Zum Geburtstag gab es dieses Jahr unter anderem Karten für das Konzert von Metronomy und die spielten gestern Abend im Berliner Lido. Verliebt hatte ich mich bereits, als die Songs wie "A Thing for me" noch wesentlich krawalliger klangen als beispielsweise "The Look" vom neuen Album "The English Riviera". Dass die vierköpfige Band aus Großbritannien aber beides wahnsinnig gut beherrscht ("Heartbreaker"!) und vor allen Dingen einen richtig guten Sound ablieferten, bewiesen sie vor ausverkauftem Haus - wenn auch keine verflucht guten Musiker dahinterstecken. Dass das Saxophon schief klingt oder die Schlagzeugerin an manchen Stellen vermehrt langsamer wurde, ist aber schnuppe:
Der Kopf der Bande Joseph Mount war unheimlich charmant, die Bühnenoutfits wurden als Highlight mit ab und an aufblinkenden Lichtkreisen veredelt, es ließ sich zu jedem Song mitwippen und Männer live so hoch singen zu hören ist ohnehin spaßig.
"Elektronisch war früher, jetzt nennen wir das Kind "Highclass-Pop", schreibt man hier. Ich unterzeichne das und wünsche allen ganz viel Spaß beim heutigen Konzert in Hamburg. Wer kein Ticket hat, freut sich vielleicht über den kostenlosen Download von "She wants" auf der Website.