Die Chanel-Show in Paris ist immer ein kleines Spektakel, nicht zuletzt wegen den gigantischen Nachbildungen mitten im Grand Palais. Heute zeigte Karl Lagerfeld eine Kulisse, die sofort zum Einkaufen animiert: die Fassade der 31 Rue Cambon, die Adresse, in welcher sich seit 1921 in Paris die legendäre Chanel-Boutique befindet und worüber Coco Chanel eine Weile lebte. Aus dieser perfekt nachgebildeten Szenerie liefen die Models heraus, einige sogar mit Einkaufstüten.
Lagereld interpretiert den Klassiker des Tweed-Kostüms jede Saison neu, dieses Mal sehr rockig, mit angenähten Ketten und an anderer Stelle sogar mit Gitarre auf dem Rücken. Ein schwarzer Nylon-Badeanzug sticht heraus, insgesamt ist die Kollektion für den Sommer jedoch sehr coutourig und mit viel Prunk versehen. Jede Menge Details, die im ersten Moment gar nicht so schnell begriffen werden können, zieren die wie immer auf schwarz und weiß basierenden Kleider. Die Heels sind nun nicht mehr mit Pistolen, sondern Feder-Applikationen ausgerüstet und auf den Köpfen der Models, darunter Iekeline, Lily, Raquel, Toni, Karlie oder Natasha, finden wir voluminöse schwarze Tüll-Explosionen.
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