Die Show der Universität der Künste
Der inoffizielle Beginn der Modewoche in Berlin fand gestern Abend mit der Show der Universität der Künste im Trafo statt, einem beeindruckenden ehemaligen Heizkraftwerk. Gleich nach Betreten spürte man: Das ist der perfekte Ort für Kreativität und damit so viel besser gewählt als das Bebelplatz-Zelt oder das kleine WMF, wo die Schau in den vergangenen Jahren stattgefunden hat.
Wir sind verabredet zum Interview mit Professor Stephan Schneider, der uns über eine Art Baustellentreppe in das gigantische erste Geschoss führt, auf dem der ewig lange Laufsteg aufgebaut wurde. Im Backstage-Bereich wurde den Models der letzte Feinschliff verliehen, die Haare der Mädels wurden weiß angesprayt, die Jungs rauchen währenddessen draussen auf der Treppe oder essen Käsebrote. Der in Antwerpen lebende Designer und Dozent der Schule gab uns ein spannendes Videointerview, worin er verrät, was es einem Jungdesigner beizubringen gilt, inwiefern kommerzieller Erfolg außerhalb Deutschlands wichtig ist und worin sich seine Universität (er war Jahrgangsbester auf der Royal Academy in Antwerpen) und die UdK unterscheiden.
Das Videointerview folgt in einem separaten Beitrag - kommen wir zu der Show! Sowohl die Studenten des Grund- als auch Hauptstudiums schickten diverse Kreationen zu verschiedenen Themen über den Laufsteg, bis die sechs weiblichen Absolventinnen an der Reihe waren (zwei davon machen ihren Bachelor, die anderen vier ihr Diplom).
















