette reicht von gedeckten Tönen wie Pflaumen-Violett, Wald-Grün und beerigem Rot bis zu intensivem Schwefel-Gelb und Kornblumen-Blau. Zwischendrin sorgen bunte Prints, die an ethnische Muster angelehnt sind, für zusätzliche Farbspritzer. Besonders fallen auch die farbigen Accessoires ins Auge. Da wären zum Beispiel mit Perlen bestickte Taillengürtel, gewobene Taschen und aus Bast geflochtene Mützen mit Pelzbommel.

Die Silhouette ist ganz Burberry-typisch feminin und körpernah gehalten. Bis auf ein paar voluminösere Ausnahmen, sind die Looks stets in der Taille betont und umspielen schmeichelhaft den Körper. Besonders an den Details der Kollektion wird deutlich, dass Mister Bailey sich von verschiedenen Handwerken wie Flechten, Häkeln, Schnitzen, Weben und Drucken hat inspirieren lassen.

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10Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Blogwatch: Links des Tages

3Kommentare Jessie | | Kategorie: Blogwatch

London Fashion Week: Acne SS12

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Der Tag musste kommen: Die Kritiker lieben die gestern bei der London Fashion Week präsentierte Kollektion von Acne, ich hingegen denke fortwährend: unförmig, fürchterlich unförmig. Für den Laufsteg aufregend weil aussergewöhnlich, in Wirklichkeit aber nur von Models tragbar und nicht für Otto Normal gedacht. Merkwürdigerweise sieht das Maya Singer von style.com anders - was ich in den letzten Saisons immerzu dachte, fällt ihr erst jetzt auf: "On the whole, this collection set a new bar for Acne as a fashion house, as opposed to merely a bellwether street-wear brand. That said, you'll be seeing these pieces on the street"

Aber ich war ja auch nicht live vor Ort. Vielleicht liegt es daran.

6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Schmuckstücke von Fiona Paxton

Die Londoner Schmuckdesignerin Fiona Paxton entwirft auffälligen, opulenten Schmuck, der an Geschmeide aus früheren Zeiten erinnert. Fiona ist ein wahrer Weltenbummler und hat auf ihren Reisen rund um den Globus viele verschiedene Kulturen kennen gelernt und sich von diesen inspirieren lassen. So entstand auch die Idee für ihre aktuellen Herbst/Winter-Kollektion 2011, die sie kürzlich auf der London Fashion Week vorstellte.

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7Kommentare Gastbeitrag | | Kategorie: Mode

London: J.W. Anderson

Erfrischend gut weil anders: J.W. Anderson, eigentlich nordirischer Menswear-Designer und gerade mal 26 Jahre jung, schickt seit zwei Saisons Frauen in Kleidern für Frauen und Männer über den Laufsteg. Dazed Digital erzählte er, wieso: "A lot of stocklists that I had for menswear, had a lot of customers requesting for womenswear. And for the menswear I had always taken inspiration from womenswear, so it was a natural progression."

"The Fear of Naturalism" lautet der Titel für seine Winterkollektion, die in den kleinen aber feinen Portico Rooms im Somerset House präsentiert wurden. Damit möchte er aussagen, dass die Kleider dazu da sind, Persönlichkeiten zu verändern, egal ob es die ursprüngliche Intention war oder nicht.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

London: Pringle of Scotland

1815 von Robert Pringle gegründet, ist das Label Pringle of Scotland einer der ältesten Namen in der Gegend der Scottish Borders, auch bekannt als Geburtsstätte der britischen Strickwarenindustrie. Die Herkunft des Labels wird dieses Jahr eine große Rolle spielen; gemeinsam mit Studenten des Central St. Martins wurde in einem BA-Kurs die Historie der 196 Jahre alten Firma aufgearbeitet sowie ein allumfassendes Archiv aufgebaut. Die Ergebnisse werden teilweise sowohl im MoMu in Antwerpen als auch ab dem 7. April in Hawick ausgestellt.

Auch die Winterkollektion 2011 wurde mit Elementen aus den Archiven erstellt, wozu sogar Kleidung aus den vergangenen Jahrzehnten aufgearbeitet wurde und einen modernen Schliff verliehen bekommen hat.

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

London Fashion Week: Burberry Prorsum AW11

Die Promis habt ihr schon gesehen, nun gibt es ein paar Close-Ups der Show von Burberry Prorsum. Wenn eines ins Auge stach, dann war es die extreme Verwendung von Fell - zu Musik von Dusty Springfield's 'You Don't Own Me' und meinem Lieblingslied "Someone like you" von Adele liefen Jourdan Dunn oder Abbey Lee Kershaw über den ewig langen Catwalk.

