Die gerade entstehende Diskussion über Print vs. Online, über eine friedliche Koexistenz bzw. Online als Konkurrenz für Fashion-Magazine, ist keine neue, passt aber gut in folgenden Kontext.
Ich muss sagen, dass ich der Haptik nach wie vor einen hohen Stellenwert zuweise. Das gilt vielleicht nicht mehr für Magazine, die nur über Aktuelles berichten, dafür aber umso mehr für Sonderhefte, ausgiebig recherchierte Titel mit Zusatzinformationen (die nur ganz selten im Web zu finden sind) oder Editorials, deren Stimmung über den Bildschirm oftmals nicht greifbar ist. Dass sich Magazine ihrer Alleinstellungsmerkmale bewusst werden müssen, bleibt also nicht aus. Der Schritt ins Internet sowie die Verlagerung auf eine "normale" Website reicht nicht mehr.
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