
Während wir am frühen Morgen noch damit beschäftigt sind, wach zu werden, fachsimpeln Suzy Menkes und Frida Giannini von Gucci schon heiter über das Verhalten der neuen jugendlichen Zielgruppe und Sneakerdesigns von Mark Ronson. Ähnlich wie Christopher Bailey gestern, beeindruckt mich an Frida vor allem ihre authentische Passion für ihren Job. Sie liebt Musik und nutzt YouTube u.a., um Songs für ihre Shows zu finden. Was läge beim Launchen einer iPhone-Applikation näher, als neben den Städtetipps noch ein DJ-Mixing-Tool zu integrieren?
Obwohl sich die wunderbar zurecht gemachte Italienerin nicht gerne selbst ansieht, ließ sie sich kürzlich von einem Kamerateam begleiten und wendet damit gleich den Trick an, mit dem Luxusfirmen in Zukunft ihre Kunden an sich binden sollen. "Do your online homework to interact with your community via Twitter, Facebook, Guccieyeweb and iPhone App in advance and if you touch them at the right place in their heart and they will walk into your stores just like that." Word, Frida. Dann kann die virtuelle Welt ja nun reibungslos mit der Realen verschmelzen.