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Antwerpen: Stadtimpressionen

Selbst das überschaubare Antwerpen mit einer halben Million Einwohnern scheint an einem einzigen Nachmittag nicht erfassbar und führt besonders in Kombination mit der show09 zu einer Reizüberflutung mit Metropolenflair. Viel mehr als ein paar flüchtig erworbene Eindrücke der Stadt und Fotografien können wir nicht bieten, daher ist ein zweiter Trip geplant und hinterlässt die Frage, warum so nahe gelegene Schätze nicht häufiger besucht werden. Hier erst einmal die Impressionen des vergangenen Wochenendes aus dem träumerischen "Modedorf" Antwerpen.

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10Kommentare Schnati | | Kategorie: Lifestyle

Jimmy Choo designt im November für H&M

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Im letzten Jahr war es Comme des Garçons, kommenden November wird Jimmy Choo eine exklusive Kollektion für H&M entwerfen, verriet die soeben frisch eingetroffene Pressemitteilung. Das englische Luxusaccessoire-Label ist vor allen Dingen für mörderische High-Heels bekannt, weshalb es sich bei H&M dementsprechend um die erste Schuh-Designerkollektion handeln wird. Doch damit nicht genug: Die Marke Choo wird nebenher Accessoires sowie Kleider für Frauen und Taschen sowie Schuhe für Männer entwerfen. Wie das dann wohl aussehen wird?

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23Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Wien: Guerilla Store von creativespace

Im Rahmen des 9fashion festivals ging es Samstag noch schnell zum Advanced Minority Art Space, worin offiziell der Guerilla Store von creativespace eröffnet wurde. Das Projekt hängt eng zusammen mit der Onlineversion von Not just a label, gezeigt wurde ein Sortiment an Kollektionsteilen verschiedener österreichischer Labels, erneut ausgewählt von Robin Schulié (Einkäufer von Maria Luisa in Paris).

Im Showroom hingen zudem die Arbeiten der Finalisten für den so fresh jewellery award 2009 by Pierre Lang an der Wand, der bereits zum vierten Mal an ein herausragendes Talent vergeben wurde. Das Siegerprojekt des Düsseldorfers Matthias Grotevent, eine Serie minimalistischer und kreisförmiger Broschen, sieht neben den Ketten von Hanna Hedman beinahe etwas alt aus. Die studierte Schmuckdesignerin überzieht im Wald gefundene Äste mit Kupfer und brennt anschließend das Holz hinaus.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode

Labelwatch: Hannah Marshall

Man kann es als ihren individuellen, ganz eigenen Stil oder als langweilige Wiederholung interpretieren, wobei wir definitiv die erste Variante bevorzugen. Denn Hannah Marshalls Entwürfe haben seit der Ersten ihrer fünf Kollektionen eine Konstante und trotz zahlreicher Wiederholungen entwickeln sich Details weiter oder haben sich verändert. Ihre Affinität zu Schwarz, Lederapplikationen und Transparentem ist unübersehbar und Grundbaustein ihrer Arbeit.

Sie fand zurück zu den big shoulders der 80er Jahre, noch bevor es dieses Jahr wieder zum unvermeidbaren Trend wurde und die halbe Modebranche darauf setzt. Ihre Detailarbeit wird zunehmend verfeinert, die Formen hingegen stärker. Es ist nicht verwunderlich, dass Architektur eine wichtige Inspirationsquelle für Marshall ist, welche weit ab vom Grossstadtgewimmel in der Nähe von Colchester in England lebt. Ich stelle euch nun meine persönlichen Highlights der Kollektionen der Britin (auf die wir in der Amelie Boutique aufmerksam wurden) achronologisch vor:

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5Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Umkleidenreport: Shakuhachi, Romance was born, Willow

Das kleine Schwarze und ich sind bekannterweise dicke Freunde und diverse Exemplare hängen auch schon in meinem Schrank. Da man davon aber nie genug haben kann, habe ich in Sydney drei unterschiedliche Varianten von australischen Designern anprobiert. Das Cut-Out-Kleid von Shakuhachi, ein Jumpsuit von Romance Was Born und ein romantisch transparentes Kleid von Willow. Die drei Namen sollten wir uns ohnehin merken, vorgestellt haben wir von Romance Was Born zwar schon die aktuelle Kollektion, die Ready-to-wear-Entwürfe sind aber wortwörtlich tragbarer und erinnern manchmal ein wenig an Henrik Vibskov. Auch Shakuhachi, nicht zu verwechseln mit der eigentlicher Bedeutung "Bambusflöte", war bei Piximarket ein Dauerbrenner und versteht es, möglichst zeitgemäß aber qualitativ zu produzieren. Bei Willow handelt es sich um die wichtigsten und auch angesagtesten Designer aus Sydney, die bereits international Erfolge gefeiert und während der Fashion Week die schönste Location ausgesucht haben.

Ein kleiner Einblick in die Kollektionen:

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9Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

Les Echos: Jean Paul Gaultier als Stylist

Da hat wohl jemand für eine kurze Zeit genug vom Designer-Dasein gehabt und "Was wäre wenn..." gespielt. Jean Paul Gaultier durfte für die Modebeilage "Série Limitée" der französischen Zeitung Les Echos den Stylisten mimen und hat Sophie Delaporte ein Editorial mit seiner Muse Coco Rocha schiessen lassen. Die Bilder beinhalten nicht nur Stücke der aktuellen Gaultier-Kollektion, der Meister selbst hat außerdem Kleider von Margiela, Dior oder Chanel eingebunden. Das Resultat lässt sich durchaus sehen!

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8Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Neuer Onlineshop von "Not Just A Label"

notjustalabel_shop.jpg Not just a label ist eine in London ansässige Onlineplattform für Modeabsolventen und junge Designtalente, auf der mittlerweile über tausend Labels aus vierzig Ländern verzeichnet sind. Am 28. Mai wird als neuer Zweig der Onlineshop mit dem simplen Namen "The Shop" eröffnet, der einzigartige Stücke von Designern wie Ute Ploier, Anna Aichinger, Husam El Odeh und vielen weiteren beinhalten wird.

Dahinter steckt ein sehr besonderes Konzept: Jeden Monat gibt es einen neuen Kurator und unterschiedliche Marken. Beginnen wird Robin Schulié, im kommenden Monat dann Diane Pernet. So werden wir nicht nur mit individuellen Stücken ausgestattet, sondern geben kleinen oder unbekannten Labels auch die Möglichkeit, sich besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Den Start können wir kaum erwarten! Mehr dazu hier, Donnerstag dann gibt es den ersten Erfahrungsbericht.

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

Sandra Backlund Winter '09/10 "Control"

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Seit wenigen Jahren entwirft Sandra Backlund konsequent skulpturale Strickkreationen. Ihre Handschrift ist unverwechselbar, was die schwedische Designerin zu einer der spannendsten unserer Generation macht. Obwohl die Tragbarkeit in der Vergangenheit immer wieder in Frage gestellt werden musste, geht die Winterkollektion "Control" langsam in eine annehmbarere Richtung. Besser hätten Sandras Entwürfe zudem nicht in Szene gesetzt werden können: Beinahe malerisch lichtete Peter Gehrke die voluminösen Kleider und Oberteile in schwarz-weiß ab.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Emma Rea Winter 2009: "Houses of the Holy"

EmmaRea_2.jpg Meine Begeisterung für australische Labels steigt von Tag zu Tag und es gibt noch gefühlte zehn, die hier Erwähnung finden müssen. Eines davon ist Emma Rea. Die Designerin aus Brisbane zeigte ihre zweite Kollektion "Houses of the Holy" zwar nicht bei der Australian Fashion Week, macht sich aber gerade einen Namen in der Szene und ist auf dem besten Wege, in die Fußstapfen von Gail Sorronda zu treten. All ihre Stücke sind handgemacht, sie mischt Seide, Wolle und Jersey und ist die Königin des Lagenlooks. Inspiriert wurde sie von einer distanzierten und beinahe mitteralterlichen Vergangenheit, was sich sehr gut in den bodenlangen Kleidern und den akzentuierenden Kreuzketten widerspiegelt.

Die Rodarte-inspirierten Maschen zu transparenten, mit Spitze verzierten Oberteilen sind uns gewissermaßen bekannt, Emma versteht es mit ihrer detailreichen Arbeit jedoch, einen neuen Ansatz zu liefern.

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Labelwatch: Eygló

Bei Diane Pernet fand ich die Designerin Eygló M. Lárusdóttir aus Reykjavík, die ihr Modestudium an der Iceland Academy of the Arts in 2005 beendet und bislang Praktika bei Bernhard Wilhelm und Jeremy Scott gemacht hat. Ihre Lehrjahre bei den Designergrößen haben sie offensichtlich nicht dazu veranlasst, den bunten Stil weiterzuverfolgen, vielmehr zeigt sie mit ihrem Label Eygló sehr klare Linien und kreiert oversized Kleider mit kleinen Details. Hoffentlich hören wir bald mehr von Eygló, die Sommerkollektion spricht dafür!

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Labelwatch: Julia & Ben

Vor zwei Wochen eröffnete in Berlin der JB Space neu, wohinter sich das Designerduo Julia & Ben verbirgt. Verkauft wird dort nicht nur das eigene Label, in Zukunft soll auch Platz gemacht werden für avantgardistische Größen wie Hussein Chalayan oder Bruno Pieters. Die Press Days schienen mir ein geeigneter Zeitpunkt, mich mal vor Ort in dem Laden umzusehen, habe ich die Entwürfe bislang doch immer nur online bestaunen dürfen.

Gegründet haben Julia und Ben ihr Label 2007 nach ihrem Abschluß an der ESMOD in Berlin. Where the lights end hat ein schmuckes Interview mit den beiden geführt, worauf ich an dieser Stelle verweise und euch erst einmal zeige, wie der Laden und die aktuelle Sommerkollektion aussieht.

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9Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Berlin Press Days: Salon PR

Die zweite Station bei den Berlin Press Days vergangene Woche machten wir bei der Agentur Salon PR direkt am Hackeschen Markt. Das Portfolio lockte vor allen Dingen wegen poti poti und Esther Perbandt an (außerdem vertreten werden Labels wie Anja Bruhn oder Caro E), doch auch das im Vorfeld wenig beachtete Label Franzius hat eine liebevolle Winterkollektion namens "Family Sphere" herausgebracht.

Designerin Stephanie Franzius ist nach zwei Modestudiengängen und der Labelgründung in 2002 sowie der Becks Fashion Experience zwei Jahre später mittlerweile ein etablierter Name. Ihre Kollektion konzentriert sich auf femininen Formen, fließende Kleider und gemusterte Jumpsuits aus reiner Seide.

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Wie wird welcher Designer ausgesprochen?

richie-ghesquiere.jpg Eigentlich bin ich mir in meiner Aussprache von Designernamen sehr sicher, nach einem Beitrag von Style Misadventures in Paris sollte ich aber noch mal ein wenig pauken. Wer hätte schon gedacht, dass Nicolas Ghesquiere "nicola guess-key-air" und nicht "guess-kiär", Lanvin "lon-van" oder aber Herve Leger "her-vay le-j-air" (anstelle von "ervee") ausgesprochen wird? Schnell hin da und nachsehen, ob ihr auch alles profimäßig richtig aussprecht!

8Kommentare Jessie |

Designersales am Wochenende in Berlin

Zum zweiten Mal lädt die Premium an diesem Wochenende (03.-05. April, jeweils 12-20 Uhr) zum großen Designersale ein. Das Markenportfolio ist beeindruckend (von Lala Berlin über Marc by Marc Jacobs bis hin zu Wood Wood) und das Prozentzeichen auf dem Flyer lässt uns hoffen. Die Veranstalter empfehlen, auch Bargeld mitzubringen, da nicht jeder Stand mit einem Kartenlesegerät ausgestattet ist. Den Flyer mit allen Teilnehmern findet ihr hier.

Am Sonntag findet außerdem der vierte Designer-Flohmarkt im Apartment mit hohen Reduzierungen auf alte Kollektionen (Henrik Vibskov, c.neeon, Penkov usw) statt. Hier gilt: der frühe Vogel fängt den Wurm. Oder auch derjenige, der das größte Limit auf siener Kreditkarte hat... Öffnungszeiten: 14-18 Uhr.

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

Gwyneth Paltrow geht unter die Designer

zoeteesgwynethpaltrow.png Die nächste Schauspielerin, die sich ans designen wagt ist Gwyneth Paltrow. Gerade wurde die Zusammenarbeit mit dem französischen Luxus-Jerseylabel ZOE Tees bekannt gemacht. Gwynnie hat sich für den Anfang recht einfach gemacht, indem sie eine T-Shirt-Kollektion entwerfen wird. Und sollte sie nur ihren Namen hergeben, so dürfte die Kollaboration sicher einen ordentlichen Image-Aufschwung verursachen. Bislang gibt es die recht biederen Shirts und Kleider z.B. bei My Wardrobe oder Asos zu kaufen.

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Labelwatch: David Koma

Mit ein wenig Abstand von der London Fashion Week ist mir besonders ein Newcomer-Name im Gedächtnis geblieben: David Koma. Der Absolvent des Central Saint Martins gewann mit seiner Abschlußkollektion den Harrods Design Award und konzentrierte sich darin auf feminine Formen zu metallischen Silhouetten und Applikationen auf schwarzen, nude-farbenen und frischen gelben Kleidern.

Die Resultate sind wahre Kunstwerke, unheimlich detailreich und doch für bestimmte Anlässe tragbar. Den Namen des Georgiers David Koma sollten wir uns nicht zuletzt wegen seinem bekannten Vorgänger merken: in 2006 gewann Christopher Kane den begehrten Preis! Wo es ihn wohl hinführt?

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

"Designer for Tomorrow" geht in die 2. Runde!

designerfortomorrow_logo.png Der von Peek & Cloppenburg initiierte Award "Designer for Tomorrow" geht in die zweite Runde, nachdem der Wettbewerb für Jungdesigner im Januar unheimlich gut verlaufen ist. Bis zum 15. Mai können sich aufstrebende Designtalente für den Preis bewerben. Acht Finalisten dürfen dann bei der Berlin Fashion Week präsentieren. Die Teilnahmebedingungen sowie nähere Informationen erscheinen allerdings erst am 1. April auf peek-cloppenburg.de. Ran an die Stoffe!

1Kommentar Jessie |

Trendspotting: Pink im Winter 09

Bei den Herbst-Winter-Schauen in London, Paris, Mailand und New York entdeckten wir nicht nur zahlreiche Ausführungen von big shoulders, sondern auch ein paar Trends, denen wir noch kritisch gegenüber stehen. Einer davon ist das knallige Pink in allen Formen und Variationen. Persönlich steht dieser Pinkton direkt hinter Neonfarben auf meiner Hass-Liste, doch auf dem Laufsteg konnte ich mich bei einigen Designer-Kreationen fast damit versöhnen und sogar anfreunden. Um in dieser Farbe zu glänzen scheint Kombinationsgeschick allerdings eine Grundvoraussetzung zu sein, sonst kommen zu schnell Assoziationen zu Vicky Pollard von Little Britain auf...

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6Kommentare Schnati | | Kategorie: Mode

Labelwatch: Diana Orving

Das schwedische Label Diana Orving hat hier zwar schon Erwähnung gefunden, doch es bedarf weit mehr Beachtung, da es sich in den kommenden Saisons sicher zu einer der wichtigsten Marken in Skandinavien etablieren wird. Die Autodidaktin Orving begann bereits in 2001, ihre handgemachten Kleider in Stockholms Boutiquen zu verkaufen und machte sich schleichend einen Namen. 2006 war sie nominiert für die +46-Auszeichnung und zeigt seit dieser Saison bei der Fashion Week by Berns und kooperiert mit Topshop. Ihre Kreationen sind charakteristisch für Lagenlooks und drapierte Stoffe, lange Kleider und übergroße, voluminöse Pumphosen oder Hemden. Inspiriert wird die Schönheit (rechts) von Bewegungen und Tanz, weshalb ihre Kleider oftmals auf verschiedene Arten getragen werden können.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL