Thema kollektion

RAFW: Karla Spetic Sommer 2011

Im Büro sichteten wir gestern weitere Looks von der Australian Fashion Week und waren uns einig, dass am anderen Ende der Welt verdammt viele gute Designs gezeigt werden und sich in einem Punkt stets gleichen: Die Kollektionen sind unheimlich tragbar und im Prinzip sehr simpel, haben aber Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten.

Etwas voreingenommen schaute ich natürlich trotzdem auf Karla Spetics Entwürfe für den Sommer 2011, da sie mich in den letzten Saisons stets begeistert hat und wir vergangenes Jahr sogar backstage auf Tuchfühlung gehen konnten. Karla blieb sich und ihrem Stil treu und setzte auf rosafarbene Bikinis und Kleidchen, Autobahnbilder auf Shirts und Kleider gedruckt, hochgeschlossene Kragen und lockere Zweiteiler.

zum Artikel

3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

RAFW: Turbane bei Camilla & Marc

turban_camillamarc.jpg
(Bilder: Getty)

In Skandinavien zeichnete sich während den Winterkollektionspräsentationen deutlich ab, dass der Turban wieder salonfähig gemacht werden soll. Die Kopfbedeckung orientalischen Ursprungs, die traditionell aus langen Stoffstreifen um den Kopf gebunden wird, hat sich weiterentwickelt zu einer badehaubenähnlichen Version, die besonders zu offenen Haaren und simplen Outfits ein Eyecatcher ist. Angestiftet zum Kauf hat mich die Kollektion von Carin Wester und auch Monki bringt im Herbst ein schniekes Modell heraus.

Bei der Australian Fashion Week griffen Camilla & Marc nun ebenso zu gewickelten Stoffresten, woraufhin mir einfiel, dass mein vor drei Monaten bei Ebay gekaufter Turban noch immer nicht angekommen ist. Wird höchste Zeit, ist es doch eine so schöne Alternative zu Hüten und Mützen.

4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

complexgeometries Winter 2010: In search of truth

Das kanadische Label complexgeometries ist Profi darin, Basics durch trickreiche Drappierungen und asymmetrische Schnitte zu etwas Besonderem zu machen, was bei der Sommerkollektion unheimlich gut umgesetzt wurde. Im kommenden Winter wird es mit der Kollektion "In search of truth" leider wieder etwas langweiliger: T-Shirts bekommen zwar kleine Twists, bleiben neben sportlichen Sweatshirts, Kapuzenkleidern und ellenlangen Schals aber sehr simpel. Noch dazu sind die Kampagnenbilder düster und schlecht ausgeleuchtet, weshalb einige Schnitte erst nach einigem Bildschirmverrücken sichtbar wurden.

Trotzdem gibt es in der Kollektion selbstredend einige Entwürfe, die herausstechen und willkommene Gäste in meiner Garderobe wären: das schwarze Capekleid oder der graue Oversize-Pullover, der mich gleich an Alexander Wang erinnerte.

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode

Ellery verkauft Heels vom Laufsteg sofort nach der Show

RAFW_SS_201011_Ellery_22.jpg

"Thanks for watching...Buy the shoes from the show you just watched", hiess es da beim Livestream, der bei der gestrigen Show von Ellery während der Australian Fashion Week partout nicht funktionieren wollte. Immerhin konnte ich mir bei The Grand Social sofort ansehen, in welchen funkelnden Heels die Models just in den vorhergegangenen Minuten über den Laufsteg flaniert sind. So sieht es also aus, das Modell der Zukunft: Auch Burberry verkaufte seine Trenchcoats gleich im Anschluß an die Show. Das Geschäft wirkt besonders in Verbindung mit Livestreams attraktiv, da die Zuschauer das haben-wollen-Gefühl sogleich in aktive Käufe umsetzen können.

Geglitztert und gefunkelt hat es beim späteren Betrachten der Laufstegbilder nicht nur am Fuß, auch die restliche Sommerkollektion für 2011 hat Kim Ellery strahlend inszeniert. Sie setzt weiterhin auf aktzentuierte Schultern, ihre schulterfreien Powerfrau-Minikleider und Jumpsuits, neu sind allerdings die aus den tiefsten 70er-Jahren gegrabenen Glitzerschlaghosen!

zum Artikel

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

RAFW: Stolen Girlfriends Club Sommer 2011

Stolen_Girlfriends_Club_Sommer_2011_8.jpg
(Bild: Getty)

Wenn Tallulah Morton eine Modenschau eröffnet, ist die Ausrichtung des präsentierenden Labels schnell klar: Hier handelt es sich um überhippe, leicht grungige Mode für Mädels, die die Trends zuerst und ganz im California-Style mit wenig Haut, viel Jeans und Spitze tragen. Das neuseeländische Label Stolen Girlfriends Club, das gestern bei der Rosemount Australian Fashion Week zeigte, hauchte seine für den Sommer 2011 gedachten Entwürfe obendrein noch ein wenig spirituell an, steckte den Models Federn in die Haare oder liess sie bedruckte Bandanas tragen. Zudem gab es kurze Röckchen, Lederhosen, Jeansjacken, ein wenig bauchfrei und eine Menge Jerseykeider samt Superwoman-Umhängen.

zum Artikel

3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Lookbook: H&M Herbst 2010

Wir können ganz beruhigt in den nächsten Herbst blicken, denn H&M hat es wieder geschafft, die gerade auf den Fashion Weeks gezeigten Trends aufzugreifen und für uns bezahlbar umzusetzten. Das Lookbook zeigt wundervolle Mäntel und Ponchos, viel Stick und vor allem bunt gestreifte Stoffe, die uns in während der Herbst-Recherche schon öfter begegnet sind.

Freuen kann man sich auf einen gelungenen Mix aus taillenhohen Marlene-Hosen wie bei Akris, beigefarbene Oversize-Mäntel inspiriert von Chloé und mit Fell gefütterte Jacken der Marke Burberry freuen. Auch ein kräftiges Rot findet sich als Akzentfarbe in Form von Strumpfhosen wieder. Ergänzt wird das Ganze durch ein herbstliches Strickmuster.

zum Artikel

18Kommentare Lisa | | Kategorie: Mode

Lookbook: McQ by Alexander McQueen Herbst 2010

Wie plötzlich der Grunge wieder in die Welt der high fashion gekommen ist, weiss keiner so genau. Eins ist jedoch gewiss: Er ist grosser "neuer" Favorit des nächsten Winters. Bei der McQ by Alexander Mcqueen Kollektion wird es deutlich: Bunt gesträhntes Haar, dunkle Lippen, Patchwork, Mustermixe, unsaubere Kanten und derbe Plateau-Boots prägen den Look der 90er... ähh von 2010!

Blümchen, Streifen, Karo und viel Drapiertes lassen schnell einen Vergleich zu Vivienne Westwood oder auch Comme des Garcons ziehen und passen eigentlich so gar nicht in die sommerlichen Heiterkeit, die sich gerade breitmacht. Und dennoch zeigen die letzten Entwürfe des verstorbenen Designers hier ein Trend, dem wir uns spätestens im nächsten Herbst stellen müssen.

zum Artikel

1Kommentar Lisa | | Kategorie: Mode

Katzenjammer: Zara kopiert Miu Miu

Dass Zara besonders gern bei grossen Designern ohne die geringste eigene Inspiration abschaut, ist lange kein Geheimnis mehr und bis zu einem bestimmten Punkt sieht man nun mal gerne weg, wenn die Herbstkollektion von Chloé eine Saison später günstig auf den Stangen hängt. Wenn jedoch so offensichtlich abgekupfert wird wie in folgendem Fall, müssen wir dem spanischen Riesenkonzern aber mal gehörig auf die Finger klopfen: Schämt ihr euch denn gar nicht? Der Katzenprint auf dunkelblauem Stoff stammt von Miuccia Prada und ihrem Label Miu Miu, die dazugehörige Kollektion wurde vergangenen Oktober in Paris gezeigt und ist seither quasi ununterbrochen in Editorials wiederzufinden.

Bei Zara wurde aus den Anzügen und kurzen Zweiteilern vom Laufsteg ein alltagstaugliches und (leider) zuckersüsses Jumpsuit Kleid, das nun für schlappe 26 Euro über die Ladentheke wandert. Immerhin wurde der Print nicht in allen Bestandteilen kopiert, sondern minimal verändert. So sehr es mir da in den Fingern juckt, das Teil selber zu besitzen, will ich standhaft bleiben- wenngleich Zara das wohl kaum interessieren oder stoppen wird.

zum Artikel

35Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Labels aus Down Under und Neuseeland

Vor beinah genau einem Jahr wurden wir vom Tourismusverbund Australien auf einen Trip der Superlative eingeladen: Sydney inklusive Rosemount Australian Fashion Week sowie ein paar Tage in Melbourne. Die Reise lehrte uns, dass Surfwear allein kaum mehr die Modelandschaft beschreiben kann, sondern Down Under wirklich begehrenswerte Designer hervorbringt - übrigens genau wie die Nachbarn in Neuseeland. Vom 3. bis 7. Mai werden in Sydney die Sommerkollektionen für 2011, die auf der anderen Seite der Welt bekanntlich im Dezember in den Verkauf gehen, gezeigt, was ich besonders gespannt verfolgen werde. Die vorläufige Schedule gibt es hier.

Vielleicht habe ich bis dahin auch das Label-Chaos in meinem Kopf geordnet, da ich diverse Lookbook-Bilder momentan kaum mehr auseinander halten kann: Twentyseven Names (NZ), Shakuhachi (AUS), Stolen Girlfriends Club (NZ) und Lover (AUS). Gefühlt setzt jedes Label auf süsse Dutte, Socken in Heels, Spitzenkleider, Navy-Parka, hochgeschlossene Kragen und kurze Schulmädchenröcke zu Grobstrickpullovern - wirklich verwerflich ist es angesichts der entzückenden Resultate aber kaum.

zum Artikel

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Berlin Press Days: Clarissa Labin

Eigentlich zog es mich während der Berlin Press Days wegen Starstyling, Tiger of Sweden und aus Neugierde auch wegen Scholl in den Showroom von Silk Relations. Der schöne lichtdurchflutete Raum und die netten Menschen liessen schnell den Zeitdruck vergessen und weckten meine Lust, Neues zu entdecken.

Und ich wurde schnell fündig: Clarissa Labin ist mit ihrem gleichnamigen Label der neue Schützling der Agentur, hat aber bereits viel Erfahrung: Sie arbeitete jahrelang für H&M Divided Black. Dieser Einfluss ist in ihrer ersten Kollektion deutlich sichtbar: Tragbare Designs, leichter Strick und fast schon etwas zu modische Elemente. Doch irgendwie zeigt sie in geflochtenen und grafischen Mustern ihren ganz eigenen Stil und ich bin sehr gespannt, wie sich ihr Design in ihrer neuen Wahlheimat Berlin weiterentwickeln wird.

zum Artikel

5Kommentare Lisa | | Kategorie: Designer

H&M und die Nachhaltigkeit: Interview mit Catarina Midby

H&M produziert seit einigen Jahren die Organic-Cotton-Linie, die aktuell in den Läden hängende "Garden Collection", die aus nachhaltigen Artikeln, wie etwa recycleten PET-Flaschen oder wiedervertwertbaren Stoffen hergestellt wird, läutet aber eine ganz neue Ära beim schwedischen Giganten ein. Bei der Präsentation der Lookbook-Bilder mit Natasha Poly im Januar wurden die Designs gelobt, liessen aber einige Fragen aufkommen. Wie kann H&M so günstig die hochpreisigen Biobaumwollstoffe herstellen? Wieviel Bio steckt überhaupt in den Kleidern und wie sind die Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern?

Wir haben dazu gestern ein Telefoninterview mit Catarina Midby, Trend-Koordinatorin im Headquarter in Schweden, geführt und all diese Fragen gestellt.

zum Artikel

15Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Elizabeth & James Herbst 2010

Vergangene Woche wurden ganz frisch die Lookbook-Bilder von Elizabeth & James für den Herbst veröffentlicht. Das Label der Olsen-Schwestern wandelt damit auf altbekannten Pfaden und geht kein Risikio ein: "The fall collection plays with texture and mixes comfort with fashion," sagt Mary-Kate über die Entwürfe und impliziert damit, dass hier nicht mit wirklich innovativen Teilen zu rechnen ist, sondern Klassiker möglichst bequem in die eigene textile Sprache übersetzt wurden. Dafür, dass die Zwillinge sonst als Trendsetterinnen gelten und ihre Looks weltweit verehrt werden, wirkt die Kollektion beinahe langweilig: Lederne Latzhosen, Bermudashorts, transparente Tops zu Pumphosen, Hemden und Blazer veredelt mit einem Hüftgürtel und das alles in Schwarz- und Erdtönen prägen die Herbst-Looks.

Nicht, dass das in der Vergangenheit anders gewesen wäre; im Gegenteil wandeln Ashley und Mary-Kate mit ihrem Label auf sicheren Pfaden. Eine kleine Portion der eigenen auffälligen Kombinationsfreudigkeit mehr würde ja schon reichen. Alle Bilder hier.

5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Berlin Press Days: Agentur V

AgenturV_Berlin_Press_Days_2010_10.JPG

Zu guter Letzt gibt es eine Tour durch die skandinavisch belegten Kleiderstangen der Agentur V im Rahmen der Berlin Press Days. Die Kollektionen von Carin Wester, Stine Goya, Weekday, Henrik Vibskov oder Minimarket haben wir einzeln schon alle besprochen, die Einzelteile können sich aber noch einmal sehen lassen. Hinzu kommen Schmuckstücke von Sabrina Dehoff und Arielle de Pinto. In den Läden werden die Herbstkollektionen etwa ab August hängen.

zum Artikel

8Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Lookbook: LF Stores Sommer 2010

LF_Stores_Sommer_2010_1.jpg

Mit den ersten Sonnenstrahlen und einigen bohemen Looks beim Coachella-Festival lässt es sich besonders gut auf einen Hippie-mässigen Sommer einstellen. Zwar bemängelten gestern einige Leser, dass das sich mit Federn schmückende Volk völlig unauthentisch sei, wenn es denn nur auf Festivals die Indianer mimt, allerdings könnte man das auch komplett durchziehen - wenn fortan nur noch beim LF Store eingekauft wird.

Im Lookbook der in den USA verstreuten Boutique-Kette turteln Taylor Warren und Bianca Gomez ganz entzückend in Blümchenmustern, Jeansjacken und Spitzentops durch die Wildnis und spielen Pirat, elegante Lady und eben Squaw. Ein wenig Inspiration für die anstehenden Sommermonate kann ja bekanntlich nie schaden.

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode

Temporary Showroom: ANTONIAGOY Winter 2010

Während der Berlin Press Days schaute ich erstmals im Laden Temporary Showroom vorbei, der eine Handvoll extravaganter Labels im Portfolio hat. Neben Tiedeken (seit Kurzem ohne von Wedel), kimberit oder txell miras stach mir vor allen Dingen ANTONIAGOY ins Auge. Die Berliner Designerin mit Laden auf der Brunnenstrasse 142 hat sich für ihre Herbst-/Winterkollektion 2010/11 von Natur, Geologie und der archaischen Tierwelt inspirieren lassen.

Für die Umsetzung der Kollektion bedeutet das, dass entfremdete Landschaften oder exotische Echsen auf fliessende Seide gedruckt wurden, noch interessanter sind aber die auf Kleidern befestigten Bänder und geschlitzte Flächen, die aus jedem kleinen Schwarzen etwas Besonderes machen.

zum Artikel

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Kollaboration: Kostas Murkudis und flip*flop

IMG_1049.JPG

Flip Flops stehen für uns für Badelatschen "aus Kunststoff mit Zehensteg und Schrägriemenbefestigung", um die man seit einigen Jahren nicht mehr herumkommt. Weil die bequemen Sandalen auf Dauer aber an Reiz verlieren, dachte die Marke flip*flop einen Schritt weiter und ließ in Zusammenarbeit mit Avantgarde-Designer Kostas Murkudis eine Kollektion entstehen. Im Sommer ließ sich das noch sehr einfach umsetzen: Ein paar bunte Riemchensandalen mit Plateau und flache Klassiker im Stil von Murkudis erinnerten stark an Flip Flops.

Wie aber sehen die sommerlichen Schuhe im Winter und somit der zweiten Kollaborationsrunde zwischen den ungleichen Partnern aus? Ziemlich gut, stellte ich vergangene Woche im Rahmen der Press Days bei der Agentur V fest. Nur erinnert da herzlich wenig an die hochsommerlichen Badeschlappen.

zum Artikel

10Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Berlin Press Days: Monki Herbst 2010

Nach dem Showroom-Besuch von Acne in der Münzstrasse schwang ich mich auf mein Rad und wagte im Nieselregen den kleinen Ausflug auf die nicht ganz so nahe Karl-Marx-Allee, um die Agentur V zu besuchen. Mit Stine Goya, Henrik Vibskov, Weekday, Minimarket, Sabrina Dehoff oder eben Monki im Portfolio ist nur unschwer zu erraten, dass ich den Weg mehr als freiwillig auf mich genommen habe.

Bevor ich auf die anderen Designer zu sprechen komme, widme ich Monkis Herbstkollektion mein Augenmerk. Die Marke aus dem Hause Weekday und Cheap Monday hat mit den aktuellen Sommerentwürfen nicht unbedingt einen Stein bei mir im Brett, sobald es aber gen Winter geht, drehen die Schweden plötzlich auf. Entzückende Punkteröcke, ein verspieltes Kleid à la Sonia Rykiel, mein Highlight, Schleifenpumps und Turban sowie nachgemachte Alexander-Wang-Schuhe, Creepers oder das von Vibskov so bekannte Schwarz/Weiß-Muster kommen bald in die Läden. Die Inspirationen sind recht offensichtlich, treffen allerdings zielsicher den Zeitgeist.

zum Artikel

8Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Berlin Press Days: Acne Herbst 2010

Eigentlich hätte ich es mir anhand der Lookbook-Bilder schon denken können, die Bestätigung kam dann gestern beim Showroom-Besuch von Acne während der Berlin Press Days: Die Herbstkollektion von Acne ist der reine Wahnsinn und ein Garant für die Selbstverschuldung. Johnny Johansson hat sich von den Star-Wars-Cartoons "The Clone Wars" inspirieren lassen, woraus Patchwork-Fellüberwürfe, Lederkleider mit lauter aufgenähten Taschen, Jumpsuits, Graffitikleider oder Pumphosen mit asymmetrischen Reißverschlüssen entstanden sind.

Die Bewunderung für das schwedische Label ist anhand der neuen Kollektion eigentlich leicht zu erklären: Sie kreieren stets einen neuen Look, bleiben sich dabei aber treu und schaffen es doch, auch die innovativsten Kleider tragbar zu machen. Acne, aus mir darfst du kommende Saison gerne eine urbane Science-Fiction-Kriegerin machen...

zum Artikel

3Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Pixie Geldof für H! by Henry Holland

Henry Holland ist kein Stück Kollaborationsscheu und hat auch kein schlechtes Gewissen, sich mit grossen Ketten zu vereinen. Levi's oder Pretty Polly sind die jüngsten Beispiele, nun hat er auch eine erschwingliche Kollektion für Debenhams entworfen, die ihm wahrscheinlich gutes Geld und der britischen Kaufhauskette ein verjüngtes Publikum einbringt.

Neben den üblichen Punkten, Blümchenmustern und Jeans gibt es auch den Oxford-Blazer mit Emblem oder Kariertes. Die Kampagne modelt Henrys Busenfreundin und It-Dame Pixie Geldof, die, wie es auf Laufstegen und Editorials derzeit vorgemacht wird, ihren rosafarbenen Schopf präsentiert.

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode

H&M Fashion Against Aids: Festival Collection

Passend zum Beginn der Festival-Saison (Coachella, Neid!) bringt H&M seine dritte "Fashion against Aids"-Kollektion mit dem Thema "Festival Collection" auf den Markt. Als gestern die Pressemitteilung hereinflatterte, waren wir kurzzeitig ein klein wenig aus dem Häuschen, weil ein paar unwiderstehliche Teile dabei sind: Sommer, Ethno-Looks, Farbe, gute Laune, wichtige Utensilien fürs Campen, Tuniken, Jeans und Jumpsuits, soweit das Auge reicht! Die Kampagnenbilder wurden noch dazu mit den Hotties Lou Doillon, Lizzy Jagger und Josh Beesh geschmückt, die die Atmosphäre perfekt untermalen.

Mal abgesehen von der stimmigen Kollektion und Kampagne schafft H&M Aufmerksamkeit für Safer Sex und spendet 25% des Erlöses an HIV/AIDS-Aufklärungsprojekte für Jugendliche. Mehr Infos über das Projekt gibt es auf Designers against Aids. In die Läden kommen alle Entwürfe am 20. Mai und werden in der Divided-Abteilung zu finden sein.

zum Artikel

23Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37
Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL