Gestern Abend wurden in New York die Oscars der Modewelt verliehen: die CFDA-Awards, benannt nach der gemeinnützigen Vereinigung "Council of Fashion Designers of America", zu der über 300 U.S.-Labels gehören. Die Vorsitzende Diane von Fürstenberg verkündete im März alle Nominierungen und sorgte vor allem mit dem bereits feststehenden Preis "Fashion Icon Award 2011" für Furore: Lady Gaga darf, Fleischkleidern und 30cm-Plateaus sei Dank, in die Fußstapfen von Iman treten. Je abgedrehter, desto eher wird man also zur Ikone!
Marc Jacobs hatte im Vorfeld auch zu kämpfen, allerdings nur mit seiner Rede: Ihm wurde der "Geoffrey Beene Lifetime Achievement Award" verliehen - mit gerade mal 48 Jahren. Ebenso fest standen die Auszeichnungen "International Award" für Phoebe Philo für Céline sowie der "Media Award" für die arbeitswütige Hilary Alexander vom The Telegraph.
Alexander Wang war gleich drei Mal nominiert und gewann in der Kategorie "Accessoires". Es sei ihm gegönnt, aber hat New York nicht noch mehr Designer zu bieten? Der wichtigste Preis "Womenswear Designer of the Year" ging an Proenza Schouler, was auch keine wirkliche Überraschung ist - aber genauso verdientermaßen.
Die Olsen-Schwestern konnten den "Swarovski Award for Womenswear" mit ihrem Label The Row nicht einheimsen, dafür freute sich aber Prabal Gurung.
Abgesehen von den Preisen standen natürlich auch die Kleider auf dem roten Teppich im Fokus und dort trafen sich Models, Designer und Schauspieler der Superlative. Grösstenteils schön sommerlich in Knallfarben! Bei den Schauspielern erschienen Jessica Alba in Gucci, Liv Tyler, Naomi Watts, Lucy Liu, Chloë Sevigny oder Kirsten Dunst im Tuxedo; aus der Modelriege Karolina Kurkova, Doutzen Kroes, Alessandra Ambrosio und Behati Prinsloo. Schöne Pärchen: Adam Kimmel mit Ehefrau Leelee Sobieski in gut sitzenden Anzügen, Haider Ackermann mit Anna Wintour, Karlie Kloss überragte Jason Wu und Kanye West posierte lange mit Chanel Iman.
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