Da hat Riccardo Tisci seiner Muse Lea T zu einem großen Karrieresprung verholfen: Das Transgendermodel zierte nach der Givenchy-Kampagne zahlreiche Editorials und darf nun mit Kate Moss auf dem neuen Cover des Love Magazines rumknutschen.
Mir fällt dabei direkt Cathy Horyns Artikel "Pushing Fashion Boundaries in an era without any" ein, in dem sie erklärt, dass der Kreativ-Output der Modewelt im Augenblick so schrecklich langweilig ist, dass nur noch Sex sells: "It is easy to see why sexuality is such a hot button. Things are a bit frozen. Many of the designers who could truly communicate ideas -- Martin Margiela, Helmut Lang, Alexander McQueen -- are gone from the scene."
Katie Grand, Chefredakteurin von Love, negiert jedoch jeden Ansatz, Lea aufrgund ihrer abweichenden Geschlechtsmerkmale auserkoren zu haben: "I was by the pool at the Copacabana Palace Hotel when I saw her. At first I didn't notice her gender, just that she was wearing Givenchy couture and looked amazing!" Nachvollziehbar, denn wer trägt schon Couture am Pool... Mehr zum Launch der "Androgyny Issue" hat der Telegraph.