Thema Antwerpen

Entdeckung des Tages: Mode von Narelle Dore

Bei Dazed Digital bin ich auf die Kleider der australischen Designerin Narelle Dore gestoßen und bin hin und weg von ihrer Kollektion. Insbesondere die Inszenierung der Looks und das Styling gefallen mir sehr. Die Models wirken wie eine moderne Interpretation des "Marie Antoinette-Styles". Die Linie "Women at Sitting Rock 2011" wird von pastelligen Tönen dominiert und zeigt eine starke, feminine Ästhetik.

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10Kommentare Mirjana | | Kategorie: Designer

Blogwatch: Links des Tages

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  1. Für die französische Vogue hat Mario Testino die hübsche Charlotte Casiraghi abgelichtet. Das Editorial "Secretement Charlotte" gibt's zu sehen bei Fashion Copius. Gleichzeitig ziert die Adlige auch das Cover - erfrischend und toll!
  2. Wundervoll blumig geht es im Editorial "Floral Fantasy" aus der kanadischen Elle zu. Die schönen Aufnahmen von Leda & St.Jaques hat Designscene.
  3. Das war auch nicht anders zu erwarten - für ihr Regiedebut "W.E." lässt Madonna sich nicht lumpen und besteht darauf, dass alle Kostüme ausschließlich Couture-Kreationen sind. Bei Styleite darf man schon einen ersten Blick auf die herausgeputzten Schauspieler im Look der 1930er Jahre werfen.
  4. Anthropologie ist bekannt für farbenfrohe Mustermixe. Diese Saison haben sich die Designer von Japan inspirieren lassen. Im Video "Colour and Print" kann man bei Fashionista nun sehen, wie aus einer Idee tatsächlich Entwürfe werden.
  5. Refinery hat Kuratorin Casey Fremont Crowe getroffen und ihr ihre Geheimtipps für das New Yorker West Village entlockt.
  6. Ronald Stoops hat in Antwerpen Fotografie studiert und inszeniert nun unter anderem die avantgardistischen Designs der "Antwerp Six". Mehr weiß Trendland.
2Kommentare Jessie | | Kategorie: Blogwatch

show2011 in Antwerpen: Die Masterkollektionen

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Den immensen Druck, dem die Studenten der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen Jahr für Jahr ausgesetzt werden, kann man mit der Zahl der Masterstudenten wohl am Besten ausdrücken: Aus vielen Bewerbern wurden vor rund vier Jahren ungefähr 70 Studenten ausgewählt, am letzten Wochenende zeigten davon genau 7 ihre Masterkollektion. Der Rest wurde aussortiert, wiederholte ein Jahr oder gab freiwillig auf (teils um in der Branche zu arbeiten).

Man darf diesen sieben Studenten, namentlich Frederik Hornof, EnYa Vandenhenden, Jantine Van Peski, Karolina Piech, Nils Peeraer, Yusuke Hotchi und Leonneke Derksen dieses Jahr nicht nur zu ihren Kollektionen, sondern auch zu einem Masterstudium, überordentlichem kreativen Talent und viel Durchhaltevermögen gratulieren. Wir sind gespannt auf die Werdegänge dieser backfrischen Designer, die wir verfolgen werden. Nun wollen wir euch aber zuerst einmal ihre Abschluss-Kollektionen, die aus 12 Silhouetten bestehen, zu Gemüte führen.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Lingerie von Veronique Branquinho

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Als wir vor zwei Jahren durch die Straßen von Antwerpen schlenderten, sahen wir den Laden der belgischen Designerin Veronique Branquinho mit zugeklebten Scheiben. Einige Tage später ereilte uns dann die Nachricht, dass nicht nur dieser Laden, sondern auch ihr gleichnamiges Label die Pforten schließen sollte, nach 11 Jahren. Es kam unerwartet und keiner verstand, weshalb es gerade das Hause Branquinho mit diesem schlichten, lässigen Stil getroffen hatte, der doch zu Paris (hier fanden ihre Catwalks statt) und Belgien nicht besser hätte passen können.

Nun ist das eine alte Geschichte, seither hat man hier und da von Branquinho gehört, im Zusammenhang mit Delvaux, für die sie Handtaschen designte, oder als Schuhdesignerin bei Camper. Am Wochenende präsentierte sie jetzt ihr aktuellste Kollaboration mit dem Lingerie-Hersteller Marie Jo L'Aventure und wir können nur hoffen, dass dieser erste Schritt von den Accessoires zu den im Alltag unsichtbaren Kleidungsstücken, der Lingerie, sie wieder auf den Weg zurück in die Mode bringt.

Die Hintergrundgeschichte zu der Unterwäsche-Kollektion und weitere Bilder gibt es nach dem Klick.

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0Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

show2011 in Antwerpen: Die Designs vom dritten Jahr

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Es geht weiter mit der Berichterstattung aus Antwerpen und da waren es nur noch 20! Das dritte Jahr ist eines der wichtigsten auf der Royal Academy, denn nach dem dreijährigen Bachelor-Abschluss kriegt so mancher Student schon die ersten Arbeitsangebote. Genau wie das zweite Jahr zeigten die Studenten ein aufregendes Show-Spektakel mit unterschiedlichsten Designs.

Bei diesem Jahrgang waren meine persönlichen Favoriten ungewöhnlicherweise Männerkollektionen, und zwar die von You Wie Ng mit Holzapplikationen auf den steifen Kleidungsstücken und Wali Mohammed Barrechs, der verrückte hohe Schuhe mit Kleidung in schlichten Farben und einem besonderen Layering zusammenbrachte. Dicht folgten in der Beliebtheitsskala diese Damenkollektionen: die futuristische Vision Pierre Renauxs, die verrückten aufblasbaren Kostüme Manon Kündigs und die stimmige Kollektion von Charlotte Pringels (siehe Foto im Header des Artikels).

Bei Sarah Archut gefielen die subtil eingepflegten Tiermotive und Tabitha Osler könnte mit Blattmotiven auf Kopf und als Kleidinspiration überzeugen. Die besten Schuhe kamen in meinen Augen von Rey Pador, dessen dramatische letzte Silhouette bestehend aus einer beigen weiten Hose und Felljacke unbeschreiblich schick war.

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1Kommentar Schnati | | Kategorie: Designer

Frederick Hornof bei der show2011: Then Was My Neophyte

Der Entstehungsprozess einer Kollektion ist häufig genau so spannend wie das Endprodukt selbst. So manche Erklärung des Designers rückt die Entwürfe plötzlich in ein ganz anderes Licht und man sieht Details, die einem zuvor entgangen waren. Frederick Hornof ist dieses Jahr der einzige deutsche Masterstudent der Royal Academy und hat eine meiner liebsten Abschlusskollektionen entworfen. Nach der Awardverleihung am Samstag war der perfekte Zeitpunkt gekommen, um ein bisschen mehr über seine Kollektion, die 4 Jahre in Antwerpen und seinen Start in das Berufsleben in Erfahrung zu bringen.

Die Stimmung von dem Ensemble aus 12 Silhouetten entwickelte Hornof rund um das Gedicht "Then Was My Neophyte" von Dylan Thomas. Es geht um Verfall und Vergänglichkeit: "Time kills me terribly". Die Kollektion sollte den mentalen und körperlichen Verfall einer vergessenen Diva darstellen. Weitere Inspirationsquellen sind daher die exzentrischen Filmcharaktere aus Sunset Boulevard, Great Expectations und der Dokumentation von Grey Gardens. "Und dann wird meine Arbeit auch von dem Künstler Francis Bacon und den Skulpturen der Belgierin Berlinde Debruyckere beeinflusst."

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4Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

show2011 in Antwerpen: Backstage

Der Veranstaltungsort der show2011 war auch in diesem Jahr die riesige Lagerhalle direkt beim Wasser, der Hangar 9, neben dem man einen wunderbaren Blick auf das Hafengebiet hat und der mich dadurch immer ein wenig an Hamburg erinnert. Die Fläche der immensen Halle wird für die drei Tage der Show komplett umgestaltet: Vorne befinden sich Bars und Tische, dahinter der Showsaal mit lauter Stühlen und dem Catwalk und hinter einem riesengroßen schwarzen Vorhang ist das, was die Zuschauer nicht zu sehen bekommen, der Backstagebereich.

Weil viele der Details an dem ersten Showtag untergegangen waren und die Fotos aus weiter Entfernung nur Silhouetten, nicht aber die Stoffe und die vielen Applikationen festhielten, entschied ich mich einen Tag später, das Spektakel aus dieser ganz anderen Perspektive zu betrachten. Die Musik dämpft nur leise durch die Vorhänge während die Studenten, Helfer und natürlich die Models zwischen den vielen Reihen von Kleiderständern hin und her hetzen.

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4Kommentare Schnati | | Kategorie: Mode

show2011: Das zweite Jahr der Royal Academy

Im zweiten Jahr von Antwerpens Designerschmiede, der Royal Academy, müssen die Studenten bereits eine eigene kleine Kollektion bestehend aus fünf Silhouetten entwerfen. Die kompletten Looks, die auch über Accessoires und Schuhe verfügen, zeigen je eine eigene kleine Kreationswelt und nichts scheint konkret vorgegeben zu sein.

Diese Vielfalt ist eine Stärke der Schule und Walter van Beirendonck (Designer und Dozent) drückt dies in dem Magazin des Masterjahrganges namens Show off so aus: I honestly believe that not many schools are as deeply committed to their students, as keenly intend on shaping their identity and personality as we are.

Was die knapp über 30 Studenten aus zwei Jahren Antwerpen schon mitgenommen haben, ist augenscheinlich und steht vielen Designern aus der Modebranche in nichts nach. Vor allem die komplett eigenständige Umsetzung der detailreichen Stücke lässt mich immer wieder staunen. Auffällig war dieses Jahr nur eine Ähnlichkeit bei zahlreichen Kollektionen: Das extreme Schuhwerk, von verketteten Silberschuhen über unendlich hohe Plateaus bis hin zu Holzdreiecken gab es hier einiges zu sehen.

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6Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

show2011 der Royal Academy Antwerpen: 1. Bachelorjahr

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Drei Jahre in Folge hat es uns nun zu der Show der Royal Academy of Fine Arts in die belgische Modestadt Antwerpen verschlagen und auch in diesem Jahr hat die 4-stündige Modenschau der Studenten überzeugen können. Die Stunden vergingen wie im Fluge und ich drückte über tausend Mal auf den Auslöser der Kamera.

Um euch nicht mit zu vielen modischen Eindrücken von Kunst bis Pret-à-Porter zu überfordern, werden wir uns chronologisch durch die Designjahrgänge hangeln. Los geht es mit den Entwürfen der Neulinge - ja, hier werden im Gegensatz zu vielen anderen Modeschulen auch Werke des ersten Jahres über den Catwalk geschickt. Je drei Silhouetten wurden von den Studenten gefertigt: Ein Rock in "a convenient shape", ein Kleid unter dem Motto "dress that beauty" und eine Jacke "in a two fold way".

In der Jury saßen in diesem Jahr unter anderem Sandra Backlund, Juergen Teller, Peter Pilotto und Diane Pernet, Deutschland wurde von dem Stylisten Ingo Nahrwold und David vertreten.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

show2010: Marie Cramer "Like a painting"

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Bevor hier die Entwürfe aller Absolventen der Antwerpener Royal Academy gezeigt werden, muss ich auf die 28-jährige Marie Cramer hinweisen. Sie gewann mit ihrer Abschlußkollektion nicht nur zwei Preise, sondern war auch mein heimlicher Favorit der Nacht bei der show2010. Ungewöhnlich, da es sich um prinzessinnenhafte Roben handelt. Der Teufel steckt bei ihren Designs im Detail: Die Kleider wurden allesamt aufwendig bestickt, wobei über Monate hinweg die Großmutter von Marie geholfen haben soll. Bei Sonny kann man die Details besser erkennen.

Wer Kokons und A-Linien favorisiert, dürfte Maries Kollektion "Like a painting" lieben. Zum träumen regt sie jedenfalls an.

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

Ausstellung im MOMU Antwerpen: Masters of Black

„Also ist die Ausstellung „Schwarz: Meisterhaftes Schwarz für die Mode und das Kostüm" ein möglicher Erklärungsversuch, wieso die Farbe Schwarz seit jeher die Modefarbe schlechthin ist?" fragte ich unsere Guide in Antwerpen. „Nein, aber ich trage immer Schwarz", antwortete sie mir - das nenne ich mal ein Statement. Ganz so abwegig ist die Vermutung jedoch nicht, zumal Antwerpen im 16. Und 17. Jahrhundert eines der wichtigsten europäischen Zentren für das Schwärzen von Textil war - zu einer Zeit, in der die Farbe Schwarz nur von Adligen und reichen Bürgern getragen wurde, da die Herstellung äußerst kostenaufwendig war (erst wurde Blau, dann Rot gefärbt, was ein schönes Schwarz ergab).

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Farbe aufgrund neuer Methoden der Masse zugänglich gemacht. Das Modemuseum veranschaulicht mit der Ausstellung unterschiedliche historische Phasen der Farbe Schwarz mit Beispielen aus der Malerei, dem historischen Kostüm und der aktuellen Mode. Darunter zu finden sind sowohl belgische als auch internationale Designer wie Ann Demeulemeester, Olivier Theyskens, Givenchy, Yohji Yamamoto oder Galliano, die entweder eine spezielle Bindung zur Farbe Schwarz oder diese anhand historischer Kostüme neu interpretiert haben.

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6Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode

Links des Tages: Blogwatch

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  1. Am 25. Juni begrüsst Topshop die neue Kollektion des Londoner Designers Mark Fast. Die locker gewebten Strickkleider und Röcke schmiegen sich perfekt um den Körper und die gerade gern gesehenden Cut-Outs sorgen für viel Hautfreiheit. Mehr Infos bei OKCOOL!
  2. Dotti macht Platz in ihrem Online-Vintage-Paradis und erfreut uns mit bis zu 70 Prozent Nachlass auf 64 verschiedenen Teile. Mächtig Shoppen zum kleinen Preis könnt ihr hier!
  3. Schnati stellt uns ihren überaus begabten Freund Felix Böhm vor, dessen Namen wir uns merken sollten. Sein erstes Semester an der Academy of Fine Arts in Antwerpen schloss er mit zwei wunderschönen Arbeiten ab, die Schnati sich bei einem Hausbesuch gleich überstreifte. Zu seinem Wunder aus Wellpappe bitte hier entlang!
  4. Studded Hearts hat ein Editorial ausgekramt, das zwar etwas veraltet, aber immer noch zauberhaft anzuschauen ist. Kate Moss räkelt sich mit atemberaubenden Kopfschmuck und flatternden Kleidchen wahlweise vor einem weissen Schimmel, im seichten Gewässer oder auf weichem Sand. Die Scans aus dem W Magazine gibts hier.
  5. Coco Rocha hat letzte Woche den Interiordesigner James Conrad geheiratet. Ein Bild der hübschen Braut in ihrem schlichten Kleid und mit rundem Rosenstrauss hat Fashion Copius!
2Kommentare Lisa | | Kategorie: Blogwatch

Antwerpen - Tag 2

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Frühes Aufstehen für die Mode: Noch etwas durch den Wind von Sonnys Party begaben wir uns Samstag in das Antwerpener Modemusem MoMu, in dem noch bis zum 8. August die Ausstellung "Black: Masters of Black in Fashion & Costume" läuft. Mehr zur Modefarbe Schwarz verrate ich in einem separaten Eintrag.

Anschließend folgte das vergnügliche Treffen mit dem Personal Shopper Tanguy Ottomer, den uns der Tourismusverbund Flandern für zwei Stunden zur Verfügung stellte. Tanguy führte uns durch die Stadt und teilte sein Insider-Wissen über die Anfänge der Antwerp6 und die vorangegangen Store-Eröffnungen - unser bald erscheinender Shopping-Guide wird davon profitieren. Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen, Tanguy um ein kleines Statement zu unserem Look zu bitten. Das Resultat gibt es in Videoform.

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13Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

Abendoutfits Show2010 in Antwerpen

Wie gern wir Samstagabend auf Strumpfhosen verzichtet hätten, aber leider spürte man Antwerpens Nähe zum Meer dann doch zu stark. Immerhin kam die Sonne für die idyllischen Bilder an der Schelde hinaus - Schnati trägt eine Jacke von ihrem angehenden Designerfreund Felix Böhm, darunter ein Kleid von H&M, Strumpfhose von Henry Holland und Schuhe von Urban Outfitters. Ich trage mein Kleid von Stine Goya, Gürtel von Monki und Schuhe Gardenia Copenhagen.

6Kommentare Jessie | | Kategorie: Outfits

Shopping in Antwerpen: Graanmarkt13

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Wieviel Geld für den Antwerpener Concept-Store Graanmarkt13 in die Hand genommen werden musste, will ich gar nicht wissen. Die Idee und Umsetzung des vollständig neu sanierten Hauses am gleichnamigen Graanmarkt ist jedoch ein einmaliges Erlebnis.

Das Herzstück der Stadtvilla macht die Modeboutique in der ersten Etage aus, in der die Besitzer mit dem belgischen Architekt Vincent van Duysen sowie dem Designer Bob Verhelst mondäne helle Räume geschaffen haben, in denen Alexander Wang oder Thakoon sowie belgische Designkunst neben Schmuck, Schuhen und teuren Ledertaschen verkauft werden. Ganz oben befinden sich die Privaträume der Besitzer, dem jungen Antwerpener Ehepaar Ilse Cornelissens und Tim Van Geloven mit bald zwei Kindern, darunter die Büroräume und ein Artspace, in dem regelmäßig Workshops oder Kunstausstellungen veranstaltet werden. Momentan stellt die Designerin des Labels "by Gentucca Bini" aus, die ältere Designerkleider aufmöbelt und zum Originalpreis verlauft. Schnati stellt das Konzept hier genauer vor.

Im Keller werden kulinarische Träume wahr: Der "Chef de Cuisune" Seppe Nobels wurde 2005 Belgiens bester Junior-Chefkoch und ist für die Küche zuständig - die eigens gekosteten Gerichte kann ich euch nicht vorenthalten...

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1Kommentar Jessie | | Kategorie: Shopping

Show2010 Royal Academy Antwerpen 2nd & 3rd Year

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Ein wenig zu spät huschten wir Samstagabend in die grosse Lagerhalle an der Schelde in Antwerpen, um den vierstündigen Modenschaumarathon der Studenten der Royal Academy zu bewundern. Gekürzt wurde die Show gegenüber dem Vorjahr deutlich, da das erste Jahr zügig die ersten Designs zu den Themen "Rock, Back to Basics" und "Dress, Dreamdress" vorstellte und die historischen Kostüme des zweiten Jahres lediglich in der Pause über die Bühne tingelten.

Die Studenten des zweiten Jahrgangs präsentierten ihre eigenen Minikollektionen mit historischem Hintergrund und wählten Jahrzehnte zwischen 1500 und 1900, der dritte Jahrgang suchte sich Länder für ethnische Kostüm aus und bewies damit ausserordentlichen Ideenreichtum.

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3Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Sonny Vandevelde: Party & Ausstellung "Backstage"

Letztes Jahr war Bruno Pieters Party im Rahmen des Show2010-Wochenendes in Antwerpen das Highlight, diesmal lud Fotograf Sonny Vandevelde in die Räumlichkeiten von Ra ein, wo er seine besten Backstagebilder ausstellte und am Abend für die wohl heisseste Party der Stadt sorgte: Es gab kostenlose Cosmopolitans aus der Flasche, Anouck Lepere liess sich zwischen den schnieken Modestudenten blicken und Bruno Pieters, der momentan ein Jahr Pause zur Inspirationsfindung betreibt, legte ab 2 Uhr nachts Backstreet Boys und Britney Spears auf.

Wir haben die Bilder der Ausstellung samt der Gäste für euch geknipst.

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8Kommentare Jessie | | Kategorie: Fotografie

Outfits: Antwerpen, Tag 1

Einen kleinen Ausblick gab es bereits, der Vollständigkeit halber gibt es aber noch unsere Tagesoutfits von Freitag in Antwerpen. Während ich morgens in München noch ohne Strumpfhose auskam, musste das Wolford-Exemplar am Nachmittag wegen zehn Grad Temperaturunterschieds und mit akrobatischen Übungen auf der Flughafentoilette wieder angezogen werden. Jeans und Blumenprintbluse sind secondhand, die Bluse ist von Acne und die Tasche von COS. Schnati konnte die Anzahl der Vintagestücke toppen und trägt von Kopf bis Fuß Fundstücke von Pariser Flohmärkten.

10Kommentare Jessie | | Kategorie: Outfits

Shoppingtipp für Antwerpen: RA

Der Besitzer und Gründer von Ra heisst Romain Brau, ist Mitte zwanzig und hat vor zwei Jahren an der Royal Academy seinen Abschluß gemacht. Seine damals gezeigte Kollektion kostete 100.000 Euro und wurde aus kostspieligen Fellen gefertigt - mit Ausnahme seiner Tarzanlocken und den Gladiatorsandalen von Bernhard Willhelm ist Romain sein Wahnsinn fürs Erste nicht anzusehen, vielmehr ist er überaus freundlich und erklärt die Geschichte seines Concept Stores mit grosser Begeisterung. Das, was er zusammen mit einem Freund in jungen Jahren erschaffen hat, kann ganz sicher zu einem der spannendsten Konzepte von ganz Antwerpen gezählt werden:

Im vorderen Teil gibt es ein Café mit vollen Bücherregalen, einem Hochbett und der Aussicht auf die entzückende Klosterstraat, wo Kuchen gegessen wird. Hinten durch erstreckt sich auf zwei Etagen ein Portfolio besten Geschmacks mit Designs von britischen Newcomern wie Mariafrancesca Pepe, Hannah Marshall oder Richard Nicoll, oben gibt es Moonspoon Saloon, Stine Goya, Henrik Vibskov oder Bless. Gespickt mit Kunstinstallationen und den Werken von Absolventen der Modeschule ist das Durchforsten der Kleiderständer ein einziges Erlebnis.

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7Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

Antwerpen - Tag 1

Freitagmittag begann ich auf Einladung des Tourismusverbundes Flandern meine Pressereise nach Antwerpen mit einem Essen im Paon Royal gleich neben dem Eingang zum Zoo. Mit lediglich einer weiteren Reisejournalistin ging es in der Minigruppe im Anschluss durch die Stadt um das erste modische Highlight der Stadt zu erkunden: Ra. In dem seit November geöffneten Concept-Store gibt es so ziemlich alles, was das Herz höher schlagen lässt - in erster Linie Schnati, die ich dort nach drei Monaten endlich wieder sah. Ra bekommt einen separaten Eintrag mit Beweismaterial - genauso beeindruckt waren die Teilnehmer von Schnatis Presseprogramm organisiert von Marie Jo L'Aventure, an dem Susie Bubble oder das Dansk Magazine teilnahmen.

Antwerpen hat ein unheimliches Empfinden für Ästhetik und schnell wird klar, dass die Stadt mit einer halben Millionen Einwohnern Mode zum Kulturgut erklärt hat und diese überall einbaut. Zum Beispiel in der St. Andreaskirche. Die heilige Maria trägt ein Kleid designt von Antwerpens Star-Designerin Ann Demeulemeester mit den für sie typischen Federn. Dafür wurde Maria von ihren altmodisch üppigen Gewändern befreit und hatte sogar schon die Möglichkeit, in einem Gottesdienst zu „God is a DJ" mit Tänzerinnen aus Ibiza zu raven - der junge Priester sorgte damit selbstredend für einen Skandal in der katholischen Sint-Andrieskerk.

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2Kommentare Jessie | | Kategorie: Lifestyle
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL