Berlin: Atelierbesuch beim Kaschmir-Label Casimier
Leuchtend, bunte Kaschmir-Rollen stapeln sich neben Musterteilen und Arbeitsutensilien. Alles ist sorgfältig geordnet und die Räume werden vom warmen Schleier einer Duftkerze durchzogen. Beim Eintritt in die geräumige Altbauwohnung merkt man sofort, dass bei Casimier viel gearbeitet wird und die Macher Tanyel Cetin und Natalie Kazmierczak den Rohstoff ihrer Arbeit wertschätzen - kein Hauch von einem kreativen Chaos. Begonnen hat das Kaschmir-Projekt 2010, nachdem das Paar zunächst gemeinsam nach Zürich ging, um Modedesign und Wirtschaft zu studieren. Hier kam die Idee ein Accessoire-Label in ihrer Heimatstadt Berlin zu gründen. Nach einem einjährigen Zwischenstopp in Istanbul haben beide ihre Erfahrungen zusammengeworfen, um sich selbstständig zu machen. Das klappt bisher ziemlich gut und mittlerweile werden die Mützen, Schals, Loops und Handstulpen über Boutiquen in ganz Deutschland und der Schweiz vertrieben.















































