Thema kunst

Preview Berlin: Edmund Piper bei Walden

Preview Berlin: Edmund Piper bei Walden

In der Haupthalle des still gelegten Flughafen Tempelhof findet dieses Jahr die Preview Berlin mit Schwerpunkt auf Installationskunst statt. Der Co-Gründer Ralf Schmitt erklärte mir geduldig das neue Konzept 'Less Regress - More Congress', mit dem sie das Zusammenspiel der grossen Formate im freien Raum entgegen der gewohnten "Budenpräsentation" ausprobieren. Mir war die Darstellung im Hangar 2 letztes Jahr lieber, weshalb mein zweitliebstes Kunstwerk 'Zirkus Minimus' von Edmund Piper (Walden Kunstausstellungen) war. Die in 2er-Reihe angeordneten Miniboxen zeigten im Format 1:10 einzelne Ausstellungen, die einzeln gar keine Chance auf einen Platz neben den überdimensionalen Holzkonstrukten und den ineinander geschweißten Mofas gehabt hätten. Die Idee zum cleveren Brechen der Regeln musste doch einfach hier gewürdigt werden.

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Opening Party: Art Berlin Contemporary

Header_ABC_Party.jpg Die art berlin contemporary gibt 64 internationalen Galerien die Möglichkeit vom 23. bis 27. September ihre Werke zu präsentieren. Nebenher können bei der def (drafts establishing future) 80 KünstlerInnen im öffentlichen Raum ihre Projekte zeigen. Das alles findet in den Hallen der Akademie der Künste statt und verläuft halbwegs parallel zu den auch in diesen Tagen startenden Messen art forum berlin, Berliner Liste und Preview Berlin. Jen Ray wird die abc um 20 Uhr eröffnen (leider nur invite only) und für alle anderen gibt es ab 22 Uhr die offizielle Party im Haus am Kölnischen Park.

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Circleculture Opening: Anton Unai "Fighting Gravity"

Header_Unai.jpg Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen hat doch immer wieder etwas Faszinierendes, weshalb sich die Circleculture Gallery folgendes ausgedacht hat: Zum einen wird der Spanier Anton Unai zur Ausstellungseröffnung von "Fighting Gravity" eine Visual-Arts-Performance zum Besten geben und zum anderen gibt es vorab schon ein aufschlussreiches Portrait, in dem Antje Taiga erste Eindrucke seiner Arbeitsweise dokumentiert hat.

Los geht's heute ab 19 Uhr in der Berliner Gipsstrasse 11.

0Kommentare Julia |

NY: Ausstellung "Richard Hambleton-New York"

Wenn man die Milk Studios entlang der Washington Avenue hinter sich gelassen hat und am Standard Hotel vorbeigeht, führt der Weg irgendwann im scheinbaren Nirgendwo an der Hausnummer 560 vorbei. Hinter dem Aufgang 37E versteckt sich zur Zeit die Ausstellung "Richard Hambleton-New York", die Vladimir Restoin-Roitfeld zusammen mit Andy Valmorbida und Roberta Armani noch bis zum 2.Oktober dort zeigt.

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0Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

New York: Gareth Pugh Installation

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Damit der nach Paris ausgewanderte britische Designer Gareth Pugh auch ein kleiner Teil von New York ist, wurde er gebeten, eine Installation im Rahmen der Modewoche in den Milk Studios zu zeigen. Auf dem Gebiet bereits ein "alter Hase", folgte er zu unser aller Freude der Einladung.

Die Umsetzung durfte gestern Abend in einer alten Lagerhalle bestaunt werden; auf einem übergrossen Würfel wurden diverse von den vier Elementen Feuer, Wasser, Wind und Erde inspirierte Szenen in Dauerschleife abgespielt. Die Videoinstallation sollte ein Vorgeschmack auf seine Sommerkollektion 2010 sein, die in knapp drei Wochen in Paris gezeigt wird. Verschwommene Grautöne, fliegende Stoffe, Leuchtstäbe - mehr war leider nicht zu erkennen. Der Türsteher erklärte mir, wieso ich (eigentlich) keine Bilder machen durfte: Das ist zeitgenössische Kunst. Na, wenn er das sagt.

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Künstlerwatch: Helle Mardahl

Verabredungen zum Mittagessen dienen oft nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern im Bestfall auch der Erinnerung an in Vergessenheit geratene Blogthemen. Von der Universalkünstlerin Helle Mardahl wurde mir das letzte Mal abends bei Sekt und Champagner vorgeschwärmt und ich bin froh, mich jetzt doch wieder an das Wunderkind erinnern zu können.

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3Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

Bild des Tages: Ugo Rondinone "Hell, Yes!"

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Das New Museum of Contemporary Art war definitiv eines meiner Highlights beim letzten Besuch in New York. Auch wenn ich einen halben Marathon am Cafe Gitane vorbei und entlang der Bowery Street zurücklegen musste, war das Haus dann selber unschwer zu finden. Nicht nur der silberne Corpus sticht aus dem Strassenbild hervor, sondern auch der bunte Schriftzug "Hell, Yes!" von dem Schweizer Ugo Rondinone. Ein bisschen erinnert es mich immer an ein CSD-Logo und trotzdem kann es mir relativ unbehaftet von Assoziationen immer wieder den allmorgendlichen Antrieb in den Kopf hämmern: Hell, Yes! Es ist gleich Wochenende!

2Kommentare Julia | | Kategorie: Fotografie

Bild des Tages: Urban Affairs im Stattbad Wedding

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Das Stattbad Wedding feierte dieses Wochenende ordentlich Closing Parties und wir haben sie leider ohne Anwesenheit an uns vorbeiziehen lassen. Dank Frank und Katja, die mit ihren Kameras unterwegs waren, bleiben uns aber beeindruckende Eindrücke und ich ärgere mich jetzt schon, dass ich mich nicht an Annas Fersen geheftet habe, als sie die Ausstellung Urban Affairs bei Tageslicht besucht hat.

2Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

Mobile Sessions: Ausstellung "Stadtvisionen" in Berlin

Einladung_Berlin_Vice.jpg Vergangenes Jahr ging es bei Mobile Sessions noch um Musik, nun fokussiert sich die Plattform von Sony Ericsson verstärkt auf Kunst. Zum Launch der umgestalteten Webseite wurde der Wettbewerb "Stadtvisionen" ins Leben gerufen. Eingesendet werden konnten Kunstwerke aller Art, mit der Aufgabe, das Besondere der eigenen Stadt einzufangen.

Die Siegerprojekte des Kunstwettbewerbs werden ab Donnerstag (16. Juli) in der Sevenstar Gallery in Berlin via Videoinstallation auf Videowürfeln gezeigt, hinzu kommt eine Auswahl der rund 500 Einsendungen. Da das natürlich begossen werden muss, wird DJ Fetisch zur musikalischen Unterstützung auflegen. Los geht es um 19 Uhr.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Lifestyle

Prada Lookbook Herbst 2009

Mit Prada ist das immer so eine Sache. Mal möchte man den Models die Kleider vom Leib reissen, mal wundert man sich über Miuccia Pradas Inspirationen. Die Entwürfe für den Herbst gehörten definitiv zu den schwierigen Kollektionen: Ausgesandt wurden urbane Kämpferinnen in merkwürdigen Gummistiefeln und Fellkleidern, dafür aber mit grossartig gerüsteten Heels. Dass das italienische Traditionshaus damit aber nach wie vor positiv überraschen kann, zeigt sich erneut im Lookbook. für den Herbst 2009.

Da wurden den Models Wolfsköpfe oder undefinierbare Blöcke auf das Oberhaupt gesetzt und künstlerische Collagen aus den Laufsteg- und Backstagebildern gebastelt. Ein visuelles Erlebnis, das mit grösster Kostenersparnis entstanden ist und so manches Dagewesene locker in den Schatten stellt. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich das Lookbook bei Prada herunterladen und an die Wand heften.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

RIP Dash Snow

DASHSNOW.jpg Der New Yorker Künstler Dash Snow ist am Montag an einer Überdosis gestorben. Ich habe den 27-jährigen kurz nach dem bekannten Artikel in der NY Mag in einer erschreckenden aber zugleich faszinierenden Reportage gesehen, der seine aristokratischen Wurzeln ignorierend seit seinem 14. Lebensjahr auf der Strasse lebte und sich im Sumpf der Drogen mit Graffitis zur "Downtown Legende" mauserte. Einige seiner verstörend ehrlichen Arbeiten gibt es bei der Saatchi Gallery. Das Bild links stammt aus dem Purple Magazine, fotografiert von Terry Richardson. Mehr über Dash Snow erfahrt ihr hier im Laufe des Tages.

Update: Details über Dash Snow und sein Werk sind jetzt hier online.

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Die 53. Kunstbiennale in Venedig geht los

Mehrere Tage dümpelt die 53. Biennale in Venedig schon vor sich her und hatte mit der Eröffnungsfeier der Ausstellung im Palazzo Grassi an der Punta della Dogana einen herrlich VIP-geladenen Opener.

Das anschliessende Dinner der Missoni-Familie sorgte für ein buntes Fotoalbum an bekannten und gern gesehenen Gesichtern, was mich fast meine gefühlten 37 Tabs zu der gezeigten Kunst der Hauptveranstaltung vergessen ließ. Ein Versuch der wichtigsten Take-Aways, die Grund genug sein dürften bis zum 22. November mal in Venedig vorbeizuschauen, gibt es in der folgenden Liste.

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5Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

Don't Panic: Eine Wundertüte

header_dontpanic.jpg Die Papiertüte, die ich im Wood Wood Store in Berlin auf der Rochstraße mitgenommen habe, läßt Kindheitserinnerungen aufkommen. Das Team hinter Don't Panic versteht sich als eine "freie Publikation, die man in selektierten Shops, Universitäten und Kunsträumen finden kann.". Erwartungsvoll aufgerissen, fliegen mir Flyer, Sticker, Poster und ein Notizblock entgegen auf denen Events angekündigt werden, die meinen Kalender für die nächsten Wochen füllen.

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6Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

White-Cube-Galerie in London

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Letzten Donnerstag wurde in der White Cube Gallery in London erstmals Kunst von Marcus Harvey, Rachel Kneebone (Foto) und Georg Baselitz gezeigt. Nach diversen Ausstellungen, Kunstmessen oder Kunst im Internet und Alltag schien die Reizüberflutung meine Faszination für das Thema etwas gemindert zu haben. Umso mehr erstaunte mich meine Begeisterungsfähigkeit für die gesehenen Werke am Abend der Ausstellungseröffnung am Hoxton Square.

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0Kommentare Schnati | | Kategorie: Lifestyle

Pierre Bergé & YSL: Jahrhundertversteigerung

modepilot-ysl-verstegerung.jpg Während wir uns mit britischer Mode befassen, wurden in Paris Millionen für Kunst ausgegeben: Pierre Bergé und sein verstorbener Partner Yves Saint Laurent haben in mehreren Jahrzehnten unendlich viele (und wertvolle) Kunstwerke, Interieur und Kostbarkeiten angesammelt, welche nun ausgestellt und der Großteil in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wurden. Modepilot hat sich das Spektakel mit mehreren Weltrekorden nicht engehen lassen und berichtet hier und hier!

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Francesco Vezzoli: Greed

Natalie Portman und Michelle Williams sind die beiden Hauptdarstellerinnen in dem Kurzfilm "Greed" von Francesco Vezzoli. Die Projekte des hübschen Italieners, dem das SZ-Magazin schon eine ganze Ausgabe widmete, setzen sich kritisch mit dem Phänomen der "Celebrity-Kultur" auseinander.

Am liebsten arbeitet er mit den Objekten der Analyse selbst, wie hier bei dem Projekt mit Roman Polanski über ein Parfum, das gar nicht existiert. Vorher zerrte der Künstler schon Benicio Del Toro und Milla Jovovich für den "Caligula" Fake-Softporno vor die Kamera. Dazed Digital war so nett, uns den Weg zur Gagosian Gallery nach Rom zu ersparen und zeigt die aktuelle Augenweide online: Greed Online Premiere.

3Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

Fashion-Illustrator Danny Roberts im Interview

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Danny Roberts hat mich mit seinem Talent in seinen Bann gezogen, da seine Mode-Illustrationen alle etwas ganz Eigenes und Bezauberndes haben. Auf seinem Blog Igor + André stellt er ständig neue Werke vor und macht es so zu einer wahren Kunsthochburg. In seinen Zeichnungen dreht es sich fast ausschliesslich um Mode, Models und Designer - ganz für uns gemacht!

Danny lebt in Kalifornien und ist 23 Jahre jung. Wie er das Zeichnen erlernte, Illustrator wurde und was ihn inspiriert, lest ihr nun im Interview mit dem talentierten Mr. Roberts.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Mode

Art Basel Miami und Suzy Menkes' Luxury Conference

Soviel Expertise wie Suzy Menkes in der Modeszene vorzuweisen hat, findet man in Bezug auf den amerikanischen Kunstmarkt vielleicht bei Ambra Medda. Die Initiatorin der Art Basel Miami Beach lädt ab morgen wieder Insider und Messefans an die sonnige Ostküste (Twitter-Live-Report von The Moment gibt es hier). Am Freitag findet man dann sogar im Abendprogramm einen Import aus Berlin: Der Broken Hearts Club lädt zusammen mit dem Daddy Magazine u.a. Terence Koh und Cory Kennedy an die Turntables.

Weniger Glück mit ihrem Event hatte Frau Menkes in Neu Dehli: Die diesjährige Sustainable Luxury 2008 wurde aufgrund der aktuellen Ereignisse vertagt. Was Natalia Vodianova letztes Jahr in Moskau zum Thema Wohlstand zu sagen hatte, zeigt ein kleines Video.

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2Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

Cologne Fine Arts & Antiques

art0.JPG Erstmalig fand die Kunstmesse Cologne Fine Arts & Antiques nicht im Frühjahr sondern im Herbst statt. Und ebenfalls zum ersten Mal war der Austragungsort die bahnhofnächste Halle 3.2 der Messe Köln. Ausserdem war es ihr Debut ohne Fotografie und zeitgenössische Kunst. Nur Werke, die vor 1980 entstanden sind, sollten hier zu sehen sein.

Zwar hatten sich einige jüngere Gerhard-Richter-Bilder eingeschlichen, doch generell waren Kunst aus der klassischen Moderne, ein bisschen Nachkriegskunst und antike Kunst, sowie afrikanische Werke zu sehen. Mit dem Verlust von Fotografie und zeitgenössischer Kunst auf der Messe schien auch das junge Publikum verschwunden zu sein.

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1Kommentar Schnati | | Kategorie: Lifestyle
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL