
Die intime Präsentation von Bodkin im New Yorker Design Hotel Standard hat es mir wieder einmal klar gemacht: Präsentationen sind nicht nur auf Grund des geringeren Showanteils, sondern auch wegen ihrer Dauer mein absoluter Favorit gegenüber den Laufstegschauen. Man sieht die Kleidung nicht nur kurz durch das Rampenlicht huschen, man hat Zeit zur Betrachtung, sieht die Stoffe und Formen viel besser. Hier geht es um die Mode, nicht die Stars in der Frontrow, selbst wenn wir die ab und an gerne ablichten.
Nur für Models ist es kein Zuckerschlecken: Lange Zeit, manchmal gar Stunden in der Hitze der Scheinwerfer still zu stehen und für Bilder zu posen. Bei Bodkin hatten die meisten Models jedoch das Glück auf flachen oder gemütlich aussehenden Plateauschuhen zu stehen. Auch der Rest der Kollektion war eher dem Motto der Gemütlichkeit verschrieben: Kuschelige Pullover, leicht fallende Kleider und weiche Wollmützen. Das alles mit wunderbaren Strickdetails oder prägnanten Nähten versehen und durch zauberhafte Armreife und Colliers aufgewertet. Looks, die man genau wie vorgeführt tragen kann und damit toll aussieht.
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