Istancool: "Culture of the young" - Panel mit Ryan McGinley und Dan Colen
"Street Arts and It's Effect on Counter Culture" lautete der Titel des Panels mit Fotograf Ryan McGinley und seinem Freund und Künstler Dan Colen, das Jefferson Hack moderierte. Darin ging es um ihr Aufwachsen in New York, die damalige Jugendkultur und ihren Weg in die Kunstszene, so dass wir unseren Aufenthaltsort Istanbul für eine Stunde völlig vergaßen. Kaum zu glauben, dass die beiden seit ihrem 15. Lebensjahr engste Freunde sind und 10 Jahre in einer gemeinsamen WG hinter sich haben: Die Freundschaft wirkt ungleich, nicht auf Augenhöhe. Kirsten Dunst ruft aus dem Publikum "Jerseeeey!", als die beiden ihre Jugend in New Jersey beschreiben.
Ryan und Dan fahren zu dieser Zeit vornehmlich in die Stadt zum Skateboarden, später dann, bereits mit Wohnung in der Bleecker Street und dann in der Lower East Side, um von einem Rausch in den nächsten zu stürzen, die ganze Zeit high zu sein und Fensterscheiben zu zerbrechen. Ihr Zuhause ist die Straße, sie tummeln sich mit ihrem wachsenden Freundeskreis, zu dem auch Leo Fitzpatrick und Dash Snow gehörten, in U-Bahn-Tunneln, auf Hochhausdächern oder in Badezimmern. Klingt wie eine Szene aus "Kids" und war wahrscheinlich auch genau so. "I've probably been sitting on sidewalks too much", antwortet McGinley auf die Frage, ob seine Arbeiten nicht einfach eine anspruchsvollere Version von Graffiti-lastiger Streetart ist.






























