Outfit: Leder im Detail
Nachdem es hier neulich schon um Leder im Detail ging, wage ich heute mal den Selbstversuch. Ergebnis: Kann man gut machen, auch bei Dauerregen ohne Schirm.
Nachdem es hier neulich schon um Leder im Detail ging, wage ich heute mal den Selbstversuch. Ergebnis: Kann man gut machen, auch bei Dauerregen ohne Schirm.
Von Leder kann ich einfach nicht genug bekommen. Seit Jahren bin ich auf der endlosen Suche nach der perfekten Lederjacke, seit kurzem halte ich nach einer Lederhose Ausschau und gerade eben habe ich mich in Leder im Detail verguckt.
Was hat es nur mit den Lederärmeln auf sich und wieso bin ich ganz verrückt danach? Im August-Lookbook von Zara ist wieder ein weinroter Mantel mit Lederärmeln dabei und meine graue Version von Alexander Wang ist seit einem halben mein treuester Begleiter.
Neulich dann lieh mir Julia ihre neue Jacke von Ayzit Bostan aus, die ebenso feinstes Leder verarbeitet hat. In den Luxus-Shops setzen Phillip Lim, J. Crew, Maje oder Stella McCartney allesamt darauf - dabei ist es schon seit mindestens drei Saisons auf den Laufstegen und an den Editorialistas zu sehen. Als ich diese Military-Jacke letzten Oktober bei UO anprobierte, hatte Kate Lanphear ein ähnliches Designerteil bereits ausgeführt. Aber wenn etwas so gut ist, darf der Haltbarkeitswert gern länger als üblich sein...
Schöne Ledertaschen zu ergattern ist eine Lebensaufgabe. Bei einem Urlaub in den Bergen habe ich irgendwo im verschlafenen Städtchen Kastelruth tatsächlich einen Secondhand-Laden entdeckt. Voller Freude habe ich das Sortiment durchstöbert und eine tolle kleine Ledertasche gefunden. Perfekt lässt sich das gute Stück zum Hippie-Look kombinieren. Was ich besonders charmant finde: kleine Glöckchen an den Riemen, die ganz leicht rascheln. Wem die wohl vorher gehörte?
...musste ich eigentlich nur eine neue Strumpfhose kaufen. Fand aber gleich am Eingang von Urban Outfitters diese für Kate Lanphear typische Military-Jacke mit Lederärmeln. Saß perfekt, fühlte sich gut an und trotzdem war ich nicht bereit, rund 200 Euro dafür hinzublättern. Zum einen, weil es keine Winterjacke ist und zum anderen, weil man das doch recht einfach nachbasteln kann - Ärmel einer alten olivfarbenen Jacke abschneiden und Lederjacke drunterziehen.
Leder mag ich bekanntlich besonders gern und nach lauter schwarzen Röcken und Hosen wurde nun der cognacfarbene Lederrock von Cos mit in die kleine Familie aufgenommen. Die Bluse ist von H&M Trend, darüber trug ich noch einen Cardigan von Opening Ceremony zu einem Vintagetäschchen.
Habe ja gesagt, dass das Lederkleid mein neuer Favorit ist - nur die vorne durch die A-Linie entstehende Falte muss ich noch besser in den Griff bekommen. Dazu trug ich gestern eine Navy-Jacke von Urban Outfitters, Strumpfhose von Wolford, Sonnenbrille von Karen Walker und ein Tuch von Feride Uslu.
Irgendwie dachte ich heute Morgen vor meinem Schrank, dass der (immer noch knittrige) Acne-Blazer ein wenig Leder vertragen könnte. Ich probierte meine Ledershorts an und fühlte mich komisch. Dann war der Lederrock an der Reihe, mit dem ich auch nicht recht zufrieden war. Ein Versuch mit dem Maxirock stimmte mich genauso mißmutig, bis ich mich an meine Lederhose aus dem letzten Jahr erinnerte. So wirkt das Outfit ingesamt zwar strenger als geplant, aber immerhin fühlte ich mich so am wohlsten.
Das T-Shirt ist von American Apparel, die Schuhe sind von Vagabond und der Armreif ist von Urban Outfitters.
Gestern trug ich meinen Glücksfund aus der Secondhand-Abteilung bei Weekday in Kopenhagen: ein perfekt geschnittenes Lederkleid von Stefanel. Das hing seelenruhig inmitten von Ledershorts und 80s-Pullovern und ich sah mich erst einmal um, ob das Stück für 25 Tacken tatsächlich für mich bestimmt sein sollte. In der Umkleidekabine schloss ich es dann endgültig in mein Herz und werde es voraussichtlich jeden Tag tragen... Hier in der Kombination mit H&M-Schuhen und Weekday-Bluse!
Wer die Seite hier schon ein wenig länger mitverfolgt, wird die Bestandteile des heutigen Outfits schon mal gesehen haben: Kurze Ledershorts von American Retro, Acne-Schuhe, secondhand Ledergürtel, Armband vom Londoner Markt, Sonnenbrille von Karen Walker und ein Top. Genau so wie heute sah ich den gesamten vergangenen Sommer aus und bin die Sachen immer noch nicht satt... Lediglich das Weinrot des T-Shirts ist neu und braucht noch ein wenig Eingewöhnungszeit.
Ich bewundere ja Mädels, die sich in stundenlangen Prozeduren noch für Parties fertig machen, um dann wie aus dem Ei gepellt die Dancing Queen der Nacht zu spielen. Bei mir sind die Zeiten des extra für 'ne Party aufstylens irgendwie vorbei und der Elan ist erst Recht nicht mehr da, wenn man sich um ein Uhr nachts von der Couch aufrafft, um dann doch noch das Tanzbein zu schwingen. Lediglich den Pulli tauschte ich Samstag gegen den neuen Weekday-Body aus, den Lederrock (Monki) hatte ich ohnehin schon den ganzen Tag zerknautscht.
Ein wenig guten Willen bewies ich dann noch mit Vintage-Samthaarschleife, fashionology-Kette und meinem alltime favourite, dem roten Lippenstift (hier nicht zu sehen weil "Szene nachgestellt").
Jetzt sind alle guten Geister mit der Alten durchgegangen: Erst beschwert sie sich über Punkte, findet grosse in schwarz/weiss plötzlich doch gut und lässt binnen zweier Tage gleich zwei Punkteshirts in ihren Besitz übergehen - ja, so könnte mancher Leser nun vielleicht von mir denken, aber ich habe gleich eine Ausrede parat: Die Teile sind einfach schick! Vehement werde ich mich weiter gegen kleine Punkte in allerlei Farben wehren, weil es doch zu schnell nach Kindergarten oder Emo aussieht.
Mit dieser gefleckten Vintagebluse von Syster Retro (Tasche ebenso) sehe ich mich kombiniert mit einem alten und eigens schief abgeschnittenen Lederrock auf der sicheren Seite... Schmuck: Kreuze von fashinology, Tiger von Topshop und der grosse silberne ist von Gina Tricot.
Meine erste Lederhose musste ich mir vor knapp zehn Jahren hart erkämpfen, weil ich gerade das Teenie-Alter erreicht hatte, die Hose dafür aber ziemlich eng und knapp auf der Hüfte sass und noch dazu ganz schön teuer war (weil von Miss Sixty). Irgendwie habe ich meine Mama überreden können, sie stolz getragen und nach einem Jahr doch wieder verkauft, weil die Blicke auf der Strasse ganz schön merkwürdig waren.
Heute ist das mit den Lederhosen ziemlich selbstverständlich und auch wenn mein Beinumfang sich merkwürdigerweise verdoppelt hat, so kombiniere ich den Divided-Fund immerhin nicht mehr mit Spaghettiträgertops... Sondern, wie in diesem Fall, mit einer Bluse von Acne, Kette von All Saints und Schuhen von Eileen Shields. Die Mütze ist von COS und hält schön warm.
Weekday ist einer der Shops, der mich diebisch auf den Herbst freuen lässt und die Umsetzung dank der anstehenden Eröffnung in Hamburg auch nicht mehr ganz so unrealistisch erscheint. Die Silhouetten im neuen Lookbook sind weder neu noch aussergewöhnlich, dafür aber klassisch und frei nach dem Motto "weniger ist mehr". Zu sehen gibt es jede Menge Jeans, Schwarz, übergrosse Haremhosen, Blazer und Mäntel sowie Leder-Overknees - mehr braucht es eigentlich auch nicht.
Zwei Jahre ist meine schwarze Bündchen-Lederjacke von Zara nun alt und als ich sie kürzlich bei den wärmeren Temperaturen überziehen wollte, geschah das Zerwürfnis: wir beide passen plötzlich nicht mehr zueinander, da ich mich einfach nicht mehr wohl darin fühlen wollte.
Heisst: eine neue Lederjacke muss her. Meine Traumvorlage ist das Biker-Modell von Acne (zum Schnäppchenpreis von 660 Euro). Bei Zara gibt es momentan ebenso zwei hübsche Modelle, aber hundertprozentig überzeugt bin ich nicht. Auf einer, zugegebenermaßen recht verwürfigen, Seite namens Glitzy (die schwedische Seite verkauft Designer-Kopien) sprang mir dann das Olsen Ryders Jacket entgegen. Für unechtes Leder und hundert Euro dann aber auch nicht die ideale Wahl. Also was tun, habt ihr noch Geheimtipps parat?
Die Überschrift dürfte mir den ein oder anderen SM-Freak einbringen, doch wir sprechen hier von Tatsachen. Lack und Leder sind längst alltäglich und schmücken diesen Winter bestenfalls unser Bein. Die Vorläufer von Sass & Bide (die famose PVC-Leggings!) oder Les Chiffoniers wurden viel bestaunt, der Preis konnte jedoch gleich abschrecken.
Auch Zara verlangt für die Lederhose, die Reißverschlüsse an den Knöcheln und einen an der Hüfte hat, stolze 160 Euro. Die PVC- bzw. Lackleggings ist für 20 Euro zu haben. Aus Ehrfurcht habe ich den Ledertraum eine Nummer zu groß genommen, weswegen sie ein wenig staucht. Man gebe dem Ganzen fünf Zentimeter mehr und die Hose ist Gold wert!
Overknee-Boots sind eine heikle Sache, gerade weil sie schnell billig aussehen und meist sehr unbequem sind. Als ich meine schwarzen Wildleder-Boots bei Entlarvt sah, war es jedoch Liebe auf den ersten Blick. Die Leoprint-Optik auf der Rückseite brachte mich zudem ein wenig zum schmunzeln. Welche Dame die guten Teile wohl vor dreißig Jahren getragen hat?
Dazu trage ich das neue Cape von Zara aus grobem Strick, Rock von Monki, Tuch Forever 21 und eigentlich, aber nicht abgebildet, eine schwarze Jacke darüber.
Mein Steckenpferd sind große schwarze Taschen. Ausschließlich. Im Grunde genommen halte ich nur danach Ausschau und da ich das Geld für die heiß geliebte Miu-Miu-Version noch immer nicht zusammen habe, stolperte ich gestern über nebenstehendes Modell von Prego.
Die Tasche hat die perfekte Passform für den Laptop, ist aus echtem Leder, schön schlicht und mit Kroko-Optik versehen. Was meint ihr, 150 Euro für Prego oder weitersparen für Miu Miu?
Verdientes Shopping nach meiner ersten mündlichen Abschlußprüfung und der Erkenntnis, dass mehr Lernen grundsätzlich nie schaden kann. Wir liefen nur schnell durch die üblichen Verdächtigen in Köln, aßen eine Runde Sushi und überlegen nun das Abendprogramm.
Schnati hat ein Kunstlederkleid bei Divided anprobiert, welches sie in meinen Augen hätte kaufen sollen: sehr eng, sehr scharf! Ich habe nur das Harlekin-Oberteil und eine enge High-Waist-Hose aus Satin anprobiert und bin nun im Satin-Fieber, auch wenn ich die Hose erst einmal habe liegen lassen...
Ohne dass es mir auffallen wollte, gab es in dieser Saison bisher zwar eine Handvoll Kollektionen, die ich mochte, mich aber nicht restlos vom Hocker fegten. Erst heute bemerkte ich Euphorie en masse, als ich mir Givenchy und Haider Ackermann ansah. Ob es nun an der Tragbarkeit der Entwürfe, den Stoffen oder den Schnitten lag, kann ich schlecht sagen, eines aber war klar: Diese Kleider würde ich den Models am liebsten sofort vom Körper reißen- und das passiert nicht oft.
Bei Givenchy war es Lack und Leder, transparente Blusen, Rüschen, großartige Details und eine geschätzte Tonne Schmuck, bei Haider Ackermann war es die Asymmetrie, das weiche,graue Leder und Lagenlooks zu geslouchten Lederhosen, was in mir die Entzückung hervorrief.
Die Bilder gibt es nach dem Klick!