Thema kollektion

Fresh Fish 2010: Anna Falck Holy

Anna Falck ist eine Stunde zu spät zum Interview. So schaue ich mir in der Zwischenzeit die Messe an, ihre allein in der Gegend herumhängenden Entwürfe aus dem letzten Jahr sowie eine kleine Modenschau, die je einen Entwurf aller teilnehmender Designer der Messe Fresh Fish 2010 präsentieren. Als sie dann irgendwann vor mit steht und ich sie um ein paar Worte auf Video bitte, wurschtelt sie sich einmal durch die Haare und sagt: "Ach egal, ich hab zwar kaum geschlafen... " Dann darf ich auf record drücken.

Im Ausland kennt man das Label Anna Falck Holy, das Anna nach Studienende gegründet hat, kaum. Eigentlich merkwürdig, schließlich werden skandinavische Designer momentan auch über die Landesgrenzen hinaus mehr denn je für ihre minimalistischen Entwürfe gefeiert - und mit ihrer Abschlußkollektion gewann Anna immherin den "Fresh Fish Award 2009". Also arbeitet Anna in der Heimat an ihrem Namen: Die schwedische Kette MQ, die vergangenes Jahr Hauptsponsor der Messe war, gab ihr mit der Siegerkollektion kürzlich die Chance, ihre Entwürfe massentauglicher zu machen: Im Nullkommanichts waren die hier zu sehenden Kleider restlos ausverkauft.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Fresh Fish 2010: Kunstuniversität Linz

Etwas überrascht erreichte ich heute das Gelände der Fresh Fish 2010 auf der anderen Seite von Göteborg, da lediglich 30 Aussteller ihre Kollektionen präsentieren. Im Vorfeld ließ sich nicht allzu viel über die Messe herausfinden; die Website benötigt noch einen gehörigen Neuanstrich. Die grosse Halle wirkte daher sehr übersichtlich und würde sich bei den nächsten Ausgaben sicher über Zuwachs freuen - noch stehen die Veranstalter im vierten Jahr aber ganz am Anfang. Die gemütliche Atmosphäre sowie freundliche Standbesitzer, die neben ihren Kleiderstangen sitzen, machten die niedrige Ausstellerzahl aber sogleich wieder wett. Zudem fand ich rund sieben begeisternde Jungdesigner, die teilweise noch studieren.

Gleich hinter dem Eingang stieß ich auf den Stand der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, die als einziges nicht-schwedisches Projekt eingeladen wurde, nachdem Gründer Ali Davoodi sich vergangenes Jahr auf der Abschlußshow von der Uni überzeugen konnte. Die Studentinnen Romana Zöchling und Inga Nemirovskaia (mit eigener Minikollektion) erzählten mir mehr über die ausgestellten Entwürfe, die von den Dozenten Wally Salner und Johannes Schweiger, die Designer von Fabrics Interseason, ausgewählt wurden. Eigenständige Kreationen, außergewöhnliche Ideen und tragbare Stücke lächelten mir entgegen und bewiesen das geschulte Auge der Messeveranstalter.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

NYYFW: Derek Lam Winter 2010

In New York betrat Derek Lam mit seiner Winterkollektion 2010 einen ähnlichen Pfad wie schon Stine Goya, indem er dem amerikanischen Westen mit modernen Cowgirls huldigte.
Karamel- und Kamelfarben, Hüte, hochgeschlossene Kragen, starke Silhouetten bei den Mänteln und Fransengürtel kommen alle Jahre wieder, treffen aber erneut den Zeitgeist. Insbesondere die dunklen Sandfarben sind eine wohltuende Abwechslung zu Schwarz. Hoch anzurechnen ist Lam, dass er die obligatorischen Cowboy-Stiefel glücklicherweise weggelassen hat... (Bilder via Rag Pony, alle Entwürfe hat die ELLE.)

0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

NYFW: Jeremy Scott Winter 2010

Gerade noch die Kurve gekriegt, Jeremy! Mr. Scott ist zurück in seiner alten Heimat und zeigte gestern nach Ausflügen in Paris und London wieder bei der New York Fashion Week. Im September erheiterte mich seine in frühen Morgenstunden gezeigte Feuerstein-Kollektion sehr, doch tragbar, schön oder von hoher Designkunst war sein Label damit garantiert nicht. Vom schlechten Verkaufsstandpunkt mal ganz abgesehen.

Die frühen 90er, die Ode an Jean-Paul Gaultier und dessen damalige Kollektion für Popdiva Madonna stehen Jeremy Scott doch so viel besser als keulenschwingende Altkleiderständer. Mir gefällts. Und die Backstage-Bilder von Fashionista sogar noch besser.

Alle Fotos vom Laufsteg hat die Elle.

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

Fifth Avenue Shoe Repair auf der Gallery Copenhagen

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Manchmal wäre ich gern Einkäuferin. Die Nase in den Wind halten, Inspirationen sammeln, Kleider einkaufen und hoffen, dass der eigene Geschmack irgendwie verkäuflich ist. Messen wie die Gallery in Kopenhagen machen es einem da sehr einfach: Jeder zweite Stand bietet außergewöhnliche Kreationen, feinste Schnitte und begehrenswerte Kleider. Fifth Avenue Shoe Repair gehört mittlerweile zwar schon zu den etablierten Marken, nichtsdestotrotz zog mich der Stand - auch ohne grosses Logo im Hintergrund- magisch an. Das mag an den omnipräsenten Plateaus gelegen haben. Oder einem begehrenswerten Trenchcoat.

Fakt ist: Was sich die Schweden da für die übernächste Saison ausgedacht haben, passt mir äusserst gut in den Kram.

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5Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

NYFW: Proenza Schouler Winter 2010

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Weil mein Internet zuhause plötzlich krank geworden ist, konnte ich noch keine einzige übertragene Modenschau von der New York Fashion Week schauen. Und dabei verursacht doch gerade das Wissen, live dabei zu sein, ein besonderes Kribbeln... So sah ich mir das Video von Proenza Schouler eben ganz normal auf der Website an, nachdem ich am Morgen bereits die Looks auf dem Handy durchgescrollt hatte.

Beim Blick auf die ersten Looks musste ich unweigerlich an eine Kreuzung aus Riccardo Tisci für Givenchy und Peter Jensen denken, vermutlich aufgrund der schwarz-weiß-gesprenkelten Jeans (eine Kollaboration mit J Crew), Dufflecoats, Leder und hochgeschlossenen Kragen. Als die Models dann aber fleissig weiterliefen und mit ein wenig bauchfrei die 90er andeuteten, änderte sich meine Meinung: Das ist ein eleganter Schulmädchen-Look für Erwachsene.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

NYFW: ThreeAsFour Winter 2010

Eine kleine große Bewunderung für das Label ThreeAsFour entwickelte ich letzte Saison in New York, als Schnati mit Wahnsinnsmaterial (backstage und Kollektion) von der Modenschau zurück ins Hotelzimmer gehetzt kam. Im kommenden Winter gibts zwar weniger Volants, dafür aber auffällige Schlangenbeschwörerkleider, die unter dem Leitthema der Alchemie enstanden sind. Die künstliche Herstellung von Gold zeigt sich in der Kollektion in den kunstvollen Roben, die teilweise an griechische Göttinnen erinnern. Einige Kleider sind aufwendig verflochten und asymmetrisch designt, weshalb die Kreationen nicht gerade tragbar sind, dafür aber schön anzuschauen. Was ich hingegen gar nicht mehr sehen kann: Leggings aus Spandex. Aber die sind ja ohnehin von sekundärer Bedeutung.

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

NYFW: Alexa Chung für Madewell Herbst/Winter 2010

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Zugegebenermaßen wusste ich bis eben nicht, dass Madewell Teil der Firmengruppe von J.Crew ist. Seit der kürzlich verkündeten Zusammenarbeit mit Alexa Chung kommt man an der Marke glücklicherweise aber nicht mehr vorbei und so bekam ich (leicht vorhersehbar) beim Anblick der Bilder direkt Atemnot. Lobte ich kürzlich noch die minimalistische Kollektion von Helmut Lang, so war mir jetzt sofort wieder nach ein bisschen mehr Romantik. Bis auf die high-waisted Shorts aus dunklem Cord würde ich fast blind die Kleiderstange leer räumen. Die hellbraunen Schuhe und Brosche inbegriffen.

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7Kommentare Julia | | Kategorie: Mode

NYFW: Rodarte Winter 2010

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Hach, Rodarte. Dass die Schwestern ein unübersehbar grosses Designtalent besitzen, ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr. Ihre gestern in New York gezeigten Winterentwürfe lassen mich dann aber doch ein wenig rätseln. Zum einen wäre da die frühlingshafte Frische in ihren blumigen Entwürfen, die doch eher zum Sommer passen würde. Zum anderen das wilde Patchworking, das all ihre Fähigkeiten in nur einem Look bündelten: die altbekannten Spinnennetze, Vintage-Spitze, gewebte Wolle, Seide, Chiffon, dazwischen verzierte Strumpfhosen, wilde Drapierungen, Poncho-Fransen und der unübersehbar mexikanische Einfluß, der sich in den Mustern der Röcke und Kleider widerspiegelte. Bei mir resultiert beim Anblick eine leichte Reizüberflutung, die die Schönheit der individuellen Kreationen ein wenig dimmt.

Inspiriert wurden Kate und Laura Mulleavy von einer Fahrt von El Paso nach Texas, nach dem sich die beiden tiefer mit den mexikanischen Wurzeln auseinandersetzten, berichtet Nicole Phelps. Speziell geht es um die Grenzstadt Ciudad Juárez; die verträumten Landschaften sowie die dort mitten in der Nacht arbeitenden Angestellten der Firma Maquiladora. Von alleine wäre ich sicher nicht drauf gekommen, aber das führte die Schwestern zu dem vorrangigen Thema Schlafwandeln...

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CPH Fashion Week: Minimarket Winter 2010 backstage

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Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, feststellen zu müssen, dass Minimarket in Kopenhagen dieselbe Kollektion zeigen würde wie in der Woche zuvor in Stockholm. Bei der Tuchfühlung backstage war mein erster Gedanke aber ziemlich schnell verflogen, da die Entwürfe unter dem Namen "Totemismus" erst aus der Nähe so richtig meine Begeisterung entflammten. Obwohl ich selber kaum Farbe trage, ist die äusserst farbenfrohe Kollektion gerade wegen der Einzelteile aufregend. Von starkem Lila über Mango und tiefes Pfirsich (das das Minimarket-Team um die drei Schwestern Sofie, Pernilla und Jennifer Elvestedt "the kiss" nennen) konnten die ungewöhnlichsten Kombis irgendwie überzeugen.

Besonders die auf 52 Paare erweiterte Schuhauswahl ließ mein Herz höher schlagen: die altbekannten und neu aufgelegten Wedges, bunte Stiefel oder bestickte Oxfords. Neben Filz, Seidenchiffon und eigens hergestellten Materialien in Zusammenarbeit mit Sac Magique stechen die kleinen Perlhuhnfedern heraus, die als Schulterverzierungen dienen oder an Kleider genäht wurden. "Don't worry, they fell off the chicken", versichern die Designerinnen.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

NY Fashion Week: Alexander Wang Winter 2010

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Spitze, Capes, Samt, Ledermäntel: Alles bereits auf den Straßen, einiges davon sogar zu viel. Und doch kann Alexander Wang altbekannte Trends in neue transformieren, einen wesentlichen erwachsenerern Look präsentieren und mit aufwendigen Schnitten die Herzen aller Wangster höher schlagen lassen.

Die 90er Jahre sind erneut Leitthema der Herbst/Winterkollektion für 2010, Vorbilder Alicia Silverstone in Clueless oder Jennifer Aniston in Friends. Als eine der wichtigen Ausgangsideen nahm Wang das "Wall Street suiting", um Nadelstreifenanzüge und den strengen Businesslook moderner zu inszenieren. Ich bin noch nicht von jedem der rund 42 Looks überzeugt... was auf Bildern nicht wirkt, sieht auf Video aber immerhin wesentlich besser aus.

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CPH Fashion Week: Henrik Vibskov Winter 2010

Kopenhagen hat einen Star und der heisst Henrik Vibskov. Egal, was der Designer kreiert, die halbe Stadt steht hinter ihrem Meister und trägt die Kreationen bedingungslos. Jeder Hype hat aber auch seine Berechtigung und ich kann das Genie in seiner Arbeit seit Entdeckung durchaus nachvollziehen. Mit "The slippery situation" hat sich Vibskov gemeinsam mit seiner Co-Designerin Maja Brix erneut selbst übertroffen und ich würde nächsten Winter ohne Umschweife jedes Teil seiner Kollektion tragen. Bemerkenswert, wie die Tragbarkeit der Kleider immer mehr in den Vordergrund tritt, ohne an Originalität zu verlieren. Für ein aussergewöhnliches Styling sorgten daher die dreifach gestapelten Hüte sowie Sonnenbrillen, dazu gab es jede Menge asymmetrische Rüschen, wallende bodenlange Kleider und geraffte Blusen in einer unheimlich stimmigen Farbpalette.

Die in den letzten Jahren vorherrschende Overdose an Karos schreckte Vibskov nicht davon ab, noch einmal einen Versuch zu starten und siehe da, das schottische Muster wirkt richtig gut. Vibskov nahm zudem ein wenig Abstand von den sackähnlichen Kleidern und probierte sich an feinen Vokuhila-Kleidern - sowie Blusen mit dunkelbraunen Gürteln samt integrierter Taschen, um die Taille zu betonen. Graue Plateauschuhe und weinrote Heels rundeten die Looks ab.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CPH Fashion Week: Vilsbøl de Arce Winter 2010

Für avantgardistische Kunst am Körper sorgen die beiden Designerinnen Prisca Vilsbøl und Pia de Arce hinter Vilsbøl de Arce bereits seit 2002, just nach Absolvierung ihres Designstudiums. Vor vollem Haus präsentierten sie gestern Abend dann in einer abgelegenen Fabrikhalle gepolsterte Applikationen, viel Leder, ihre berühmten Einteiler und in einzelne Striemen geschnittene Lederstücke aufwendig in Kleider und Röcke eingebaut. Qualitativ sehr hochwertig und professionell suchen die Designerinnen die Schnittstelle zwischen Kunst und Mode und sind noch dazu ein "grünes" Label. Vergangenes Jahr nahmen sie an dem Projekt "next vision: bright green fashion" in Berlin teil, mehr dazu sowie ein Interview findet ihr hier.

Bin mir sicher, dass wir einige gesehenen Stücke bald an Künstlerinnen und in Modestrecken wiederfinden werden. Insgesamt werden die Kollektion aber wesentlich tragbarer als noch in den Jahren zuvor. Könnte ich dann einmal alles zum Mitnehmen bekommen?

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CPH Fashion Week: Backstage bei Barbara I Gongini

Eine der wenigen avantagardistischen Designer aus Dänemark ist Barbara I Gongini, die sich in etwa zwischen Ann Demeulemeester oder Comme des Garcons einreihen kann. Aufwendig drapierte Kleider im Lagenlook, beinahe ausschliesslich Schwarz, Fellröcke und Ketten mit Langhaarfell überzogen, detailreiche Strickarbeiten sowie ein aus zusammengeknoteten Plastikstücken entstandenes Kleid prägten die gestern gezeigten Winterentwürfe, die zu weißen Gesichtern und in helle Farbe getauchte Hände zu Vogelnesthaar präsentiert wurden.

Was bleibt: Die Spikes-Schuhe, zerrissene Strumpfhosen, Tüll, Layering und Multifunktionalität. Barbara bleibt ihrem Stil allerdings so sehr treu, dass ich all ihre bisherigen Kollektion nun überhaupt nicht mehr unterscheiden kann... Vor der Show durfte ich mich backstage für euch umsehen, zudem gibt es ein Video mit der aussergewöhnlichen Laufstegpräsentation.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

CPH Fashion Week: Stine Goya Winter 2010

Den Vorgeschmack, den Stine Goya uns in Berlin auf ihre Winterkollektion 2010 gegeben hatte, ließ anhand von Präriehüten mit Hoodies, neuartigem Ohrschmuck und klassischen Capes bereits erahnen, was auf uns zukommen würde. Genauso gespannt auf mehr war wohl auch halb Kopenhagen und die Show hoffnungslos überfüllt. Bedankt für eine rundum gelungene Kollektion wurde sich mit dem vielleicht kräftigsten bislang gehörten Applaus während der Fashion Week.

Den Ausflug in den mittleren Westen, angekündigt mit "Spiel mir das Lied vom Tod", interpretiert Stine neu und trifft mit lauter Erdfarben, goldenem Schmuck von Sophie Bille Brahe, umwerfenden Strickpullovern und perfektionierten Hosen genau den Zeigeist. Ihre goldenen Reißverschlüsse, mit denen sie seit vielen Saisons arbeitet, bleiben auch im Winter erhalten, genau wie einige Leggings mit bestickten Kniepartien. Neben der Laufstegpräsentation konnte ich mir auf der Gallery zudem einige Looks aus der Nähe ansehen.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

CPH Fashion Week: SPON DIOGO Winter 2010

Mit einstündiger Verspätung flitzten gestern im exquisiten Hotel Nimb die Models von SPON DIOGO im Stil von Speedy Gonzales über den Laufsteg, so dass sich das Ablichten äusserst schwierig gestaltete. Der schnelle Gang zu harten Technoklängen sollte wohl die Stärke und Abstraktheit der Kollektion "Mater" unterstreichen, für die die Mädchen Hörner-ähnliche Zöpfe auf dem Oberkopf und schwarze Blöcke auf die Augen gemalt bekommen hatten. Geometrische körperbetonte Kleider mit starken Shillouetten sowie scharf gefomte Schulterpartien, ein schwarzes Lederkleid sowie bodenlanger Mantel erinnerten in manchen Moment an Matrix.

Am Kopenhagener Modehimmel ist das Label mit seiner Gründung Ende 2008 recht frisch, Erfahrung hat das Designteam um Mia Lisa Spon und Rui Andersen Rodrigues Diogo aber bereits bei Schneidern und auch im industriellen Design gesammelt.

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Veronica B Vallenes Winter 2010

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Angesichts dieser Bilder freue ich mich doch sehr auf die heute beginnende Copenhagen Fashion Week: Die Designerin Veronica B Vallenes ist zwar eigentlich Norwegerin, wohnt aber mittlerweile in Kopenhagen. Ihr eigenwilliger und sehr signifikanter Stil lösten beim Anblick der Winter-Looks für 2010 eine automatische Liebesstarre aus, die nicht nur wahnsinnig inspirierend, sondern auch ziemlich süchtig machend wirkt. I'm in: Turban und überdimensionale Ohrringe!

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode

Karen Walker Eyewear: Sun Gods Collection

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Vergangenes Jahr durchsuchte ich ganz Australien nach einer Sonnenbrille von Karen Walker, die mich in der Vampirkampagne völlig aus dem Häuschen gebracht hatte. Ich fand meine grosse Liebe einen Tag vor Abreise und trage sie seither ununterbrochen. Nun fürchte ich aber, dass mir Miss Walker mit ihren Nachfolgemodellen aus der "Sun Gods Collection" ein neues Must-have auferlegt hat - Formen, Schildplattt-Muster und natürlich die Inszenierung der Sonnenbrillen sind mein ganz persönlicher Inbegriff von Perfektion!

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10Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

London: Acne Herbst 2010

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(Bild: Coutorture)

Gerade erst bat ich Acne, mehr Looks aus der offiziellen Herbstkollektion preiszugeben, schon wurde mein Wunsch erhört - und ich bin äusserst verwirrt. In London wurde gestern offensichtlich gleichzeitig zur Präsentation der Prefall-Kollektion auch die Herbstkollektion des Schweden veröffentlicht, berichtet das Hint Mag.

Iris Stubegger und Konsorten wurde die Stirn metallfarben eingefärbt, was auf die Inspiration von Chefdesigner Johnny Johansson hinweist: Der hat sich als Kind nämlich zu viele Star-Wars-Cartoons "The Clone Wars" reingezogen. Daraus resultieren immense Fellboots, Patchwork-Fellüberwürfe wie aus der Steinzeit kombiniert zu Lederkleidern sowie Jumpsuits, ein Graffitishirt und Pumphosen mit asymmetrischen Reißverschlüssen, die auf eine moderne Interpretation von Science Fiction hindeuten.

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Stockholm: Acne Prefall 2010

Vom Jeanslabel zur Avantgarde-Marke: Nicht nur der Werdegang von Acne ist beeindruckend, auch die sich stets mit neuen Ansätzen überschlagenden Kollektionen sind es. Obwohl ich das Styling der Sommerkollektion ausnahmsweise mal nicht ganz so fabelhaft fand, zähle ich das schwedische Label doch weiterhin zu meinen ganz grossen Favoriten. In Stockholm schloss Acne gestern Abend die Modewoche mit einer Prefall-Kollektion für 2010 - und überraschte damit all die, die glaubten, nun schon die Visionen für den nächsten Winter präsentiert zu bekommen.

Inspiriert wurde das Team rund um Designer Johnny Johansson von Amelia May Earhart, amerikanischer Flugpionierin. Daraus resultierten 16 Looks für Mann und Frau, die inmitten von Blumensträussen gezeigt wurden.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode
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