Suzy Menkes spricht von einer Kollektion, die die breite Masse glücklich machen kann und offensichtlich auch soll, allerdings fehlte mir angesichts von Dalmatiner- bzw Kuhprintmützen (ob sich Christopher Bailey mit Unique abgesprochen hat?) und weißen St.Moritz-Ensembles die Schönheit, wie ich sie noch in der Sommerkollektion für 2010 bewunderte.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

London: Mulberry

Mulberry hat Sonntagmorgen den undankbaren 10.00-Uhr-Slot belegt und alles gegeben, um die Besucher schnell wach zu bekommen. Kaum trat ich ins Clardiges Hotel ein, fand ich mich im Wald zwischen Vögeln, Pilzen und Füchsen wieder. Eine liebevoll gestaltete Eingangshalle lud zum O-Saft trinken ein und in den Notizen fand sich sogleich die Erklärung: Roald Dahls "Fantastic Mr. Fox" war eine der wichtigsten Inspirationen für die Winterkollektion. Neben dem für beste Laune sorgenden Song "Animal" von Mike Snow wurde auch die Musik aus dem Film gespielt.

Auf dem Laufsteg gab es dann einen typischen "totally English countryside in the best Mulberry tradition"-Look. Mal spießig, mal posh, mal entzückend und frisch. Die Duffle Coats und plissierten Röcke gefielen besonders, aber seien wir mal ehrlich, im Prinzip geht es doch nur um die Taschen. Und die sind spätestens seit Alexa Chungs Variante an jeder zweiten Schulter zu finden.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

London: Die Mulberry-Party

Die Einladung war da, der Wille auch - aber der leere Magen machte uns einen Strich durch die Mulberry-Party inklusive Konzert von Kele.

Während wir in einem Pub Roastbeef und Kartoffeln vertilgten, gab es im Clardiges Hotel, wo am Morgen auch die Show stattgefunden hatte, Champagner und Stars en masse: Clemence Poesy, Gemma Arteton, Kirsten Dunst, Roisin Murphy oder Dree Hemingway feierten mit den Editorialistas. Und damit wir wenigstens ein wenig so tun, als wären wir dabei gewesen, sind hier die Bilder der Nacht.

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7Kommentare Jessie | | Kategorie: Lifestyle

London: Ann-Sofie Back Atelje

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In ganz kleinem Rahmen, in den Portico Rooms des Somerset House, präsentierte Ann-Sofie Back gestern ihre "Atelje"-Linie, die dieses Frühjahr erstmalig in die Läden kommt. Inspiriert wurde die vielbeschäftigte Designerin (in Stockholm gab es gerade Back und Cheap Monday von ihr zu sehen) von Autos, Geschwindigkeit und kaputten Insekten, was sich unheimlich sophisticated in schlichten Anzügen, schulterfreien Roben und plissierten Röcken wiederfand. Das Besondere an ihren beinahe steifen und insgesamt 14 Designs waren die Metallbänder, die aus den Kleidern an Hüfte, Schulter oder als Träger herausragten.

Ich empfehle einen Blick in die Galerie, denn die Details sind der Wahnsinn!

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Backstage und Show: Topshop Unique

Mäuschenalarm bei Topshop Unique: Als wir kurz vor der Show noch backstage gehen durften, standen wir inmitten einer Horde "behörnter" Models. Rund 30 Mädels, darunter Luisa Bianchin, Dree Hemingway oder Bambi Northwood-Blyth, fanden sich bereits fertig angezogen auf ihren vorgesehenen Plätzen ein und die Stylistin Katie Grand verlieh den Looks den letzten Schliff.

Zu sehen gab es diesmal äusserst verspielte, mädchenhafte Designs: Dalmatiner auf gelben Pullovern, Autos auf Heels, viel unechter Pelz, Dalmatinerprint und Peter-Pan-Kragen zu Fellstolen erinnerten mich ein wenig an Miu Miu. Aus der Nähe sah es alles ganz putzig, wenn auch für mich viel zu kitschig, aus. Auf dem Laufsteg wirkten die Looks plötzlich gar nicht mehr und das Feedback unter Schaubesuchern beschränkte sich auf ein "und dafür sind wir soweit hierher gefahren"... Aber seht selbst.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Anna Wintour bei Unique

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Erwartet hätte ich Anna Wintour überall, nur nicht bei der Unique-Show von Topshop: Auf unserem Weg aus dem Backstage-Bereich nach vorn lief Lisa Frau Wintour beinahe über den Haufen und brachte vor lauter Erstaunen kein einziges Wort mehr über die Lippen.

Hinterher stellten wir uns bildlich vor, wie es gewesen wäre, wenn die nach wie vor gefürchtetste Chefredakteurin der Modewelt tatsächlich zu Fall gebracht worden wäre - wörtlich gesprochen, versteht sich. Ein Ding der Unmöglichkeit, stellten wir fest. Da kann Lisa noch so kräftig schubsen.

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9Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

London Fashion Week: Acne

Da bin ich seit Jahren treuer Acne-Liebhaber und habe doch noch nie eine Show live gesehen. Gestern war es endlich soweit und nach einer hektischen Anfahrt von der vorherigen Mulberry-Show wurde die schnieke Location gleich am Piccadily Circus unter die Lupe genommen: Schöne Männer in weissen Hemden begrüssten die Gäste mit Champus und Bloody Marys (wer kann sowas um 11 Uhr morgens trinken?), während drinnen bereits alle Plätze hoffnungslos überbelegt waren. Mit einer Gesäßhälfte auf der Bank quetschte ich mich in die erste Reihe, nachdem mir der Zutritt zum Fotografen-Rack untersagen worden war (obwohl noch Platz war).

Der Winkel war nur semioptimal und durch meinen Balance-Akt habe ich nun Muskelkater im Oberschenkel. Aber was tut man nicht alles für einen ungetrübten Blick auf Johnny Johannsons einzigartige Entwürfe? Die Farbpalette reichte diesmal von Rosa über Kamel bis Grün, ein dunkles Gelb und Aubergine und die typischen Lederjacken standen im Fokus. Genauso viel wurde mit Tüll gearbeitet - die Hosenbeine wurden damit veredelt und verlängert und auch die Röcke bestanden aus Tüll. Die Schuhe, wie so oft wichtiger Bestandteil der Show, waren diesmal sowohl an Clogs mit Holzsohle und Plateau als auch an klassische Oxfords (mit Keil) angelehnt. Ausnahmsweise mal gar nicht mein Ding, da die in Produktion gehenden Schuhe aber oftmals von den Show-Teilen abweichen, hoffe ich noch auf mehr Auswahl.

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8Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

London: Henry Holland wird erwachsen

"Man alive" lautete der Titel von Henry Hollands Winterkollektion, die er gestern Abend in einer alten Sortierstelle auf der New Oxford Street präsentierte. Das "House of Holland Girl" abonniere fortan Pferd und Jagdhund, heisst es in der Beschreibung - Inspirationen waren Erbstücke, Bingohallen und das Leben auf dem Land, was sich in modernen Harris-Tweed-Varianten, gestreiften Socken in Heels und züchtigen Jackets widerspiegelte. Wieso der preppy school girl Look aber weder spießig noch langweilig war: Holland mischte Prints mit Billardkugeln oder Vögeln darunter, setzte auf Orange, grelles Pink oder ein wenig prollige Perlenkreolen.

Für beste Laune sorgte die 30er-Jahre-Musik wie etwa der Jazz-Song "My baby just cares for me" und ich war begeistert, dass Holland Abstand von seinen Motto-T-Shirts und Jeans-Ensembles im Stil der 90er nimmt. Da wird wohl jemand erwachsen! Aber ohne dabei seinen Humor zu verlieren.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

London: Backstage bei Felder Felder

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Hektik breitete sich backstage beim deutschen Designduo Felder Felder aus, als ein Model schwarze Unterwäsche unter einem weißen Kleid trug und bei der anderen das Kleid hinten riss. Auf dem Laufsteg sah man davon später nichts und die Zwillinge konnten sich vor einem laut Beifall klatschenden Publikum feiern lassen. Ihre Herbstkollektion für 2011 lebt von blau gefärbten Haarteilen an Jacken, aufwändigen Stickereien, Leder und silberfarbenen Techno-Hosen.

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7Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

London Fashion Week Streetstyles

Vel habe ich am ersten Tag nicht gesehen, aber wie gewohnt geben die Londoner Gas in Sachen Outfit. Teilweise sind die Schauenbesucher so aufgetakelt und übertrieben gestylt, dass es gar keinen Spaß macht, näher hinzusehen. Trash ist hip, aber das dokumentiere ich ein ander Mal. Zuerst habe ich mir ein paar ins Auge stechende Looks rausgesucht, die auch ohne Neon und Blingbling funktionieren.

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15Kommentare Jessie | | Kategorie: Outfits
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL