Paris Fashion Week: Gareth Pugh Videopräsentation
Es ist ja nicht neu, dass Gareth Pugh auf Videopräsentationen anstelle von Modenschauen setzt. Trotzdem war ich ein wenig baff, als wir gestern in einen abgedunkelten Saal gleich neben einer Eishalle eintraten und auf die gigantische Leinwand schauten. Auf der Einladung war nichts von einem Film zu lesen und ich halte das für einen cleveren Schachzug, schliesslich hätte man sich das Filmchen von Pughs Sommerkollektion 2011, die Model Kirsten McMenamy sowie ein Balletttänzer vorführen, auch von zuhause aus bei Showstudio ansehen können.
Im Nachhinein wurde wild gemunkelt, ob Pugh das Geld für eine Show fehle, allerdings dürften sich die Produktions- und Locationkosten für den von Ruth Hogben ziemlich aufwändig produzierten elfminütigen Film auf selber Höhe einpendeln. Die Inszenierung und Stimmung des Videos ist beeindruckend und die Kleider lassen sich gut erkennen, trotzdem hätte ich eine Show bevorzugt - einer der ersten Artikel dazu kommt von Suzy Menkes (die vor Ort war), die fragt, ob wir überhaupt noch Laufstegschauen brauchen. Ich glaube: ja! Aber auf gute Filme will ich trotzdem nicht verzichten.































