Thema kollektion

Stockholm: Diana Orving Winter 2010

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Vor genau einem Jahr hatte ich auf der Kopenhagener Modemesse "Gallery" nichts anderes im Sinn, als den Stand des schwedischen Supertalents Diana Orving aufzusuchen. Dort angekommen, stand eine wunderschöne aber auch etwas verloren dreinblickende Frau vor den Kleidern, die mir Fragen zu Vertriebswegen und Erscheinungsdaten nicht recht beantworten konnte. Später erfuhr ich erst, dass es sich um die Designerin höchstpersönlich handelte, die mich sicher mehr mit der Entstehungsgeschichte ihrer Kleider hätte glücklich machen können.

Seit wenigen Saisons ist Diana Orving nun auch ein fester Bestandteil der Stockholm Fashion Week und präsentierte heute ihre Visionen für den Winter 2010, worauf ich mich besonders freute: Sie bleibt bei 3/4-langen drapierten Kleidern und beschränkt sich auf Schwarz und Grau zur haarigen Palme auf dem Kopf.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Vagabond Sommer 2010

Vagabond hat sich kurz auf den Straßen und Laufstegen dieser Welt umgesehen und sich zu einer "völlig frischen" Sommerschuhkollektion inspirieren lassen. So können wir in wenigen Monaten auf Clogs à la Chanel herum stolzieren, die flache Variante der berühmten Surface-to-Air-Sandalen austesten oder weiterhin auf schwarzen Plateaus stehen. Die restliche Kollektion ist mehr schlecht als recht, die Highlights seht ihr daher hier.

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18Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Werbekampagne: Alexander Wang "T Collection"

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Alexander Wang hat sich zwar auch ausserhalb seiner Heimat einen Ruf gemacht und gilt als einer der hippsten Newcomerdesigner unserer Zeit, aber wie das Talent in New York gefeiert wird, ist beinahe übermenschlich. Bei unserem Besuch bei der Fashion Week im September gab es keine Ecke, in der man keinem "Wangster" begegnete - jeder Shop, der etwas auf sich hält, quoll über vor Wang-Kollektionsstücken, seine Schuhe pflasterten Manhattan und wer nicht über das benötigte Budget verfügte, deckte sich wenigstens mit der kostengünstigeren Shirt-Linie "T Collection" ein. Bei so viel Liebe zu einem lokalen Designer ist es wohl nur klug, die allererste Werbekampagne nicht international in Magazinen zu schalten, sondern den Big Apple damit zuzupflastern.

Die Kampagne zur Sommerkollektion seiner "T Collection" präsentiert Hannah Holman, die von Dan Jackson in Szene gesetzt wurde. Die Guerilla-Taktik erklärt Alex so: "Because T is really the core foundation of what Alexander Wang stands for, I thought it should be something that could be much more democratic." Na, so demokratisch ist das ja dann auch wieder nicht, schliesslich haben wir so gut wie nichts davon. Wir können lediglich im Onlineshop absahnen, der die neuen Shirts ab heute führt... (via WWD.com)

0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Nakkna Sommer 2010

Das "kleine Schwarze" ist schon lange nicht mehr nur ein Cocktailkleid für den Abend, das nur zu besonderen Anlässen rausgeholt wird. Im Gegenteil erweisen sich die unterschiedlichsten Schnitte und Längen durchaus alltagstauglich. Das schwedische Label Nakkna ist Spezialist für asymmetrische, oversize und drapierte Wasserfallkleider - grössenteils in Schwarz, versteht sich. Da wird auch im kommenden Sommer keine Ausnahme gemacht, maximal wird zartes Lila eingestreut.

Vor rund einem Jahr stellten wir Nakkna in einem Labelwatch vor, was rückblickend eine sehr positive Weiterentwicklung erkennen lässt. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso Nakkna durchgehend bei den Edit-Kollektionen von Topshop gefeatured wird.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

.HBC Designer Scouts: von Bardonitz Winter 2010

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Ein weiteres kleines Juwel in der Berliner Modeszene ist das Label vonBardonitz, das vergangene Woche im Rahmen von .HBC Designer Scouts präsentiert hat. Die Designerin Nicole Roscher besinnt sich nach der barock üppigen Kollektion "Oswald 1848" auf Lagenlooks Ton in Ton. Tragen würde ich Rüschenbluse, Herrenhose, das Cape und den herzallerliebsten Schmuck von Little Shilpa sofort- alltagstauglich kombiniert mit individuell gab es auf den Laufstegen während der Berlin Fashion Week viel zu wenig zu sehen.

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8Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Neuer Onlineshop: Rad by Rad Hourani

Auf den Pfaden von Rick Owens tapst Rad Hourani seit wenigen Saisons erfolgreich durch die New Yorker Szene und machte sich besonders mit der Verkündung beliebt, bald auch eine "erschwinglichere" namens Rad by Rad Hourani auf den Markt zu bringen. Seit gestern ist der Onlineshop mit wenigen Stücken endlich geöffnet und preislich gesehen tatsächlich in Ordnung. Hourani hat sich auf multifunktionale Schals und Westen sowie Röhrenjeans beschränkt, von seinen fulminanten Kleidern ist leider nichts zu sehen. Da kann man auch gleich bei seinen ebenso kanadischen Mitstreitern von Complex Geometries bleiben...

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

Valentino Haute Couture Sommer 2010

Da ich mich immer schnell durch meinen Reader klicke, überlese ich die meisten Überschriften und beschränke mich auf die Bilder. Bei obenstehenden auffälligen Entwürfen blieb ich sofort hängen und fragte mich, seit wann Balenciaga denn Haute Couture schneidert. Das Farbspektrum ist aus der vergangenen Sommerkollektion hinreichend bekannt, die Farbblöcke auf den Augen passten... und doch wollte nicht so recht in meinen Kopf, dass Nicolas Ghesquiere den Ursprungsgedanken der Couture einfach über Bord geworfen haben sollte. Das ist doch allenfalls Ready-to-wear, noch dazu an - moment mal, ist das allen Ernstes Alice Dellal?

Schnell hochgescrollt wird klar: Das ist Valentino, zum zweiten Mal unter der Verantwortung der neuen Chefdesigner Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli entstanden. Vereinzelt sind die Kleider traumhaft, das Gesamtbild ist aber verwirrend und erinnert gar nicht mehr an das, was Altmeister Valentino 2008 zum letzten Mal fabriziert hat. Markenidentität? Wer braucht das heute schon noch... Alle Bilder hier.

5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Lookbook: MF PEPE Sommer 2010

Auf den Stangen hängen sah ich die Kollektion "Bathing Beauties" von Mariafrancesca Pepe bereits, im Lookbook machen sich ihre gothic-ähnlichen Entwürfe für den Sommer 2010 aber noch ein Stück weit besser. Gestartet ist die in London lebende Italienerin mit Statement-Schmuckstücken, expandiert aber immer mehr auf drapierte lange Kleider, nun auch flaches Schuhwerk mit Stahlkappen sowie feinste Lederwesten. Von Saison zu Saison wird Pepe besser und ich hoffe, dass ihre Marketingchefin die Namen der deutschen Stores behalten hat, die ich ihr für einen Markteinstieg in unserem Lande empfohlen habe.

Jeder Einkäufer ist natürlich auch so herzlich eingeladen, MF PEPE in sein Sortiment aufzunehmen - ich wäre sicher Stammkundin. Bislang kann man in der Amelie Boutique zulangen, wenn man über das nötige Budget verfügt.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

MBFWB: Rena Lange Winter 2010

Der Eleganz zweiter Teil nach Mongrels in Common fand ganz klar bei Rena Lange statt. Ein bisschen mürrisch über das merkwürdige Seating, kramte ich meine Kamera wieder in die Tasche, weil man von dort oben so schlecht fotografieren konnte. Die anfängliche Verstimmung sollte nach Erklingen des ersten Tons der Begleitmusik aber in Windeseile verschwinden, hier waren nämlich die Profis am Werk.

Dachte ich bei dem deutschen Traditionslabel sonst immer an Mode für reife Damen, war ich doch komplett baff. Das Team von Rena Lange sahnte ungewollt und selbstverständlich alle möglichen Pokale ein: für die tollen Entwürfe, die einzigartigen Mädels und die beste Playlist seit Langem. In dem Fall müssen wir eingestehen: Das Etablierte gewinnt dann am Ende doch, zumindest in diesem schönen Fall.

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2Kommentare Julia | | Kategorie: Designer

.HBC Designer Scouts: JULIAANDBEN Interview & Show

In London sind es die Off-Veranstaltungen, die junge Designertalente ausserhalb der gesponsorten Modewoche fördern, in New York etablieren sich die Milk Studios bereits als wichtige Nebenveranstaltung. Auch Berlin kann mit den .HBC Couture Designer Scouts einen spannenden Neuzugang verzeichnen. In drei verschiedenen Blöcken präsentierten gestern Abend u.A. die Labels JULIAANDBEN, Starstyling, A.D.DEERTZ und Von Bardonitz ihre Entwürfe und sind damit das avantgardistischere Gegenstück zum Bebelplatz, wo es weitaus kommerzieller zugeht.

Jedenfalls eine grossartige Idee der Macher (ein Videointerview mit Frank gibt es bei modabot) und zugleich die Chance für Julia und Ben von JULIAANDBEN, erstmalig eine Modenschau zu veranstalten. Die Kollektion ist ein wahrer Augenschmaus und trifft meinen Geschmack punktgenau - Ben erzählt im Videointerview mehr, ausserdem haben wir die Laufstegbilder und Close-ups.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: Mongrels in Common Winter 2010

Der Eleganz erster Teil begann heute mit der Show von Mongrels in Common, die wir zuvor beim Casting und Fitting schon begleitet hatten. Der Name der Kollektion "New York vs. Bonn" hat uns schon bei den Vorbereitungen so gut gefallen, dass wir es kaum erwarten konnten, bis das Endergebnis endlich den Laufsteg in Besitz nimmt. Zu Gary Glitters "Rock and Roll Part 2" eröffnete eine Kombination aus grauen Shorts und karierter Jacke. Den roten Faden bildeten die gepunkteten Strumpfhosen, die Doc-Martens-ähnlichen Boots mit Absätzen und die streng nach hinten gebundenen, gedrehten Zöpfe, die mit einer schwarzen Schleife zusammengebunden waren. Stilvorbild der Kollektion war eine Mischung aus Hannelore Kohl und Grace Jones.

Unangefochtenes Highlight waren jedoch die aprikosenfarbenen Seidenblusen und ein Hängerchen-Kleid, aus einem Stoff mit aufeinandergesetzten Punkten. Natürlich fehlten auch die bekannten Mäntel nicht und als Neuerung gab es Bodenlanges in Rock- oder Kleidform.

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1Kommentar Julia | | Kategorie: Designer

MBFWB: Patrick Mohr Winter 2010

Den ganzen gestrigen Tag über sprach man am Bebelplatz mehr oder weniger über das Gerücht, Patrick Mohr wolle bei seiner zweiten Show im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin nach den Obdachlosen auf dem Laufsteg echte Schnecken präsentieren. Der Name der Show "Are we shaved" liess schon einige unschöne Dinge assoziieren und die Veranstalter sollen den Sonderwünschen des Münchener Designers nur wenig Begeisterung entgegen gebracht haben. Aber: Schocken ist eben modern, Anti-sein in und bringt gleichzeitig viel Presserummel mit sich. Was spricht also gegen einen Exoten während der sonst so gesitteten Modewoche.

Kurz nach acht Uhr drängelten sich dann so einige schaulustige Leute vor den Pforten und nach Einlass wurde klar: An Gerüchten ist eben doch immer was dran. Die gefürchteten Schnecken wurden tatsächlich präsentiert, allerdings lediglich in einem Bauchladen eines Bodybuilder-Models. Bloß wieso? Nun, Schnecken sind geschlechtslos und essen gerne Zucker. Dieser wiederum fand sich zwischen den Zähnen der Models wieder und sah aus der Entfernung nach schlechtem Hasenzahn aus. Mohr präsentierte also neben "normalen" Models viel nackte Haut, gestählerte Muskeln, Silikonbusen und Bums-Techno von DJ Hell, der nach zehn Minuten das Trommelfell betäubte.

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25Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: PERRET SCHAAD Winter 2010

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Gerade noch studierten sie in Weißensee Modedesign, schon präsentiert das Newcomer-Label PERRET SCHAAD inmitten des Modewochentrubels am Bebelplatz. Obwohl sie den ersten Slot am heutigen Morgen belegten, füllten sich die Reihen schnell und die geordnete Ruhe im Backstagebereich erinnerte ebenso wenig daran, dass es sich um völliges Neuland für Johanna Perret und Tutia Schaad handelte.

Die Show kann als gelungenes Debut bezeichnet werden und ist für mich die bislang beste der Modewoche: Grossartige Farbzusammenstellungen, fein fliessende Seidenstoffe,
auf Ärmel und Hosenbeine erneut aufgesetzte Nähte und ein sehr sleeker Chic für "sophisticated working women" mit grossartigen Shilouetten zeichnet die Arbeit der Designerinnen aus. Ich bin Fan! Ihr vielleicht auch, wenn ihr folgende Bilder seht...

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Mongrels in Common: Casting & Kollektion

Dienstagnachmittag machte ich mich auf den Weg ins Studio von Mongrels in Common in Berlin-Mitte und platzte mitten in die Mittagspause des zweiten Castingtages. Im Vorraum war kein Model zu sehen und die Ruhe, die sowohl die Designerinnen Livia Ximénez- Carrillo und Christine Pluess sowie die Stylistin Julia Freitag ausstrahlten, kam mir schon beinahe verdächtig vor. Tatsächlich aber waren die Designerinnen zwei Tage vor ihrer heutigen grossen Show fertig mit ihrer Winterkollektion für 2010 - nur noch Kleinigkeiten fehlten.

Die Auswahl der Mädels schien dann aber doch noch eine Herausforderung, da sich die Hoffnung auf ausschliesslich asiatische Models aufgrund der im Anschluss an Berlin stattfindenden Haute-Couture-Schauen in Paris zerschlagen hatte. Die erste Castingrunde war jedoch schon gewonnen, wenn die Mädchen die richtige Schuhgrösse aufweisen konnten, da die Auswahl der von Sanctum Berlin zur Verfügung gestellten hohen Docs begrenzt war. Einen Gang über den imaginären Catwalk und zwei Fotos später wurden mögliche Looks an den Damen ausprobiert - im Auge immer die Reihenfolge, Zeit zum Umziehen und dem richtigen Fit.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Berlin Fashion Week: Vladimir Karaleev

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Präsentationen sind meist eine schwierige Angelegenheit. Die armen Models müssen stundenlang so tun, als seien sie sprachlose Ankleidepüppchen, die sie umschwirrenden Leute knipsen erbarmungslos auf sie ein und nach fünf Minuten interessiert sich keiner mehr für sie. Vladimir Karaleevs "Ausstellung" im WMF war aber, gerade weil es sich um eine kleine Off-Veranstaltung handelte, eine angenehme Sache. Wahnsinnig viele Leute strömten herbei, um sich die Kreationen des Newcomers (sein Sommer-Lookbook findet ihr hier) anzusehen, hielten sich eine gefühlte Ewigkeit in den Räumlichkeiten auf und gaben das so dringend bei der Berliner Fashion Week benötigte Gefühl, ein wirkliches Talent zu pushen.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: penkov Interview und Backstage

Pures Understatement am Bebelplatz - Bernadett Penkov bewies gestern mit ihrer Winterkollektion für 2010, dass sie zu den wichtigsten Designtalenten unserer Hauptstadt gehört. Sie selbst beschreibt ihre Entwürfe als zeitlos - sowohl "Omas" als auch Frauen ab 25 Jahren erfreuen sich an ihren Klassikern, die sich im Wesentlichen um ihre einzigartigen Mäntel und Trenchcoats drehen. Erdfarben, Khaki, Schwarz und Braun wollten sich perfekt in ein herbstliches Umfeld unter das Thema "Uniform" und Military fügen, feinste Seidenkleider wurden zu Megaheels und strengen Haaren präsentiert.

Weniger ist mehr - und wenn der Schnitt der Mäntel so einzigartig gut ist, braucht es auch gar nicht viel an Schnick Schnack. Da passt es doch ganz gut, dass Bernadett in naher Zukunft eine Zweitlinie mit Basics herausbringt, die noch dazu bis zu 40 Prozent günstiger als ihre Hauptkollektion sein soll.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

MBFWB: First Look bei Schumacher

MBFWB: First Look bei Schumacher

Den Auftakt der Schauen auf dem Bebelplatz machte heute Morgen Schumacher. Mit verschlafenen Augen sehen wir die bekannten edlen Materialien und das Markenzeichen, die große Schleife, die den Hals mancher Models schmückten. Mir persönlich gefielen am besten die auf dem Bild zu sehende Kombination von kurzem Samtkleid mit klobigen Absatzstiefeln, aus denen mit Steinen besetzte Kniestrümpfe hervorblitzten.

Dazu trägt man dann Cape-artige Überwürfe, die dieses Mal vor allem durch ihre weiten Krägen große Pluspunkte sammeln. Das Farbspektrum reichte von Naturtönen über Schwarz bis hin zu ein paar Highlights mit Beerentönen und Waldgrün. Die Haare der Mädels waren glatt nach hinten zum Pferdeschwanz zusammengebunden und aus den Boxen tönte Florence and the Machine und Santigold.

Wir halten fest: Der Start hat schonmal mehr als reibungslos geklappt, dann kann ja ab jetzt so gut wie nichts mehr schief gehen.

2Kommentare unterwegs | | Kategorie: Designer

HOH & Levi's: Interview mit Henry Holland

House of Holland geht mittlerweile in die vierte Kollaborationsrunde mit Levi's, erhältlich sind die Jeanskollektionsstücke auf dem deutschen Markt aber erst ab dieser Saison - was einer der Gründe für den Atelierbesuch in London war. Im Videointerview mit dem bodenständigen und sympathisch humorvollen Designer Henry Holland sprachen wir über die Beweggründe sowie Blogs, Twitter und Henrys Rolle im Social-Media-Zirkus. Ausserdem verrät er winzige Anhaltspunkte für die im Februar präsentierte Winterkollektion 2010 und wissen nun, wer eigentlich die typische Frau ist, die eigentlich HOH trägt - abgesehen von seinen It-Girl-Freundinnen wie Agyness Deyn, Pixie Geldof oder Leigh Lezark. Letztere modelt auch das Lookbook, wovon wir bislang nur eine Preview haben.

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7Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Neues Designerduo bei der BFW: PERRET SCHAAD

Der Countdown bis zur sechsten Berlin Fashion Week läuft, die Schedule steht mittlerweile halbwegs und wir beschäftigen uns schon einmal mit den neuen Designernamen auf der Liste. Angepriesen als "Jil Sanders Töchter" scheint das Label PERRET SCHAAD einer der verheissungsvollsten Neulinge zu sein.

Dahinter stechen die frisch von der Kunsthochschule Weißensee abgegangenen Designerinnen Johanna Perret (26 Jahre) sowie Tutia Schaad (27 Jahre), die mit einem schlichten aber gleichzeitig innovativen Stil an die junge Jil Sander erinnern. Die separat voneinander entstandenen Abschlusskollektionen sowie ihre Erfahrungen lassen erahnen, was uns am 21. Januar am Bebelplatz erwarten wird. Johanna hat zuvor Praktika bei Gaspard Yurkievich oder Givenchy in Paris gemacht, Tutia war Assistentin bei Daisuke Nagata und durfte den Entstehungsprozess von Ricardo Tiscis Haute Couture für Givenchy zusehen.

Die beiden haben erst vor wenigen Tagen ihr Studium abgeschlossen - wie kommt man dann so blitzschnell zu Berlin Fashion Week?

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10Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Im Headquarter-Showroom von Maison Martin Margiela

Ein unauffälliges Eckhaus aus dem 18. Jahrhundert am Rande des Pariser Marais, davor ein Blumenstand mit duftenden weissen Abendblumen. Sind das die heiligen Hallen des Martin Margiela, die er erst im vergangenen Jahr zurückgelassen hat? Wir klingeln an der massiven Holztür und treten in den komplett weiss gehaltenen Empfangsbereich, nennen unseren Namen der Empfangsdame, die den berühmten weissen Kittel trägt und nehmen Platz. Minimalistische Kleiderstangen mit unbehangenen Bügeln sowie ein silber gespraytes "Welcome" an der Wand lassen uns nicht mehr zweifeln: Wir sind bei Maison Martin Margiela angekommen.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode
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