Thema Ryan McGinley

Istancool: "Culture of the young" - Panel mit Ryan McGinley und Dan Colen

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"Street Arts and It's Effect on Counter Culture" lautete der Titel des Panels mit Fotograf Ryan McGinley und seinem Freund und Künstler Dan Colen, das Jefferson Hack moderierte. Darin ging es um ihr Aufwachsen in New York, die damalige Jugendkultur und ihren Weg in die Kunstszene, so dass wir unseren Aufenthaltsort Istanbul für eine Stunde völlig vergaßen. Kaum zu glauben, dass die beiden seit ihrem 15. Lebensjahr engste Freunde sind und 10 Jahre in einer gemeinsamen WG hinter sich haben: Die Freundschaft wirkt ungleich, nicht auf Augenhöhe. Kirsten Dunst ruft aus dem Publikum "Jerseeeey!", als die beiden ihre Jugend in New Jersey beschreiben.

Ryan und Dan fahren zu dieser Zeit vornehmlich in die Stadt zum Skateboarden, später dann, bereits mit Wohnung in der Bleecker Street und dann in der Lower East Side, um von einem Rausch in den nächsten zu stürzen, die ganze Zeit high zu sein und Fensterscheiben zu zerbrechen. Ihr Zuhause ist die Straße, sie tummeln sich mit ihrem wachsenden Freundeskreis, zu dem auch Leo Fitzpatrick und Dash Snow gehörten, in U-Bahn-Tunneln, auf Hochhausdächern oder in Badezimmern. Klingt wie eine Szene aus "Kids" und war wahrscheinlich auch genau so. "I've probably been sitting on sidewalks too much", antwortet McGinley auf die Frage, ob seine Arbeiten nicht einfach eine anspruchsvollere Version von Graffiti-lastiger Streetart ist.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Lifestyle

Ryan McGinley: "Everybody Knows This Is Nowhere"

Nach seinem Auftritt beim Artist Talk von Pringle Of Scotland in London hatte ich mich ein bisschen an Ryan McGinley überfressen. Schon auf der Art Basel Miami Beach hatte mich sein Überformat-Foto Moonmilk mit der springenden Nackten vor der Felswand nicht mehr so geflashed wie einst.

Doch der Meister wäre nicht er selbst, wenn er das Ruder in der letzten Minute nicht noch umdrehen könnte. Seit vergangener Woche zeigt die Team Gallery (NY) "Everybody Knows This Is Nowhere", eine Sammlung von 150 Schwarz-Weiss-Portraits, die McGinley in den letzten zwei Jahren geschossen hat. Neu daran: Er tauscht seine analoge Kamera gegen die Digitale und die Natur gegen sein Studio. Auch wenn Kollege Hedi Slimane dieses Gebiet fast unersetzbar mit seinem Odeur markiert hat, wirkt die Bildsprache auf mich doch einzigartig.

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1Kommentar Julia | | Kategorie: Fotografie

Pringle of Scotland meets Serpentine Gallery

Vor der Show von Pringle Of Scotland, die die Kollektion für den kommenden Winter zeigen sollte, wurde morgens in der Location der Serpentine Gallery noch fast viel spannenderes präsentiert: Zum 195-jährigen Geburtstag der schottischen Traditionsmarke gibt es eine Sonderedition, die den Klassiker des Twinsets neu interpretiert, teilweise mit dem bekannten Argyle-Muster. Unter den Contributors sind nicht nur Tilda Swinton und Ryan McGinley, die vorher schon den zauberhaften Trailer erstellt haben, sondern auch eine ganze Reihe an hochkarätigen Künstlern.

Mein persönliches Highlight war die Anwesenheit von Richard Wright, der vor Kurzem mit dem Turner Prize ausgezeichnet wurde. Neben ihm saßen David Shrigley, Luke Fowler, Douglas Gordon und die "Moderatoren" Hans-Ulrich Obrist und Julia Peyton-Jones (Direktorin der Galerie). Die Eindrücke des Tages habe ich in einem Video zusammengefasst.

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1Kommentar Julia | | Kategorie: Designer

Ryan McGinley für Pringle Of Scotland mit Tilda Swinton

Schweiss gebadet hechtete ich während der letzten Fashion Week in London in die Saatchi Gallery, weil mich mein Google Maps im Stich gelassen hatte. In der eindrucksvollen Location am anderen Ende der Stadt fand die Show von Pringle of Scotland statt, vor der aber noch das künstlerische Videowerk von Ryan McGinley präsentiert wurde. So standen die festlich gekleideten Gäste im kaderförmigen Nebenraum und starrten auf die Wandprojektionen.

In 7:42 Minuten filmt Ryan McGinley eine Liebeserklärung an die schottischen Highlands. Wer würde sich in die knackig klaren Aufnahmen besser einfügen als die Ausnahmeausstrahlung Tilda Swinton? Das wunderschöne Video gibt es nun endlich und exklusiv hier zu bestaunen.

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2Kommentare Julia | | Kategorie: Fotografie

Purple Mag: We don't need no education

Kleine Kinder in den teuersten Prêt-à-porter-Stoffen der Saison, die uns rebellisch die Zunge raustrecken oder posen wie die grossen Vorbilder: Ryan McGinley hat für das Purple Magazine auf den Auslöser gedrückt und alle Resultate des Shootings namen "We don't need no education" noch einmal auf seinem Blog ausgestellt. Jetzt, wo der Hype um Tavi nicht mehr aufzuhalten ist, rücken Kinder wieder mehr in den modischen Fokus und ich muss sagen: Mir gefällt das Editorial unheimlich gut, denn wer hat sich als kleines Kind nicht ab und an gerne aufgebretzelt? Solange es nicht übertrieben und mit der nötigen Prise Humor umgesetzt wird...

3Kommentare Jessie | | Kategorie: Fotografie

London FW: Pringle of Scotland SS2010

Der Preis für das stimmigste Gesamtkonzept geht ohne Frage an Pringle of Scotland. Die Traditionsmarke scheint sich zum 25-jährigen Jubiläum der Londoner Modewoche intensiv mit den eigenen Wurzeln auseinader gesetzt zu haben und zeigte die aktuelle Kollektion nach ausgedehnter Präsenz in Mailand nun wieder in der Heimat.

In den architektonisch beeindruckenden Räumen der Saatchi Gallery im Duke Of York Headquarter bekamen die hochkarätigen Gäste zur Einstimmung einen Landschaftskurzfilm von Ryan McGinley mit Tilda Swinton in der Hauptrolle zu sehen. Danach bewiesen die Entwürfe auf dem Runway, dass Chefdesignerin Claire Waight Keller durchaus in der Lage war, die schottischen Wurzeln auf die heutige Zeit zu übertragen.

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1Kommentar Julia | | Kategorie: Designer

Dash Snow: Ein Rückblick

dash_snow_purple_dairy.jpg Too much of a thing can be bad for you. Dash Snow findet nach einer Überdosis Drogen "the end of living... the beginning of survival". Dies war der Titel seiner 2007 in der Berliner Galerie Contemporary Fine Arts präsentierten Ausstellung. Nach dem investigativen Artikel "Chasing Dash Snow" von Ariel Levy im New York Magazine genoß der Künstler große Bekanntheit, die zum einen natürlich auf seine spezielle Kunst zurückzuführen war, aber vor allem durch seinen Lebensstil als "Warhold Child" noch unterstützt wurde.

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12Kommentare Julia | | Kategorie: Lifestyle

Lead Awards '09: Die Gewinner und wir

Auch wenn Ryan McGinley seinen Lead Award für die Fotoreprotage "American Dream" nicht persönlich abholte, war unser Ausflug nach Hamburg das frühe Aufstehen alle Mal wert. Die hochkarätige Jury kürte am Abend herausragende Werke in den Über-Kategorien Zeitschrift, Anzeige, Online, Fotografie und Design und zeigte damit ein bemerkenswert von der Krise unbeeindrucktes Portfolio an Kreativtät.

Neben dem Schwerpunkt auf wunderbare Kampagnen wie die von American Apparel begeisterte uns vor allem das mit dem Publikumspreis gekrönte Foto von Sigit Pamukas und die Würdigung der Arbeiten des ZEIT Magazins. In Sachen Online sahnte Twitter ab - und was war mit LesMads?

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5Kommentare Julia | | Kategorie: Fotografie

Ryan McGinley für Stella McCartney mit Kate Moss

Stella_Ryan_Kate.jpg Für die aktuelle Werbekampagne SS 09 von Stella McCartney fand sich ein Kreativgespann zusammen, wie man es besser nicht hätte kombinieren können. Kate Moss steht mit zerzaustem Blondschopf-Bob im weissen Hosenanzug in einem Aquarell-Szenario, das auf einem Shot meines Lieblingsfotografen Ryan McGinley basiert.

Die Prise Buntes stammt vom sonst eher provokantem Dinos Chapman, einem Londoner Künstler, der 2003 mit seinem Bruder Jake auf der Shortlist des Turner Prize stand und zu den Young British Artists (YBA) gehört.

Laut The Fashion Spot soll noch Angela Lindvall folgen. Wir sind gespannt und danken Models.com für die Preview!

2Kommentare Julia | | Kategorie: Fotografie

Agyness Deyn springt nackt durch New York

ad_crop.jpg Sie weiß, wie man von sich Reden macht: Gestern sprang unsere liebste Agyness Deyn splitterfasernackt von einer Feuerleiter in New York, um von Ryan McGinley für das Pop Magazine abgelichtet zu werden.

Einzig und allein die pikanten Stellen wurden mit Minitaschen von Burberry abgedeckt (sie ist nun mal das Gesicht der Kampagne). Uns bleibt außerdem nicht verborgen, dass ihre rechte Brust gepierct ist... das dürften interessante Ergebnisse werden! Alle Fotos des Shootings gibt es bei der Sun!

5Kommentare Jessie |

The VICE Photo Book

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"This book represents an epic journey for us. Plus, we just like to look at pictures. Thank you very much."

In den frühen Neunzigern begann das VICE Magazin als kleines Non-Profit-Projekt in Montreal. Der throwaway look of friends shooting friends on the fly wurde schnell zum Markenzeichen bei der Bildauswahl. Die Redaktion zog irgendwann nach New York und begann, mit ihrem Mut zum Wagnis Geld zu verdienen. Sie freundeten sich mit Terry Richardson und (meinem Liebling) Ryan McGinley an und von da an lief es eigentlich fast von selber.

Auf den 336 Seiten des "VICE PHOTO BOOK" haben sie sich ein Denkmal gesetzt. Und mir die Qual der Wahl beschert. Seht meine Favoriten...

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7Kommentare Julia |
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL