Thema look

Natascha Stolle gewinnt Fashion East Design Award

Während der London Fashion Week gibt es seit einigen Saisons die Laufstegshow von Fashion East, die diverse Jungdesignertalente unter einem Dach beherbergt. Die von The Old Truman Brewery gegründete Non-Profit-Organisation unterstützt pro Saison von Anfang bis Ende meherere Designer, ausserdem gibt es den Fashion East Design Award, der gemeinsam mit der digitalen Designagentur rehabstudio verliehen wird. In diesem Jahr wird der Preis erstmals vergeben an Natascha Stolle, die bereits zwei Mal ihre Kreationen in diesem Rahmen zeigen durfte.

Mit ihrem Sieg kann sie ihren Website-Auftritt optimieren und hat sich dazu ein besonderes Projekt ausgedacht: Gemeinsam mit Illustratorin Charlotte Mann werden Collagenbilder der neuen Kollektion auf gezeichnete Models gesetzt und animiert.

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

Labelwatch für die Männer: In Circus

Ren_Gurskov_Somme_ 05.jpg

Mit Männermode ist das so eine Sache. So, wie wir unsere besseren Hälften gerne sehen, würden sich die Herren wohl nie aus dem Haus trauen und greifen daher immer zu Jeans, T-Shirt und Turnschuhen - viel mehr brauchen sie ja eigentlich auch nicht. Dass es auch extravaganter gehen kann, beweist die gestern hineingeflatterte Mail vom dänischen Designer Rene Gurskov. Sein Label "In Circus" präsentiert für den Sommer 2010 eine Holiday Collection à la französische Riviera, Prince Naseem und Donatella Versace. Das klingt nicht nur nach viel Bling Bling, das ist es auch - aber gemässigt und irgendwie gut umgesetzt.

Leoprints, grosse Drucke, Palmen und Kniestrümpfe sind in der Kombination etwas schwierig, können einzeln aber durchaus gut aussehen. Auch wenn mir das Model rein gar nicht gefällt, so sind die Bilder immerhin so interessant, dass man die Looks mal an seinem eigenen Mann ausprobieren will...

zum Artikel

5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Kopenhagen: Barbara I Gongini Sommer 2010

barbara_videoausschnitt1.png

Die einzige virtuelle Laufstegshow bei der Copenhagen Fashion Week kam in dieser Saison von Barbara I Gongini. Die halb Färöerin, halb Dänin Gongini schlägt damit denselben Weg ein, den auch schon Viktor & Rolf oder Gareth Pugh erfolgreich gegangen sind. Die Web-Inszenierung findet in einer grossen Fabrikhalle statt, in der sich ein Model der Reihe nach der an den Kleiderstangen hängenden neuen Sommerkollektion bedient und darin auf und ab läuft. Die Kamerführung wechselt zwischen Schärfe, Unschärfe, schnellem Zoom und verwackelten Einstellungen, was das Video etwas konfus wirken lässt.

Neben Gonginis signifikanten Tüll - und Strickkreationen, dem maskulinen Schuhwerk und zerfledderten Strümpfen erscheinen die Entwürfe dank Multifunktionalität und Layering tragbarer - auch wenn ich die Winterkollektion (die ich im Februar live bestaunen durfte) beinahe nicht von den neuen Entwürfen auseinanderhalten konnte.

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

Kopenhagen Streetstyle

Die Copenhagen Fashion Week ist gestern vorüber gegangen, an den auf der Strasse gezeigten Looks können wir uns aber wohl noch ene ganze Weile erfreuen. Während vor Ort Stil in Berlin, Copenhagen Streetstyle, der Styleclicker oder der Facehunter unterwegs waren, so ist die Randdokumentation bei Anywho oder Spotding doch die spannendere gewesen. Inspiration, soweit das Auge reicht!

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Outfits

Kopenhagen: Henrik Vibskov Sommer 2010

vibskovesel_header.jpg

Henrik Vibskov ist Kopenhagens grösster Designstar und wird gefeiert wie ein Nationalheld. Um die Nähe zu seinen "Fans" zu bewahren, war seine Sommerkollektion für 2010 wieder dem breiten Publikum zugänglich, Karten konnten im Vorfeld für zehn Euro im Laden gekauft werden. Rund 1000 Besucher kamen Freitagabend im Rahmen der Copenhagen Fashion Week zusammen, um Models mit Propellern auf dem Kopf, Stulpen auf der Nase und drei Eseln bei der kleinen Inszenierung namens "The Solar Donkey Experiment" zuzusehen.

Modetechnisch bleibt er gemeinsam mit seiner Co-Designerin Maja Brix der typischen Vibskov-Linie mit Karomustern, übergrossen Silhouetten und Overalls treu: Streetwear vom Feinsten, die sich in Zukunft wohl genauso gut verkaufen lassen wird. Zum Beispiel, weil sie noch ein wenig tragbarer ist als in den Jahren zuvor - mal abgesehen vom Kopfschmuck, der für den benötigten Ausgleich sorgt.


zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Designer

Acne Sommer 2010: Das Schuhwerk

acneschuhess2010.jpg

Da war ich in der Früh etwas voreilig mit den Bildern des Acne Lookbooks für den Sommer 2010: Bei Agnes gibt es ergänzend dazu noch die gesamte Schuhkollektion zu sehen. Die ist so spannend, dass wir hier beinahe vom Stuhl gekippt wären. Neben den grandiosen Nagelwundern bleiben uns Plateauschuhe erhalten, was mich besonders freut, bei vielen aber noch immer auf Unverständnis stösst. Aufgrund einer Nervenschwäche in meinen tollpatschigen Füssen ist der Plateau-Trend so ziemlich das Beste, was mir je passieren konnte - bleib, so lange du kannst!

Verzückt sind wir auch wegen der flachen Leoprintschuhe, die schon im Pre-Collection-Lookbook gesichtetet wurden, es aber nicht ganz klar war, ob die Modelle auch tatsächlich produziert werden würden. Chapeau, Acne!

zum Artikel

12Kommentare Jessie | | Kategorie: Outfits

Acne Lookbook Sommer 2010

acneheader_ss10.png

Auf Acne ist Verlass, in regelmässig kleinen Abständen werden neue Entwürfe und Kollektionen präsentiert. Bei Carolines Mode wurden heute erstmals die Bilder der Hauptkollektion für den kommenden Sommer veröffentlicht - auf den ersten Blick sind die Kombinationen so gruselig, dass ich der Stylistin schleunigst gekündigt hätte: Schwarze Fransenlederhose werden zu braunen Nagelboots und Shirts mit digitalem Print getragen? Interessant sind auch die Roboter-ähnlichen Verzierungen in Form von Metallplatten an Hosen und Schultern. Futuristisch, aussergewöhlich und gut - aber doch nicht zu braunen Wildlederpumps und regenbogenfarbenen Westen.

zum Artikel

8Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Not just a label: Der Shop kuratiert von Amanda Lepore

njalamanda.png

Der Shop von Not just a Label geht in die dritte Verkaufsunde und wird in diesem Monat kuratiert von Amanda Lepore, der Muse von David Lachapelle. Nachdem bereits Robin Schuliè und Diane Pernet ihre liebsten Stücke aus dem Designerportal ausgesucht haben, darf Lepore ihren einzigartigen Geschmack unter Beweis stellen: "My selection for NJAL is based not only around my own eccentric and glamorous style, but my appreciation of the need for new and fresh talent. Look out for me during New York fashion week as I will be wearing some NJAL designers!"

Mit in ihre Auswahl geschafft hat es Simone vom Züricher Label Miau Miau. Sie meldete sich nach unserem ersten Bericht in dem Portal an und wurde gleich belohnt. Ihr ausgeklügeltes Braid Shirt kostet 194 Euro. Auch deutsche Lieblinge finden sich in dem Shop: Reality Studio, Gabriel & Schwan, Seelenkleid und JuliaandBen. Amanda trifft mit ihrer Auswahl genau meinen Geschmack - vorbeischauen und investieren lohnt!

zum Artikel

1Kommentar Jessie | | Kategorie: Shopping

Zara Herbst 2009: Toni Garrn und die Balmain-Kopien

Der Konsument will aufgrund talentierter französischer Designer big shoulders, also bekommt er die auch. Wer hätte denn geglaubt, Zara würde die Balmain-Schultern einfach umgehen? Coco hat für uns Bilder des neuen Lookbooks mit Toni Garrn gefunden und ich muss sagen, dass es trotz der offensichtlichen Kopie höchste Zeit wird für einen Besuch - und sei es nur für ein klitzekleines Teil...

16Kommentare Jessie | | Kategorie: Shopping

50 Jahre Vogue Australia: Catherine McNeal & Abbey Lee

abbeycatherine1.jpg Der 50. Geburtstag der australischen Vogue wurde nicht nur mit einer großen Party, sondern auch mit einem vierfachen Cate-Blanchett-Cover gefeiert. Die aus der Vergangenheit stammenden Titel wurden illustratorisch von David Downton überarbeitet und geben ein begehrenswertes Gesamtbild ab.

Genauso vielversprechend ist der Inhalt mit dem 28-seitigen Editorial "Come as you are", in dem die australischen Supermodels Abbey Lee Kershaw und Catherine McNeal in trauter Zweisamkeit die key looks der Saison präsentieren. Frockwriter hat aufgedeckt, dass die beiden Grazien, eigentlich beide mit Nippel-Piercings ausgestattet, von der Vogue schmuckfrei gephotoshoppt wurden - das ist dann wohl doch zuviel für die Aussies. Den Bildern tut dies jedoch kaum einen Abbruch...

zum Artikel

6Kommentare Jessie | | Kategorie: Models

MariaFranscesca Pepe: Les C Winter 2009

Quasi seit Geburtsstunde des Labels bin ich grosser Fan von MariaFrancesca Pepe. Die in London lebende Italienerin begann ihren Werdegang mit aussergewöhnlichem Schmuck, im letzten Jahr kamen dann noch asymmetrische 90er-Looks hinzu. Im Rahmen von Fashion East konnte Pepe ihre Kollektion inklusive Handtaschen erstmals auf dem Laufsteg zeigen. "Les C" konzentriert sich auf die Triangelform und beinhaltet Kleider mit integriertem Schmuck sowie kleine Kunstwerke aus Metall.

zum Artikel

6Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Wochenrückblick: Blogwatch

kw32.jpg

  • Agyness Deyn und Cole Mohr werben gemeinsam für die chinesische Marke Me & City. Die Bilder hat Isaac Likes.
  • Bei wem noch immer das Do-it-yourself-Fieber anhält, der dürfte auch folgende Kette von Park & Cube mit Begeisterung nachbauen wollen!
  • "The September Issue" mit Anna Wintour kommt bald endlich in die Kinos - nur mal wieder nicht in Deutschland. Den gesamten Trailer gibt es hier zu sehen. Apropos Anna Wintour: Vor ihrer Karriere bei der Vogue war sie beim New York Magazine und fashionologie zeigt Artikel und Editorials, für die Mrs Wintour verantwortlich war.
  • Wie feiern die Queens of Vintage den Kinostart von "Coco avant Chanel"? Mit viel Glamour, versteht sich.
  • Die New York Fashion Week wird dieses Jahr zum Teil in einer Off-Location, den Milk Studios, stattfinden. Neben Alexander Wang zeigt auch Gareth Pugh dort eine Videoinstallation.
  • Kanye West meint es ernst mit seiner Karriere im Modebusiness und hat fleissig aus den Front Rows dieser Welt studiert. Jetzt kursieren die Gerüchte, er könne als Gast für Gap designen. Na?
  • Jessica Stam ist das Gesicht von dem Parfum von Nina Ricci und wird auch in dem Werbespot zu sehen sein, weiss Modelinia.
  • Daisy Lowe schauspielert nun auch. Mehr über ihr Debut weiss Pedestrian TV.
  • Wir haben das wohl grausamste Editorial aller Zeiten gefunden - ausgerechnet mit Hanne Gaby Odiele. Zu sehen bei Supreme.
  • Take me to the Ponyranch haben einen grossen Shoppingguide für ihre Stadt Hamburg erstellt, dass es uns in den Fingern juckt.
  • Was trägt Lykke Li denn da im Zwiebellook? Es ist nicht der Schal von Alpha60, aber eine ähliche Version von Vibskov...

zum Artikel

10Kommentare Jessie | | Kategorie: Blogwatch

Bilderband: Chloë Sevigny sieht Rot

Wenn Chloë Sevigny weiterhin so fleissig unterwegs ist mit ihren Projekten für ihre Linie bei Opening Ceremony, müssen wir hier wohl demnächst eine einzelne Spalte für sie eröffnen. Erst die grandiosen Heels, dann Behind-the-scenes-Shots von ihrem Lookbook und nun auch noch ein limitierter Bilderband, den sie für ihre Winterkollektion erstellt hat. Der Clou: ausschliesslich rothaarige Models wurden dafür benutzt. In New York kamen die Rotschöpfe (darunter auch Julia Frakes und Lissy Trullie) zusammen, um von David Armstrong abgelichtet zu werden.

Die Bilder werden dann neben Beiträgen von Künstlern wie Peter Coffin oder Nate Lowman erscheinen. Auch das Cover wurde illustratorisch überarbeitet. Mehr über das Projekt gibt es wieder beim fantastischen Opening-Ceremony-Blog, erste Bilder hier.

zum Artikel

6Kommentare Jessie | | Kategorie: Outfits

Lesetipp: Stylistin Christian Joy von Karen O im Interview

kareno.jpg Die Yeah Yeah Yeahs machen grossartige Musik, das steht ausser Frage. Ihre Shows wären aber nur wohl halb so spektakulär, wenn Sängerin Karen O nicht immer ihre Kanarienvogelbühnenoutfits tragen würde. Zuständig für diese alltagsfremden Kreationen ist der die Stylistin und Designerin Christian Joy, die Karen bereits seit Jahren eigenständig Looks an den Körper pflastert. Brick my Lane hat sich den kreativen Kopf mal vorgenommen und über ihre Arbeit ausgefragt. Lesenswert!

1Kommentar Jessie |

Rad by Rad Hourani

radradhourani1.jpg

Rad Hourani arbeitete erst als Stylist, bis er 2007 seine erste Kollektion der kritischen Pariser Modegemeinde präsentierte. Der in Jordanien geborene Kanadier traf mit seinen dunkel gehaltenen Entwürfe mit detailgenauen Drappierungen, Lagenlooks und viel Leder ins Schwarze und schoss innerhalb kürzester Zeit hinauf in die Liga der Shooting Stars. Vergleiche zu Ann Demeulmeester und Rick Owens werden gern gezogen, um die scharfen Visionen von Hourani zu beschreiben - wer seine Winterkollektion 2009 gesehen hat, weiss, wovon wir sprechen.

Mittlerweile zeigt Hourani in New York, wo er Dienstag seine neue Linie Rad by Rad Hourani vorstellte. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um eine Unisex-Nebenlinie, die auch für uns Otto Normalos erschwinglich ist. Zwischen 100 und 400 Dollar sollen die ab November erhältlichen Stücke mit meisterhaften Revers, ausgefallenen Pullovern und halbdurchsichtige Basics kosten.

zum Artikel

4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Modelikone: Valentine Fillol Cordier

Es gibt so Frauen, denen der Dirty/Rock'n'Roll/Mir-ist-alles-egal-Look unwahrscheinlich gut steht. Mit ungekämmtem, wildem Haar tragen sie grosse Strickjacken über femininen Kleidern, Hemden zu Jeans, ohne dabei maskulin auszusehen und rauchen verführerisch Zigaretten. Valentine Fillol Cordier ist eine von ihnen. Model, stets ein wenig durch den Wind, aber dennoch mit genügend französischem Charme versehen.

Mit 24 Jahren ist sie bereits aus dem aktiven Modelgeschäft ausgestiegen und lässt sich nur noch vereinzelt ablichten. 2002 begann sie ihre Karriere auf den Laufstegen der Welt und gilt seither als eines der Vorzeigemodels von Frankreich. Kein Wunder, dass sie vereinzelt für Publikationen im eigenen Land wieder vor die Kamera tritt, wie in der vergangenen Purple- Magazine-Ausgabe. Ansonsten spielt sie lieber in Videos der Presets mit und im Hintergrund bei ihrer eigenen Band The big Pink. Ihre Liebe zur Musik kommt wohl nicht zuletzt durch Jamie Hince, der vor Kate Moss mit Valentine liiert war.

zum Artikel

2Kommentare Jessie | | Kategorie: Models

Alexa Chung für DKNY

alexachung_dkny.jpg Gerade erst sprachen wir über Alexa Chungs Stil in ihrer neuen MTV-Sendung, schon erscheint sie in der DKNY-Werbekamapgne und ersetzt damit Daisy Lowe. Die Kampagne soll typische Streetstylebilder nachstellen, wozu selbstverständlich Scott Schuman ins Boot geholt wurde. Auf den Straßen von New York sieht sie mit Paillettenleggings, tailliertem Blazer und schnieker Föhnfrise beinahe tatsächlich so aus, als hätte sie der Sartorialist auf der Strasse angesprochen - aber auch nur beinahe. In ihren eigens zusammengestellten Kleidern hätte es bestimmt noch einen Tick besser ausgeschaut...

Bei nebenstehendem Bild handelt es sich aber vorerst nur um eine exklusive Preview der britischen Elle, weitere Aufnahmen aus der Reihe sollen noch folgen!

6Kommentare Jessie | | Kategorie: Models

Werbekampagne: Lily Allen für Chanel Coco Cocoon

lilyallenchanel.jpg

Dass Karl Lagerfeld ein Auge auf Lily Allen geworfen hat, war spätestens mit ihren Besuchen in den Front Rows von Chanel besiegelt. Nun durfte Allen ihre erste Werbekampagne mit dem Meister schiessen, in der sie die neuen Handtaschen "Coco Cocoon" präsentiert. Ihr Look erinnert stark an Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany und beweist, dass in der Skandalnudel eben doch eine Lady steckt. Mir gefällt der ganze Schnick Schnack persönlich kaum, nicht zuletzt weil die Taschen verdammt nach Plastik aussehen. In Schwarz gerade noch zu verkraften, in weiteren Farben jedoch erinnern sie stark an Plagiate...

zum Artikel

18Kommentare Jessie | | Kategorie: Fotografie

Links der Woche: Blogwatch

wochentagrückblick.jpg

  • Die Nachricht der Woche: Jourdan Dunn, Newcomermodel des letzten Jahres, ist mit nur 19 Jahren schwanger. Die angehende Mama bestätigte das heute exklusiv der britischen Vogue.
  • Die UDK Berlin lud vergangene Woche in die Akademie ein, um die Kollektionen der Studierenden sowie Absolventen zu präsentieren. Welch wundersamen Entwürfe gezeigt wurden, weiss f&art.
  • Esteban Cortazar ist nicht mehr länger der Chefdesigner von Emanuel Ungaro, wie Fashionista berichtet.
  • Eine Ausstellung in der projektgalerie, die wir jedem in Berlin ans Herz legen: Katharina Blanke - Robenverstrickung. Mehr dazu bei Très plus cool.
  • Wunderbare Bilder der Artists Charity Night mit Modenschau in Zürich hat Frauenzimmer gepostet.
  • Raquel Zimmermann schwitzt bei hochsommerlichen Temperaturen im Winterlook mitten in Paris für die neue Vogue und Bryanboy hat die ulkigen Bilder.
  • Hanne Gaby Odiele ist das neue Gesicht von Missoni.

0Kommentare Jessie | | Kategorie: Blogwatch

Chanel Chanel: Art Documentary

Am 13. August kommt die sehnsüchtig erwartete Verfilmung vom frühen Leben der Coco Chanel namens "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" mit Audrey Tautou in die Kinos. Passend dazu haben wir uns die Art Documentary "Chanel Chanel" von Arthaus Musik angesehen, um mehr über ihr Leben und ihre Beweggründe zu erfahren. Dokumentiert wird die Historie der geborenen Gabrielle "Coco" Chanel. Karl Lagerfeld, seit 1983 Chefdesigner, studierte ihren Werdegang akribisch und verrät auch im Film viel über ihre Arbeit und ihr Talent. Seine Begeisterung und tiefe Verbundenheit zu dem Traditionshaus, das er in den 80ern neu erfand und damit zu erneutem Weltruhm führte, erklärt er dadurch, dass Chanel neben den Blue Jeans den berühmtesten Look der Welt kreierte.

Weniger spannend (und daher gern von Chanel verschwiegen) war ihre eigene Herkunft. Sie wuchs im Heim auf, lernte dort das Nähen und wurde später Schneiderlehrling inmitten der Belle Époque. Opluenz, Großspurigkeit und eingeschnürte Frauen mit unbequemen, riesigen Hüten aus Tüll bestimmten das Erscheinungsbild der wenig emanzipierten Damenwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, weshalb sich Chanel immerzu fragte, wie Gehirn unter diesen Dingern funktionieren kann. Sie begann, ihre Liebschaften für sich zu nutzen und eröffnete bald ihr erstes Hutmachergeschäft mit dem Geld eines Geliebten. Opernsängerinnen warben schon kurz darauf kostenlos für ihre aussergewöhnlichen Hüte, weshalb Coco bereits 1913 ihr nächstes Projekt mit bequemer Urlaubsbekleidung umsetzen konnte.

zum Artikel

9Kommentare Jessie | | Kategorie: Mode
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97
Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL