Thema kollektion

New York: Jil Sander Navy und die Prada-Brogues

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Es nimmt einfach kein Ende: Auch genau ein Jahr, nachdem Miuccia Prada die bunten Brogues präsentiert und damit für einen mittelgroßen Hype gesorgt hat, werden die Plateaus allerorts weiter kopiert. Diesmal ganz frisch von Jil Sander Navy: Die preisgünstigere Linie der Marke hat pünktlich zur New Yorker Modewoche das Lookbook veröffentlicht und herzallerliebste "Schulmädchenlooks" designt.

Wieso dann so wenig Eigeninspiration, wenn es um das Schuhwerk geht? Weitere Bilder hier.

7Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

New York Fashion Week: L.A.M.B. und Victoria Beckham

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Vorbei sind die Zeiten, in denen Modekollektionen von Prominenten belächelt wurden: In New York gehören neben den Olsen-Zwillingen vor allem Victoria Beckham und Gwen Stefani mit ihrem Label L.A.M.B. zu den heißbegehrten Schauen. Dabei verlassen sich beide Designerinnen vor allem auf eines - ihren eigenen Geschmack. Stefani war bei ihrer Präsentation zwar nicht anwesend, ließ per Mail aber ausrichten, dass es sich um ihren "Traumkleiderschrank" handele. Und Victoria Beckham kann man sich in ihren berühmt-berüchtigten Sanduhr-förmigen Kleidern genauso gut vorstellen wie in den neuen körperbetonten Colourblock-Kleidern.

Die Kritiker halten sich bislang mit Meinungen zurück. Und auch wenn klar ist, dass beide Frauen tatkräftige Unterstützung von wahren Designteams erfahren: Wer hat hier mehr Potenzial? Alle Bilder der Show von VB hier.

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

A/W Kollektion 2011 Stine Goya & Evren
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Wilde Drucke und bunte Prints sind relativ rar in meinem Kleiderschrank. Ich bevorzuge eher Uniteile oder zartere Dessins. Einzige Ausnahme ist ein knallbuntes Minikleid von H&M Trend, welches unter meinen Freunden gerne als Clownskostüm verspottet wird und mich darin bestätigt, eher einfarbige, dezentere Stücke zu wählen oder nur auf kleine Farb-Akzente mit Prints zu setzen.

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10Kommentare Mirjana | | Kategorie: Mode

NZFW: Ruby

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In Auckland/Neuseeland findet momentan die New Zealand Fashion Week statt und endlich habe ich bei Getty Images Bildmaterial gefunden. Dabei überzeugt vor allen Dingen ein Label: Ruby.

Ein Spiel zwischen feminin und maskulin, außergewöhnlichen Farbzusammenstellungen und mutigem Mustermix. Wenn der kamelfarbene Mantel zum blauen Overall und hochgeschlossenem weissen Kragen nicht überzeugen kann (in meinen Augen ein Geniestreich), dann doch spätestens das kleine Nashorn, das metallisch auf dem grauen Pullover schimmert.

7Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

COS: Herbst-/Winterlooks 2011

Zum Wochenanfang gibt es das neue Lookbook von COS online! Und weil Fashion-Filme gerade total in sind, wie uns zum Beispiel Tom Ford, Perret Schaad für Görtz oder kürzlich das skandinavische Label Storm and Marie gezeigt haben, präsentiert auch COS seine neuen Looks für die kalten Tage in einem kleinen Filmchen. Gedreht wurde dieser vom Londoner Fotografen und Regisseur Tyrone Lebone, der schon für das Pop Magazine geshootet hat. Zwar passiert in dem kurzen Clip nicht wirklich viel, aber man kann zu fröhlicher Westernmucke die neuen Stücke am Körper und in Bewegung begutachten.

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11Kommentare Mirjana | | Kategorie: Mode

Labelwatch: Avelon

Da habe ich mich vergangene Woche ausschließlich mit neuer Mode für den Sommer beschäftigt und doch hat nichts so recht vom Hocker gehauen. Fast leidenschaftslos wirkte das rückblickend. Gestern dann aber kam endlich was, das mehr Begeisterung hervorrufen konnte: Das Label Avelon, hinter dem Designer Erik Frenken steckt. Er schloss sein Modedesign-Studium an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste (KABK) in Den Haag mit Auszeichnung ab und erwarb 2004 am Central Saint Martins College in London einen Masterabschluss mit Auszeichnung. Anschließend sammelte er praktische Erfahrung, zunächst bei Alberta Ferretti und schließlich bei Viktor & Rolf, wo er vier Jahre lang als Head Designer of Women's Wear arbeitete.

Beste Voraussetzungen also, sich an ein eigenes Label zu wagen: Die aktuelle Herbst-/Winterkollektion überzeugt durch Tragbarkeit, Innovation und hübsche Details. Und hat ausnahmsweise mal nichts mit Colour-Blocking und grellen Farben zu tun. Frenken hat in seinem Atelier offenbar nächtelang ausgiebig mit unterschiedlichsten Materialien und Konstruktionsansätzen experimentiert. Herausgekommen ist ein vielseitiger aber stimmiger Mix aus feinem Jersey, grobem Strick und weichem Leder, in Form von geradlinigen Röcken, voluminösen Pullovern und weich fallenden Hosen.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: Hope SS12

Noch einmal Stockholm und wir sind durch mit der Berichterstattung der Sommerkollektionen für 2012. Das Label Hope hat sich besonders ins Zeug gelegt, um im Kopf zu bleiben. Im Restaurant B.A.R. wurde Frühstück für die Presse kredenzt (auch abends ein Hochgenuß - Muscheln probieren!) und bei der Präsentation mit Erklärungen der Designer versehen.

So kennt man es eigentlich nur von der Haute Couture - wo nimmt man sich noch die Zeit, Details und Inspirationen bei der Show vorzutragen? Anders hätten sich die gerade mal 15 Looks für Mann und Frau aber auch zu wenig angefühlt, vermute ich. "Paint it blue" lautete der Titel der Minikollektion, in der sportliche Anzüge aus den 90ern zusammen mit traditionellen Folklore-Elementen und dem Bohemian-Look der 70er im Kopf neu interpretiert wurde. Kein Wunder also, dass der geknüpfte Teppichvorleger hier zum Minirock mutiert...

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Stockholm: Hernandez Cornet SS12

Hernandez Cornet wählte für seine Show das Szene-Restaurant Riche aus, das nur wenige hundert Meter von dem Rest des Modetrubels entfernt lag. Als die Models ihren Weg entlang der Bar machten, sahen sie aus wie Kellnerinnen aus einem Sciencefiction-Film.

Wir dachten zwischenzeitlich an Matrix, dann an die 90er (Raver-Hosen und doppelt geschlitzte Röcke) und dann waren da aber noch ganz zeitlose, hochgeschlossene Blusen, die das Ensemble etwas schlichteten. An den Füßen erspähten wir etwas unglaubwürdig schwarze Flip-Flops, am Hinterkopf überzeugte dafür ein futuristischer Dutt aus vielen verschiedenen rund und spitz geformten Haaren. Inspiriert war Cornet übrigens von kontrollierter und unechter Natur, 3D-Objekten und Irrgärten.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Mode

Stockholm: Swedish Hasbeens SS12

Als wir uns in den dunklen Räumlichkeiten auf niedrigen, eng zusammengestellten Schulbänken niederließen ging die Frage umher, wie die Models für die Schuhmarke Swedish Hasbeens den geschätzt 20 cm breiten Laufsteg inmitten der Bänke wohl meistern würden. Als dann die Musik lauter und die Lichter heller wurden, klärte sich alles auf: Hier wurde nicht schlichtweg gelaufen, sondern akrobatisch rund um die Zuschauer herum präsentiert. Im Takte der Vorführung drehten sich die Köpfe des Publikums in alle Himmelsrichtungen, mal zu einem Ringturner, zu Bodenturnerinnen, einer Horde Pin-Up-Lookalikes, die zum Rhythmus der Musik die Beine schwangen oder aber zu einem muskulösen Turner, der sich waagerecht von der Turnstange stemmte, ohne, dass man ihm den Kraftaufwand ansah. Eine dynamische Vorführung, bei der mehr die Turn-, als Designkunst im Vordergrund stand und man die meisten Schuhe nur schlecht und aus der Entfernung zu Gesichte bekam.

Aber mal ganz ehrlich, für simple Budapester und die gewöhnlichen Sandalen mit Holzplateau früh aufgestanden zu sein, wäre ja auch leicht enttäuschend gewesen. So hatte sich das Kommen gelohnt und die Kreativität und Funktionalität des traditionellen Labels gleich doppelt unter Beweis gestellt.

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4Kommentare Schnati | | Kategorie: Lifestyle

Stockholm: Filippa K SS12

Understatement ist in Schweden eigentlich nie langweilig. Filippa K ist eines der bekanntesten und grössten Labels des Landes und die Schauen waren in der Vergangenheit immer außerordentlich hübsch, aber so richtig spannend wollte es im Modernen Museum auf der Miniinsel Skeppsholmen gestern nicht werden. Vielleicht, weil das Styling so langweilig war?

Verglichen mit dem anwesenden Publikum waren die Outfits der Schauenbesucher um einiges spannender als das, was Frida Gustavsson und Co. dort auf dem Laufsteg präsentierten. Einige Einzelteile sind ohne Frage schlicht und ergreifend schön, bestens geeignet für einen lauen Sommerabendspaziergang. Aber braucht es dafür eine Laufstegshow?

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: Altewai.Saome

Altewai.Saome kam bei der Mercedes Benz Fashion Week in Stockholm irgendwie unerwartet und brach mit dem schwedischen Purismus gleich doppelt: Couture-Elemente in Form von edelsten und farbenfrohen Stickereien und dazu simple Sportswear-Stoffe. Der ungewöhnliche Materialmix, der zusammen mit halben Brillengestellen, die formtechnisch an Prada erinnerten, und klassischen Bananen-Frisuren gestylt wurde, bekam dadurch eine Business-Allure. Eine zeitgemäße und andersartige Kollektion in den Farben Rot, Gelb, Beige und Schwarz, die die Designerinnen, Natalia Altewai und Randa Saome, für eine starke, moderne Frau entworfen haben.

Die Kollektion dürfte auf jeden Fall eine der stärksten und aufwändigsten der letzten drei Tage gewesen sein und das Label Altewai.Saome, das erst 2009 gegründet wurde, wird von nun an von uns beobachtet. Gelernt haben die Schwedinnen übrigens nach ihrem Studium bei verschiedenen Luxusmarken in Italien. Ihr Atelier und der eigene Shop befinden sich nicht in der schwedischen Hauptstadt, sondern in Malmö.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Stockholm: Carin Wester SS12

Sommer, ach ja, da war ja was. Die Kollektion "Window at Tangier" von Carin Wester hat uns auf schöne Art und Weise daran erinnert, während es draussen in Strömen regnete. Inspiriert wurde sie von verblassenden Farben in Ländern wie Marokko oder China und hat ihre Entwürfe den Menschen gewidmet, die reisen. Tuniken, weite gemütliche Marlenehosen, einige Ethno-Prints, ein paar Schlafanzug-ähnliche Formen, Caps und Plateauschuhe sind die Hauptbestandteile.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: Cheap Monday SS12

In der Rush-Hour irgendwo außerhalb von Stockholm zu zeigen ist mutig. Aber irgendwie hat sich das Team rund um Ann-Sofie Back bei Cheap Monday schon immer eine Sonderstellung im Rahmen der Stockholm Fashion Week zugeteilt, so dass sich die endlos wirkende Anreise für eine erneut außergewöhnliche Location gelohnt hat. Ein altes Fußballfeld, auf dem eine riesige silber schimmernde Rampe stand, lockte Moderedakteure und jede Menge Modebegeisterte (Tickets konnten wieder gekauft werden) an.

Was dann kam, waren leider keine Skaterjungs (für die die Rampe ehrlich gesagt auch zu steil gewesen wäre), sondern ein paar voll aufgedrehte Poptunes von Rihanna oder Jennifer Lopez. Die Models trugen eine Mischung aus all den angesagten momentanen Trends, mit Fokus auf Colour-Blocking und Neon. Die Inspiration bei den Männerschuhen stammte augenscheinlich von Jil Sander, bei den Frauen hingen unter den flachen durchsichtigen Plastiktretern noch die Preisschilder.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: Ubi Sunt

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Ubi Sunt ist ein junges schwedisches Designerpaar, das gestern seine zweite Männerkollektion präsentierte. Der zauberhafte Hinterhof mit einer Kulisse geziert von einem Brunnen mit antiken Statuen hätte sich auch in Paris befinden können. Kleine quadratische weiße Podeste verrieten schon vor Beginn der Show die Anzahl der Looks und als wir gerade eine Minute saßen kamen aus beiden Türen, von der rechten und der linken Seite, auch schon die Jünglinge heraus.

Eine unaufdringliche Farbkombination bestehend aus Beige, Grau, Weiß und Blautönen war in weiche Formen und mit offenen Nähten zusammengebracht worden. Dazu schlichte Loafers und einige durchsichtige Elemente.

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6Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Stockholm: Whyred SS12

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"Clean living under difficult circumstances" lautet das Motto von Roland Hjort, Designer von Whyred. Die Marke bietet völlig unaufgeregte, klassische Schnitte mit dem gewissen Etwas an - und bei der etwas gequetschten Show im Laden gestern blieb es größtenteils dabei.

Nur, dass die Inspiration diesmal aus Russland kommt, wo kosmische kommunistische Architektur auf alte traditionelle Datscha-Häuser trifft. Die Printinspiration dazu stammt von Graphikdesigner Alexandr Rodchenko. Was ich mir gemerkt habe: Military-Jacken sind wieder da. Beziehungsweise einfach nicht wegzubekommen.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Stockholm: V Avenue Shoe Repair

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V Avenue Shoe Repair sind zurück! In Stockholms gülden glänzenden Sven Harry Konstmuseum zeigten die Designer in vornehmer kleiner Runde ihre extravaganten Kunstwerke, die diesmal viel mit Holz zu tun hatten: Inspiriert von den Faltbildern von Hermann Rorschach (siehe dazu: der Rorschachtest) interpretieren Astrid Olsson und Lee Cotter seine Arbeit mit netzartigen Materialien, die sich um den Körper schwingen. Wirklich tragbares war wenig zu finden, was an den kleinen Skulpturen im Halsbereich lag. Nur zwei silber schimmernde Seidenkleider kann ich mir als Verkaufsschlager im Store vorstellen.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWS: Rodebjer

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Los geht es im Stockholmer Moderummel: Rodebjer, vergangene Saison nicht auf der offiziellen Schedule der Fashion Week vermerkt, lud um 9 Uhr zur Eröffnungsshow - rund zwanzig Minuten außerhalb der Stadt, was recht ungewöhnlich ist. Irgendwo im Wald in einem luxuriösen Landhaus zeigte das Label in kleiner Runde und auch Frida Gustavsson flanierte über den gelben Teppich.

Internationale Presse bis hierher: Gleich beim Frühstück traf ich Mademoiselle Robot, Susie Bubble und Andy von Stylescrapbook. Im Shuttle zur Show gab es erst einmal wildes getwittere, wie sich das gehört - ich poste via instagr.am auch fliessig mit.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer
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