Thema London Fashion Week

London Fashion Week Rückblick

Sechs Tage Fashion Week gingen gestern in London vorbei. Was der Sommer 2009 neben frischer britischen Mode auf Lager hat, wird nun in Mailand präsentiert. Susanna von Style Bubble hat ihre favorisierten Looks und aufgespürten Trends in einem wunderbaren Rückblick dokumentiert. Seien es bunte und zu den Kleidern passende Strumpfhosen von Eley Kishimoto, blühend schöne Origami-Kleider von Nathan Jenden oder Louise Grays Metallketten- sowie Elemente in Kleider integriert. Alle gezeigten Shows können sich chronologisch hier angesehen werden.

Meine heimlichen Favoriten sind neben Armand Basi One und einigen Kreationen von Christopher Kane die Kollektionen der Teilnehmer von Fashion East: David David, Louise Gray und Natascha Stolle. Letztere zählt zu den entdeckungswürdigen Talenten von London...

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3Kommentare Jessie |

London FW: Naomi Campbell und der Nachwuchs

Eine Weile lang war es recht still um schwarze Models, die den Laufsteg im Sturm eroberten. Mit Naomi Campbell als Urmutter ist die Nachfolge selbstverständlich schwierig, nun haben wir aber gleich zwei Anwärterinnen: Chanel Iman und Jourdan Dunn.

Mittwoch erst lief Naomi mit Chanel bei Fashion for Relief über den Laufsteg, gestern dann schloss sie die Show des Labels Issa gemeinsam mit Jourdan, die laut britischer Vogue ihr Glück kaum fassen konnte. Natürlich sind beide Models wunderschön, doch wenn es bloss eine Naomi-Nachfolgerin geben könnte, wer wäre euer Favorit? Die All-Black-Ausgabe der italienische Vogue zeigte neben Naomi übrigens Jourdan, nicht Chanel...

4Kommentare Jessie |

London FW: Vivienne Westwood Red Label

Wenn Jourdan Dunn, auf dem besten Wege, Supermodel zu werden, mit Daisy Lowe (Laufsteg-ungeeignet) und Alexa Chung (Moderatorin, nicht Model) über den Catwalk hüpfen muss, so wirkt das ganz schön chaotisch. Nicht viel anders würde ich Vivienne Westwoods Kollektion für ihr Red Label bezeichnen, da sie wild mixt, verschiedene Einflüsse einspielen lässt und mit einigen Designs sogar für Kopfschütteln sorgt.

Wir hätten da eine Prise Nordafrika, ein wenig Vintage Anglomania oder Zukunftsvisionen in goldenen Metallfarben. Während es die einen auf ihre legendäre Genialität als Designerin zurückführen, gibt es von uns nur ein müdes Gähnen. Drei Dinge, die zu Gänsehaut führten:

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Mode

London FW: Armand Basi One

aboheader.jpg London ist weitaus kreativer als New York und brennt auch nicht ausschließlich darauf, möglichst viel zu verkaufen. New Yorks Designer gehen da ja grundsätzlich lieber auf Nummer sicher. So richtig vom Hocker gehauen haben mich aber auch die Briten bislang nicht so ganz, vielleicht mit Ausnahme von Christopher Kane oder Charles Anastase. Da muss das Label Armand Basi One kommen und zeigen, wo es lang geht! Der deutsche Designer Markus Lupfer kombiniert grafische Elemente mit klaren Linien und ist modisch aber zeitlos.

Seine Sommerkollektion zeigt viel Transparentes und ist beeinflusst von jeder Menge Volumen. Die Pumphosen, die im Augenblick das große Auferstehen feiern, zeigt er übrigens schon von Beginn seiner Karriere an - vielleicht klappt es dieses Mal mit der nötigen Beachtung!

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London FW: Henry Holland

holland22.jpg Wird hier jemand erwachsen? Der als T-Shirt-Designer gestartete Henry Holland entfernt sich langsam aber sicher von seiner grellen Nu-Rave-Phase und wechselt von kariert zu neuen Mustern. Er zeigt neuartige Blütenmuster auf seichtem Chiffon zu großen weißen Punkten auf schwarzen Tops, außerdem Farbtöne von rot, lila über orang bis hin zu gelb. Reißverschluß-Heels und bauchfrei zu Jeans sind, wie so oft bei Holland, inspiriert von den 90ern. Neuartig: Kurze Leggings mit Cut-Outs.

Die Abschlußkreation an Agyness mit dem voluminösen Ballonrock ist mein einziger Favorit, ansonsten sind mir so viele Punkte und Blumenmuster nach diesem Sommer gar nicht mehr so geheuer...

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London FW: Christopher Kane

Vor einem Jahr zeigte Martin Margiela das düstere Pferd-Motiv-Shirt in Paris, welches kurz darauf von Topshop kopiert und an etlichen Körpern wiederzufinden waren. Christopher Kane macht ebenfalls einen Ausflug in die Tierwelt und wurde von "Planet der Affen" und "Familie Feuerstein" inspiriert. Schreiende Gorillaköpfe, die erst erschreckend, auf den zweiten Blick jedoch äußerst witzig sind, werden wir bestimmt bald ebenso häufig sehen wie Margielas Entwurf..

Der Ausflug in die Tierwelt passt neben einem Leopardenprint-Pullover jedoch weniger zu der restlichen Kollektion, die wirklich beeindruckend ist: Riesige Pailletten und Halbkreise in unterschiedlichen Größen, raupenhaft und in vielfachen Lagen an Kleider und Lederjacken angebracht sowie generell formgebend zogen sie sich durch die gesamte Kollektion. Die Farbpalette: Pfirsichfarben, creme oder schwarz.

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2Kommentare Jessie |

London FW: Marios Schwab Backstage

schwabback1.jpg Mit Marios Schwabs Winterkollektionsentwürfen konnten wir nicht wirklich viel anfangen, da bodenlange körperbetonte Kleider dann doch nur an Models gut aussehen. Seine gestern in London gezeigte Frühjahrskollektion erheiterte mehr als gedacht, in Worte fassen können wir seine Entwürfe jedoch nicht ganz. Während sich Schwab backstage ebenso bedeckt hielt, kommt style.com auf verwirrende Interpretationen á la "drappierte griechische Käferschnecke" und eine Mischung aus beigem Wildleder und Sportkleidung.

Mir fiel gerade im zweiten Teil der Präsentation die Einarbeitung von Kordeln auf. Ob als Halsschmuck, um die Taille gewickelt oder in Kleider integriert, scheint Schwab eine Vorliebe für angenehmes Bondaging zu haben. Wir sagen: Kordel it up! Das hat Potenzial...

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Streetstyle: London Girls

Die Invasion der britischen Stilikonen in New York brachte ein wenig Schwung in die Fashion Week. Jetzt sind die Damen zurück in der Heimat, um Londons Modewoche unsicher zu machen und wir sind beinahe ein wenig wehmütig, dieses Mal nicht selber den Auslöser gedrückt zu haben, schließlich war es bei Roisin, Peaches, Daisy oder Cory (na gut, sie ist keine Britin) der Fall.

Roisin Murphy kam im Segel-Look zu Ossie Clark und besticht mit Chanel-Heels sowie einer goldenen Tote von YSL. Cory Kennedy und Peaches sind nun offiziell beste Freunde dank Nylon und wurden von Stylesightings abgelichtet. Alexa Chung, brillant charmant wie üblich glänzt in der Front Row. Auch die Dame rechts neben ihr ist nicht zu verachten. Und wohin stecken die bitte alle den Jetlag? Mich hätte so schnell keiner vor die Kamera bekommen...

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London FW: Luella

luellass09 1.jpg Genau vor einem Jahr verliebte ich mich in Luellas Sommerkollektion für den Sommer 2008. Der verspielte Superheldinnen-Look in Kombination mit schulterfreien entzückenden Abendkleidern oder die konträren Tomboy-Suits inspirierten sogleich und konnten daraufhin in jedem zweiten Magazin gesehen werden. Luella Bartleys Winterkollektion kam düsterer daher und brachte den Hexen-Look auf den Laufsteg, welcher immer noch hübsch anzusehen war.

Für den Sommer 2009 sahen wir heute Morgen wie bei PPQ die Ascot-Hüte und große Schleifen im Haar, dazu lauter Rüschen, riesige Perlenketten und Tweed-Kostüme. Die Inspirationsquellen lässt die Themen Englischer Garten, 40er Jahre und die Queen vermuten...

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London Fashion Week: PPQ und Topshop Unique

ppq7.jpg Mit einem Jetlag im Gepäck sitzen wir nun wieder in der Heimat und sehen uns die ersten Bilder der gestern gestarteten London Fashion Week an. In den vergangenen Seasons habe ich immer darauf gepocht, dass London die modetechnisch gesehen spannendste Modewoche ist, weil sie jung, frisch und neuartig ist. Die wirklichen Meisterwerke sehen wir wahrscheinlich erst in Paris, wohin nicht nur Gareth Pugh kürzlich abgewandert ist...

Abwarten, nun gibt es erst einmal Luella, Marios Schwab, Giles, Aquascutum, Christopher Kane oder House of Holland. Den gesamten Schedule findet ihr hier.

Gestartet wurde mit dem heißesten Gerücht um Daisy Lowe und Mark Ronson, die sich aufgrund ihres Alterunterschieds zum Ende der NY Fashion Week getrennt haben sollen. Wirklich schade, schließlich betitelten wir die Lovebirds gerade erst als wohl schönstes Modewochen-Paar. Daisy lief dafür gestern schon, wenn auch etwas zerknittert, die PPQ-Show. Was es da zu sehen gab?

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Im Atelier von Bernadett Penkov

benadettpenkov.JPG Bereits vor einigen Wochen besuchten Julia und ich den Shop von Bernadett Penkov in Berlin, welcher direkt neben ihrem Atelier in der Invalidenstraße 155 liegt. Bernadett kreiert nicht nur wahnsinnig feminine und schicke Mode mit bestechenden Details, sondern ist auch in Person eine wahre Erscheinung.

Kein Wunder, dass sich Julia nur kurz darauf endlich den Mantel ihrer Träume aus Bernadetts Winterkollektion gekauft hat. Dieser ist, wie der Rest der Penkov-Entwürfe, von sehr hoher Qualität und sieht schlicht und einfach umwerfend aus. Weitere Highlights und wie es im Penkov-Atelier aussieht:

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6Kommentare Jessie |

Gareth Pugh geht nach Paris

gareth_pugh22.jpg Der exzentrische britische Designer Gareth Pugh wird seine Sommerkollektion 2009 nicht wie gewohnt in London zeigen, sondern sein Glück im September bei der Paris Fashion Week versuchen.

Möglich macht es der ANDAM Fashion Award in Höhe von 150.000 Euro von ( Frankreichs National Association für Modentwicklung. Pugh begründet seine Entscheidung recht simpel: "Ich möchte natürlich Langlebigkeit und ich möchte ernster genommen werden." In einem früheren Interview erklärte er zudem, dass man es wirklich geschafft hat, wenn man in Paris zeigt. Ob sein Plan aufgeht? Seine Kollektionen waren bislang meist kontrovers und aufmüpfig, weswegen sie gerade so gut zu London passen. Man kann also gespannt sein, ob Paris ihn mit offenen Armen empfangen wird...

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LFW: Vivienne Westwood Red Label

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Zurück in der Heimat: Nach langejahrer Abstinenz zeigte Vivienne Westwood gestern ihre Nebenlinie "Red Label" in London bei der Fashion Week, was im Vorfeld für viel Freude sorgte, auch wenn sie ihre normale Kollektion weiterhin in Paris präsentieren wird.

Politische Statements (Proteste für die Rechte der Gefangenen in Guantanamo Bay), Looks von Miss Marple bis Miss Moneypenny und wüstes Haar bescherte uns die Hohepriesterin des Punk. Das Video inklusive Statements nach dem Klick!

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0Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

LFW: Gareth Pugh, Giles, Luella

Tauchen Sie ein ins Land der Fantasie! Gareth Pugh kreierte Kriegerinnen und Roboter, Giles Deacon ließ sich von dem Horrorfilm "Die Maske des roten Todes" inspirieren und Luella Bartley zauberte Hexen auf den Laufsteg.

Die London Fashion Week ist berühmt berüchtigt für ausgefallene Kreativität, die gern auch mal über ihr eigentliches Ziel hinausschießt. Das Blog "The Cut" vom NY Mag wird da schon konkreter und nennt die Fashion Week eine "freak show", auch wenn Christopher Kane oder Paul Smith energisch dagegen wirken konnten.

Wie sich Pugh, Giles und Luella dann letztlich schlugen, lest ihr hier.

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LFW: House of Holland, Aquascutum, C. Kane

header1402.jpg Schrill und bunt ging es bei House of Holland zu:

Das traditionelle Karomuster wurde in blau mit gelb als grundlegende Basis für die Kollektion genommen, dazu eine Prise 80s und den Schulmädchenlook (dank bauchfrei und Schuluniform): Henry Holland beweist Humor und kann ihn mit seiner Muse Agyness Deyn bestens ausleben, da die beiden das wohl frechste, szenigste und lebhafteste Paar in ganz London sind. Es muss ja schließlich nicht immer high fashion sein.

Die Bilder, Christopher Kane und Aquascutum nach dem Klick!

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4Kommentare Jessie |

LFW: Marios Schwab

mariosschwabheader.jpg Anregend und neuartig präsentierte Marios Schwab gestern seine Herbst/Winterkollektion in London. Völlig andere Shilouetten und neue Proportionen regen zum Nachdenken an: Könnte dies schon bald alltaugstauglich werden?

Knöchellange, körperbetonende Elasthan-Kleider, durch welche zum Teil verschiedene Gewebe sichtbar werden (z.B. Jeansstoffe oder geflickte Stoff-Fetzen), dazu Jacken in Miniaturform oder mit voluminösen Fransen.

Die Kollektion ist einzigartig und gefällt mir trotz Untragbarkeit durchaus. Nicht umsonst wurde Schwab im letzten Jahr mit dem Swiss Textiles Award ausgezeichnet.

Die Bilder der viktorianisch angehauchten Kreationen folgen umseitig...

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ELLE Style-Awards 2008

agyneeselleheader.jpg Gestern Abend wurde in London der Elle Style Award vergeben. Das jährlich Event wird als Oskar der Modeszene gehandelt und lockte somit viele große Namen aus der Film,-Musik- und Modeszene an. Keira Knightley gewann in der Kategorie "Best Actress", Kylie Minogue wurde "Woman of the year", Kate Hudson ist "Elle Icon of the year" und brachte dafür Stella McCartney mit und Agyness Deyn trug ebenso einen Award mit nach Hause.

Die schönsten Bilder vom roten Teppich mit Sophie Ellis Bextor, Roisin Murphy, der Moderatorin Alexa Chung und vielen mehr gibt es auf der nächsten Seite!

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2Kommentare Jessie |
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL