
Wenn auf Werbungen die Haut der Supermodels aus den 90s noch im Jahr 2011 aussieht wie die eines Neugeborenen, dann darf man davon ausgehen, dass die Spuren des Alters verwischt wurden. Und nicht nur diese Spuren werden häufig mit der Airbrush-Technik von dem Foto verbannt, auch Zeichen der Realität müssen daran glauben: Sommersprossen, Hautunreinheiten, selbst kleinste Lachfalten finden auf großen Kampagnen nicht statt.
Dass eine fünffach vergrößerte Falte auf der Litfaßsäule gnadenloser erscheint als im wahren Leben, ist eindeutig klar und dass die Industrie lieber die schönen Seiten eines Models betonen möchte, um das Produkt anzupreisen, auch.
Doch wie weit kann und darf man gehen? Reichen Lichtinstallationen, tonnenweise Make-up und die Wahl eines zauberhaften Models nicht vollkommen aus? Muss man mit 40 wirklich noch aussehen wie mit 20?
zum Artikel