Da gibt man sich mal nicht ganz so international und versucht, sich mit verlangsamtem Tempo in die Liste New York, Mailand, Paris einzureihen und siehe da, es klappt schon viel besser. Beispielsweise führt der Laufsteg nicht mehr durch das prominente Brandenburger Tor, sondern durch Off-Locations.
Denn hohen Ansprüchen gerecht zu werden, ist nicht immer ganz einfach. Das musste die Berliner Modewoche im letzten Jahr einsehen. Positiv fällt nun die Betonung deutscher Labels und Designer auf, genau wie die Förderung neuer Talente (das beste Beispiel ist die Beck’s Fashion Experience). Offiziell wurde die Fashion Week gestern durch Hugo, dem jungen Label von Hugo Boss, auf dem Flughafengelände Tempelhof eröffnet und gibt sich streng, sachlich und auf das Wesentliche reduziert.
Bruno Pieters, der erstmals als Chefdesigner auftrat und der Marke ein „avantgardistischeres Image“ verpassen soll, hatte vor allen Dingen eines im Sinn: Bedecken statt freilegen. Und das möglichst mit grau, schwarz und dunkelblau.
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