Thema laufsteg

Stockholm: Cheap Monday SS12

In der Rush-Hour irgendwo außerhalb von Stockholm zu zeigen ist mutig. Aber irgendwie hat sich das Team rund um Ann-Sofie Back bei Cheap Monday schon immer eine Sonderstellung im Rahmen der Stockholm Fashion Week zugeteilt, so dass sich die endlos wirkende Anreise für eine erneut außergewöhnliche Location gelohnt hat. Ein altes Fußballfeld, auf dem eine riesige silber schimmernde Rampe stand, lockte Moderedakteure und jede Menge Modebegeisterte (Tickets konnten wieder gekauft werden) an.

Was dann kam, waren leider keine Skaterjungs (für die die Rampe ehrlich gesagt auch zu steil gewesen wäre), sondern ein paar voll aufgedrehte Poptunes von Rihanna oder Jennifer Lopez. Die Models trugen eine Mischung aus all den angesagten momentanen Trends, mit Fokus auf Colour-Blocking und Neon. Die Inspiration bei den Männerschuhen stammte augenscheinlich von Jil Sander, bei den Frauen hingen unter den flachen durchsichtigen Plastiktretern noch die Preisschilder.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: Ubi Sunt

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Ubi Sunt ist ein junges schwedisches Designerpaar, das gestern seine zweite Männerkollektion präsentierte. Der zauberhafte Hinterhof mit einer Kulisse geziert von einem Brunnen mit antiken Statuen hätte sich auch in Paris befinden können. Kleine quadratische weiße Podeste verrieten schon vor Beginn der Show die Anzahl der Looks und als wir gerade eine Minute saßen kamen aus beiden Türen, von der rechten und der linken Seite, auch schon die Jünglinge heraus.

Eine unaufdringliche Farbkombination bestehend aus Beige, Grau, Weiß und Blautönen war in weiche Formen und mit offenen Nähten zusammengebracht worden. Dazu schlichte Loafers und einige durchsichtige Elemente.

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6Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Stockholm: Whyred SS12

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"Clean living under difficult circumstances" lautet das Motto von Roland Hjort, Designer von Whyred. Die Marke bietet völlig unaufgeregte, klassische Schnitte mit dem gewissen Etwas an - und bei der etwas gequetschten Show im Laden gestern blieb es größtenteils dabei.

Nur, dass die Inspiration diesmal aus Russland kommt, wo kosmische kommunistische Architektur auf alte traditionelle Datscha-Häuser trifft. Die Printinspiration dazu stammt von Graphikdesigner Alexandr Rodchenko. Was ich mir gemerkt habe: Military-Jacken sind wieder da. Beziehungsweise einfach nicht wegzubekommen.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: V Avenue Shoe Repair

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V Avenue Shoe Repair sind zurück! In Stockholms gülden glänzenden Sven Harry Konstmuseum zeigten die Designer in vornehmer kleiner Runde ihre extravaganten Kunstwerke, die diesmal viel mit Holz zu tun hatten: Inspiriert von den Faltbildern von Hermann Rorschach (siehe dazu: der Rorschachtest) interpretieren Astrid Olsson und Lee Cotter seine Arbeit mit netzartigen Materialien, die sich um den Körper schwingen. Wirklich tragbares war wenig zu finden, was an den kleinen Skulpturen im Halsbereich lag. Nur zwei silber schimmernde Seidenkleider kann ich mir als Verkaufsschlager im Store vorstellen.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWS: Rodebjer

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Los geht es im Stockholmer Moderummel: Rodebjer, vergangene Saison nicht auf der offiziellen Schedule der Fashion Week vermerkt, lud um 9 Uhr zur Eröffnungsshow - rund zwanzig Minuten außerhalb der Stadt, was recht ungewöhnlich ist. Irgendwo im Wald in einem luxuriösen Landhaus zeigte das Label in kleiner Runde und auch Frida Gustavsson flanierte über den gelben Teppich.

Internationale Presse bis hierher: Gleich beim Frühstück traf ich Mademoiselle Robot, Susie Bubble und Andy von Stylescrapbook. Im Shuttle zur Show gab es erst einmal wildes getwittere, wie sich das gehört - ich poste via instagr.am auch fliessig mit.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CPH: Henrik Vibskov

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Mut zu Sonnenbrille und Hut, das ist seit vielen Saisons Henrik Vibskovs Motto. Bei der Fashion Week in Kopenhagen gab es auch bei ihm Altbewährtes in neuen Farbgebungen und mit einem nicht abzustreitenden Hang zu Maxiformen zu sehen - oben seht ihr meine Lieblinge, alle Bilder hier.

4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CFW: Stine Goya SS12

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Nichts Neues aus Kopenhagen: Stine Goya bleibt sich treu und hat ihre altbekannten Schnitte einfach durch neue Farben und andere Muster aufgefrischt. Das Thema "Le Ballon Imaginaire" zieht sich außerordentlich hübsch durch die Kollektion und Lieblingsteile (siehe oben) lassen sich mühelos finden. Den Models hat die schwangere Designerin übrigens ihren eigenen Haarschnitt verpasst: Alle trugen ihren kupferfarbenen langen Haare mit Pony.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

MBFWB: Iris van Herpen

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Backstage war der Trubel so groß, dass die Presse noch vor dem Dressen der Models herausgeschickt wurde, dann wollte Iris van Herpen erst nach der Show Interviews geben und zu guter Letzt verspätete sich die Show auch noch über eine Stunde. Was bei einer durchschnittlichen Kollektion nur für noch mehr Missmut gesorgt hätte, war bei der 27-jährigen Niederländerin absolut verkraftbar: Sie zeigte eine spektakuläre Couture-Kollektion, die auf dem Berliner Laufsteg seinesgleichen suchte.

Wenige Tage zuvor überzeugte sie noch im Rahmen der Pariser Couture-Woche ihre Kleider, nun wurde sie von IMG in unsere Hauptstadt geholt, um wie in den vergangenen Saisons für einen Hauch von Internationalität zu sorgen. Zu dröhnender elektronischer Musik wurden die skulpturalen avantgardistischen Entwürfe, die den Models nicht viel Freiraum zum Laufen erlaubten, in einer futuristischen Präsentation gezeigt. Ein Tentakelkleid mit haarigen Fühlern, Bienennester, Skelette, tausende Lamellen: von Tragbarkeit keine Spur, dafür aber Kunst am Körper.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: Mongrels in Common SS2012

Mit prominenter Unterstützung von Joy Denalane, Julia Malik oder Alexandra Neldel präsentierten die mongrels in common gestern nach einigen Ausflügen in Off-Locations wieder im Zelt. Nur das Styling musste im Atelier stattfinden, denn Mac ist nicht offizieller Sponsor der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin und backstage herrschen andere Make-Ups.

Eröffnet wurde die Show der Sommerkollektion 2012 mit einer Latzhose zu bunter Kette und mir fiel sofort wieder ihre Inspiration ein, die ja "Heidi goes Scuba diving" lautete. Es folgten lockere Seidenkleider, die Schluppenbluse zur Marlenehose, süsse entfremdete Blusen, die als Neckholder entworfen und am Rücken zusammengeflochten wurden, ein maskuliner senfgelber Hosenanzug mit kurzer Hose und hochgeschlossener Kragen oder ein weisser bodenlanger und wirklich schön schwingender Rock zur zu Marmorprintbluse und femininem Blazer. Die Models haben ein kleines Zöpfchen über die Stirn geflochten und tragen dazu einen strengen Dutt

Das Highlight sind die asymmetrischen Schuhe, die neben quietschgrünen Pumps über den Laufsteg geschickt werden. Die Details gefallen am Besten: Bei den Blusen ersetzen Stäbchen die Knöpfe (wie auch bei meinem Exemplar aus der vergangenen Kollektion), die Seidenkleider bekommen den Feinschliff durch einen schmalen gedrehten sowie einen T-Shirt-Ärmel und bei einem bodenlangen Kleid wird ein Seidentuch locker um die Hüfte gebunden.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: Wood Wood

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Die Dänen in Berlin: Wood Wood haben gestern im Hinterhof des Mica Moca in Wedding ihr Modewochendebüt mit einer Show in lockerer Atmosphäre und mit einem besonders hübschen und kreativen Publikum gefeiert. Unter freiem Himmel schritten die Models über einen halsbrecherischen ewig langen Kopfsteinpflasterlaufsteg, bekamen aber glücklicherweise keine hohen Heels aufgedrückt, sondern braune Sandalen mit rosafarbenen Socken.

So nett die Stimmung auch war, modetechnisch empfand ich die Frauenkollektion extrem schwach - da halfen auch keine bunten Zöpfe oder die fransigen Kopfbedeckungen. Lieblose Streifenshirts, ein paar nette bunte Strandkleider, Baumwollshirts, weisse Leggings... Ein rostfarbener Parka und ein rot leuchtendes Wollkleid mit tiefem Rückenausschnitt stachen positiv hervor. Wood Wood ist bekannt für entspannte casual Looks, aber hier fehlte es einfach an Originalität, die sonst immer in den Kollektionen zu finden war (hier denke ich zum Beispiel an die entzückenden Kussmundblusen).

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: Kostas Murkudis SS2012 (Video)

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Kostas Murkudis hat mit seiner Offsite-Show gestern Abend die Meßlatte hochgelegt: In Zusammenarbeit mit dem Künstler Carsten Nicolai präsentierte er eine starke, extrem avantagrdistische Lichtinstallation und Modenschau in einer alten Lagerhalle gleich neben dem alten Tagesspiegel-Gebäude auf der Potsdamer Straße. Zu lauter elektronisch dröhnender Musik liefen die Models (sein Lieblingsmodel Luca Gajdus, die jedes Lookbook ziert, eröffnete) den dunklen Laufsteg entlang, stellten sich vor die grosse weisse Wand und wurden erst dann beleuchtet. Aus der Entfernung ließ das nur einen kurzen Blick auf die Details zu, aber backstage sahen wir immerhin das weiße Augen-Make-Up und im Schatten ließen sich die Silhouetten gut erkennen.

Murkudis spielt in seiner Sommerkollektion für 2012, die er eigentlich nie im Rahmen der Modewoche präsentiert, viel mit Länge und schickt zuerst wahnsinnig toll drapierte Kleider über den Laufsteg. Vorne kurz hinten lang, Fransen, Cut-Outs, Im zweiten Teil wird es dann tragbarer, ein Ensemble in Rosa findet genauso selbstverständlich Platz wie das schwaze Cocktailkleid mit zurückhaltend angebrachten Fransen. Zum Ende hin zeigt er bunt bedruckte Kleider, dann zum Beispiel einen roten Mantel zu silberfarbener Hose und ich frage mich, wieviele Looks Murkudis kreiert hat? Die Show lief bestimmt schon 20 Minuten, aber wer will sich schon über zu viele Entwürfe beschweren.

Was mir sofort auffällt: Nicht nur die Mode ist auf hohem internationalen Niveau, auch die Show hätte locker in den Milk Studios in New York oder in Paris stattfinden können. Mehr davon!

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: Schumacher SS2012

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Die Stadt ist rappelvoll und das bemerkt man unter anderem auch an den nicht vorhandenen Taxen. Bestens in der Zeit traten wir heute Morgen aus dem Haus und bekamen minutenlang keine Fahrgelegenheit (die Fahrräder standen noch am Zelt). Also probierten wir es mit der Bahn, während ich bei Twitter schon via Live-Bildern das voll besetzte Haus bei Schumacher beobachtete. Um zwanzig nach Zehn, und damit eigentlich schon viel zu spät, rannten wir hinein, wurden in letzter Minute hingesetzt und sofort begann die Show - Glück gehabt! Denn das Farbenspektakel, das Dorethee Schumacher dann bot, war wirklich hübsch anzusehen.

Mit einem meiner Alltime-Lieblingslieder, "My moon my man" von Feist, eröffnete Luca Gajdus und es folgten unkomplizierte erwachsene Looks von Gelb bis Grün, bodenlange Faltenröcke werden mit Trenchcoats kombiniert, an den Heels funkeln die Absätze golden,
Maxikleider mit Strickoberteilen, leicht schwingende plissierte Röcke, ein paar Lederkzente (hübsch: eine pinke Lederhose oder eine kleine beige Bikerjacke zur Seidenbluse) oder viel abgeschwächtes Neongrüngelb.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: Michael Sontag SS2012

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Von der Präsentation doch wieder zur Laufstegshow: Obwohl Michael Sontag im Januar genauso wie das Publikum von der einzigartigen Präsentationsmöglichkeit schwärmte, kehrte er nun doch zurück zur klassischen Catwalk-Präsentation. Wieso, verriet er uns backstage kurz vor der Show: Es fehlte ihm an Bewegung und die Stoffe sollten fliegen. Zudem: Wer schlägt schon die Eröffnungsshow aus?

Während backstage die Stylisten langsam in Panik geraten ("Wir brauchen mehr Conditioner" und Boris Entrup fragt "Wer macht Gloss Control?"), erzählt Michael von der Kollektionsidee. Er wollte die Stimmung kurz vor einem losbrechenden Gewitter einfangen und auf dem Laufsteg wird mit der perfekten passenden Musik und einem leichten Windhauch genau dieses Gefühl transportiert. Los geht es mit gediegenen und entspannten Looks in Erdtönen, die beim Übergang zu sanfteren Tönen (bis hin zum rosafarbenen Minirock) positiver werden. Die drapierten Seidenkleider flogen durch die Luft, ein Eierschalenfarbener lockerer Anzug mischt sich zwischen coole Kleider und es folgt ein fließender sonnengelber Traum - fast so, als würde die Sonne gerade durch die dunklen Wolken brechen. Ein langes Cape und locker sitzende Hosen verraten, dass Sontag nicht vornehmlich auf Körperbetonung achtet. Vielmehr sieht man einem schwarzen drapierten Seidenkleid an, wie es auf der Puppe Gestalt durch Drapierungen angenommen haben muss.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Die Show der Universität der Künste

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Der inoffizielle Beginn der Modewoche in Berlin fand gestern Abend mit der Show der Universität der Künste im Trafo statt, einem beeindruckenden ehemaligen Heizkraftwerk. Gleich nach Betreten spürte man: Das ist der perfekte Ort für Kreativität und damit so viel besser gewählt als das Bebelplatz-Zelt oder das kleine WMF, wo die Schau in den vergangenen Jahren stattgefunden hat.

Wir sind verabredet zum Interview mit Professor Stephan Schneider, der uns über eine Art Baustellentreppe in das gigantische erste Geschoss führt, auf dem der ewig lange Laufsteg aufgebaut wurde. Im Backstage-Bereich wurde den Models der letzte Feinschliff verliehen, die Haare der Mädels wurden weiß angesprayt, die Jungs rauchen währenddessen draussen auf der Treppe oder essen Käsebrote. Der in Antwerpen lebende Designer und Dozent der Schule gab uns ein spannendes Videointerview, worin er verrät, was es einem Jungdesigner beizubringen gilt, inwiefern kommerzieller Erfolg außerhalb Deutschlands wichtig ist und worin sich seine Universität (er war Jahrgangsbester auf der Royal Academy in Antwerpen) und die UdK unterscheiden.

Das Videointerview folgt in einem separaten Beitrag - kommen wir zu der Show! Sowohl die Studenten des Grund- als auch Hauptstudiums schickten diverse Kreationen zu verschiedenen Themen über den Laufsteg, bis die sechs weiblichen Absolventinnen an der Reihe waren (zwei davon machen ihren Bachelor, die anderen vier ihr Diplom).

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Cannes: Fashion for Relief

In Cannes reisen nicht nur scharenweise die Filmstars an, auch die großen Luxusmarken präsentieren sich von ihrer besten Seite. Jean-Paul Gaultier war Gastgeber einer Champagner-Party, Chopard ist offizieller Sponsor und lädt zu diversen Events ein, Louis Vuitton eröffnete eine riesige Pop-Up-Boutique an der Croisette, die Elle schmeisst morgen mit Christian Dior ein Dinner und Chanel vergrösserte seinen Store und baute gleich eine Make-Up-Station dazu.

Gestern Abend war Naomi Campbell mit "Fashion for Relief" an der Reihe. Ihre Modenschau für den guten Zweck (gegründet 2005, um nach dem Hurricane Katrina zu helfen, bis heute wurden 4,5 Millionen Pfund eingenommen) richtete sie gemeinsam mit Franca Sozzani von der italienischen Vogue aus. Alle Erlöse der anschließenden Spendengala gehen in diesem Jahr nach Japan.

Topmodels wie Karolina Kurkova, Noemi Lenoir und Nadja Auermann unterstützten ihre Freundin Campbell neben den jungen Hüpfern Lindsey Wixson (die den Boden knutschte), Iekeline Stange oder Ashley Smith. Jane Fonda schloß die Show in einem hautengen Glitzerfummel - wie kann eine 73-jährige so gut aussehen?

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Chanel Cruise Collection 2011/12 in Antibes

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Auf der Einladung für die Chanel-Cruise-Collection 2011/12 war Coco Chanel höchstpersönlich abgebildet. Ein klassischer, edler und passender Ausblick auf die gestern Abend in Antibes präsentierten Looks der Zwischenkollektion, wie sich herausstellte: Die vor zahlreichen Promis vorgeführten Entwürfe passten sich dem luxuriösen Ambiente perfekt an und die Location konnte mit St. Tropez, Venedig und Miami in den Vorjahren mühelos mithalten.

Von dem 70s-Boho-Flair war gestern glücklicherweise nichts mehr zu spüren, vielmehr besann sich der Meister auf den typischen Chanel-Look: Edle Abendroben in der Kombination aus Schwarz und Creme, feine Blümchenmuster und ein gelungenes Spiel mit Transparenz wurden neben knalligem Gelb präsentiert. "This is a modern version of sophisticated dressing - to go with those boats", erklärte Lagerfeld. Kein Wunder, dass sogar Badeanzüge mit teuren Edelsteinen verziert wurden.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

RAFW: Dion Lee Sommer 2011/12

Fast hätte die atemberaubende Kulisse der Kollektion von Dion Lee die Show gestohlen. Die durchweg verspiegelten Flächen im Sydney Opera House sorgten gestern Morgen für eine kunstvolle Präsentation der Sommerkollektion des Jungtalents, die vorwiegend aus geometrischen und somit sehr starken, beinahe amazonenhaften Looks bestand.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

RAFW: Ellery Sommer 2011/12

Auf eine erfrischende Weise präsentierte mein Liebling Ellery die neueste Sommerkollektion bei der Australian Fashion Week. Anstatt einzeln wurden die Models pärchenweise über den Laufsteg geschickt. Die parallel gezeigten Looks ergänzten sich perfekt und zeigten ein gewohnt romantisches, aber stilsicheres Gesamtbild.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode
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