Hugo Boss ist immer ein Garant für einen Abend der Superlative: Mit der Show der Linie "Hugo" im Forum Museumsinsel in einer leerstehenden Industriefabrik, die in den nächsten Wochen abgerissen werden soll, wurde neben einem beeindruckenden Staraufgebot, einer guten Show mit aufwändiger Afterparty im Innenhof und lauter Topmodels so ziemlich alles auf einmal geboten.
Am spannendsten war es im Vorfeld backstage, wo sich neben Catherine McNeal, Jac, Kasia Struss, Caroline Brasch Nielsen, Hanne-Gaby Odiele, Vlada, Jourdan Dunn oder Liu Wen tummelten. Schnati hat die Mädels sowohl vor als auch während der Show geknipst, während ich von vorne geschaut habe (und manchmal ein wenig von Georgia May-Jaggers Schönheit geblendet war, die genau gegenüber saß). Auf dem Laufsteg zeigte Chefdesigner Eyan Allen eine minimalistisch anspruchsvolle Kollektion, die wenig mit den üblichen Business-Looks zu tun hatte. "Poetric Tailoring" hieß das Thema, das inspiriert durch die Kollagen der britischen Fotografin und Künstlerin Melissa Gibson wurde.
Rot, Silber, Weiß und Schwarz, viele Vokuhila-Schnitte und postmoderne silberne Choker (auch als Gürtel) bestimmen den Look, der schön kühl und an einigen Stellen sehr avantgardistisch wirkt.
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