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Paris Fashion Week: Junko Shimada FW11

Die japanische Designerin Junko Shimada, die seit mehr als 40 Jahren in Paris zu Hause ist, liebt seit einigen Saisons farbenfrohe Prints und auch bei der aktuellen Show ging es mit gemusterten Komplettlooks aus Blumen los, bei denen sogar das Häubchen auf den Rest abgestimmt war. Die farbloseren Looks wurden durch ein bisschen Neon in Form der Pumps aufgefrischt und ansonsten erinnerten die Silhouetten (Bleistiftröcke, spitze Schuhe, Etuikleider) stark an die 90er Jahre. Ein Mix aus Leder und Spitze, Capes aus Fell und schicke Kapuzen waren weitere Komponenten der Winterkollektion.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Mode

Paris Fashion Week: Elie Saab FW11

Bei Elie Saab ging es schick wie eh und je zu, der kleine Ausflug in die 70er der letzten Saison ist für den Winter vergessen und formtechnisch ist da nicht viel Neues. Denn wenn es gut läuft und die Damen sich für große Abende um die Roben reißen, warum dann irgendwas verändern? Außer den Farben versteht sich: Rotvariationen von Rot bis Weinrot, Beigetöne, etwas Khaki und natürlich Schwarz waren auf dem Laufsteg vertreten und wie so häufig hatte es ein Print in die Kollektion geschafft. Ansonsten hübschee lange Roben mit Schlitz und Schleppe, bestickte glitzernde Stoffe und kürzere Kleider mit akzentuierten Schultern.

Eine klassische, traumhafte Kollektion, die besonders an Karlie Kloss und co bezaubert. Das Einzige, was bei der Modenschau nicht für Applaus sorgte, waren Models (unter anderem auch der alte Hase Anja Rubik) die nur bis zur Hälfte des Laufsteges liefen und von unzufriedenen Fotografen ausgebuht wurden.

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9Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Louis Vuitton

Besser hätte das Ende der Paris Fashion Week gar nicht sein können: Louis Vuitton zeigte gestern in der Früh eine Fetisch-Show, die sich gewaschen hatte. Chefdesigner Marc Jacobs sorgte im Zelt gleich neben dem Louvre für beste Unterhaltung, in dem er draussen nicht nur als Zimmermädchen verkleidete Damen Staub wedeln und die Besucher unter gigantischen schwarzen Ballons eintreten ließ, sondern in dem kreisförmig aufgebauten Raum Aufzüge installiert hatte. Aus drei abwechseln hoch- und runterfahrenden Liften stiegen die Models mithilfe eines Pagen hinaus und liefen in kurzen Abständen über den Catwalk.

Die rauchende Kate Moss
legte ein fulminantes Laufsteg-Comeback hin, aber auch Naomi Campbell, Carmen Kass oder Amber Valetta sorgten zwischen den jungen Hüpfern für Abwechslung.

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7Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Tagesoutfit: Noch einmal die Pendleton-Jacke

Irgendwie habe ich diesmal nicht sehr gut für die Paris Fashion Week gepackt und stand am gestrigen letzten Tag vor einem leer gefegten Koffer (keine Ahnung, wieso der trotzdem so schwer war?!).

Also gibt es noch einmal die Pendleton-Jacke und die Bluse von Hien Le, diesmal aber zu meinem Vintage-Lederkleid und Schuhen von Vagabond.

27Kommentare Jessie | | Kategorie: Outfits

Streetstyles in Paris: Jardin des Tuileries

Der Jardin des Tuileries, in dem während der Fashion Week ein Zelt für die Schauen steht, ist wegen des Sandbodens (der Horror für schwarze Schuhe) Bäumen und Hecken einer der schönsten Orte für Streetstyles - wenn da nicht auf dem Hintergrund eines jeden Bildes Menschenmassen stehen würden.

Die sollen uns aber nicht von den stilvollen Looks der Pariser Schauenbesucher ablenken, die sich vor jeder Show möglichst schnell über den gigantischen Platz zu den Zelten bewegen. Ein paar Snapshots gibt es mal wieder einen Klick weiter.

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5Kommentare Schnati | | Kategorie: Outfits

Paris Fashion Week: Valentin Yudashkin FW11

In dem traumhaften Palais de la Découverte, einem Saal mit Kuppel und aufwändigsten Deckenverzierungen unweit der Champs-Élysées fand die Show des russischen Designers Valentin Yudashkin am gestrigen Nachmittag statt. Der Backstagebereich war höher gelegen als der Laufsteg und die Models mussten auf den Heels zuerst Treppen hinunter laufen, bevor sie auf den Laufsteg treten konnten, was sie ganz wunderbar meisterten. Die Schleppen der Kleider stellten im Endeffekt das größere Laufprobleme dar.

Los ging es mit bunten Looks in einem Mix aus Orange, Blau und Rot, dann kamen die Abendbekleidungen mit viel Spitze und zum Schluss die langen, schulterfreien Roben. Überdimensionale Fellmützen und ein rotes Babuschka-Kleid verrieten stellenweise die Herkunft des Designers - der abgesehen von diesen Looks eine sehr gewöhnliche und klassische Kollektion mit konventionellen Schnitten präsentierte.

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1Kommentar Schnati | | Kategorie: Mode

Paris: Im Showroom von Martin Lamothe

Bei OK COOL wurde die spanische Designerin Martin Lamothe zu einem der Favoriten der Madrid Fashion Week erkoren und nachdem wir die aufwändigen Kleidungsstücke im Showroom in Paris auf der Stange gesehen und zwischen den Fingern gefühlt haben, müssen wir sie gar noch einmal erwähnen und loben. Hochwertige Stoffe vereint mit außergewöhnlichen Designs, die trotz auffälliger Applikationen alltagstauglich wirken.

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5Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Vanessa Bruno

Moderner Bauern-Chic bei Vanessa Bruno? Die Lagen-Looks und Kopftücher wiesen auf den ersten Blick darauf hin, weshalb mir das Styling nicht so recht gefallen wollte. Das ist aber ohnehin schnuppe, weil mein Auge an der fulminanten Oberbekleidung hängen blieb. Bruno ist eine Meisterin gut sitzender Blazer und Mäntel, die kommenden Winter in butterweichem Wildleder und Wolle mit Fellstolen daherkommen.

Da ließ es sich gleich doppelt so munter zu "In the Hall of the Mountain King" vom Electric Light Orchestra mitwippen.

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4Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Chanel AW11

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Passend zu der Location war die Show von Chanel entsprechend düster gehalten. Entgegen des Farbtrends setzte Lagerfeld auf Schwarz und Grau und bot eine ziemlich roughe, grungige Kollektion aus Overalls, Schnürstiefeln mit Stulpen, maskulinen Wollanzügen, langen Capes zu Jeans und Leggings oder Westen über grauen Sweatern.

Die wenigen glamourösere Roben wurden entweder zu mittelhohen spitzen Pumps wie aus den 90ern getragen, oder eben auch einfach zu den Stiefeln. Insgesamt gab es wenig schicke, aber extrem viele tragbare Workwear zu sehen.

Modeltechnisch hat sich Karl die Crème de la Crème geschnappt: Von Sasha Pivovarova über Freja, Julia Saner, Bambi, Abbey Lee, Natasha Poly, Anja Rubik oder Stella Tennant waren alle grossen Namen vertreten.

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8Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Commuun FW11

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Commuun hat den Grundsatz, nur mit umweltfreundlichen und natürlichen Stoffen und Verarbeitungsweisen zu arbeiten und wenn eine solche Basis mit schönen Schnitten zusammentrifft, finde ich das gleich doppelt lobenswert. Commuun kann mit der Winterkollektion demnach in allen Kategorien punkten und auch Form und Farbe sorgten für ein stimmiges Ensemble.

In Blockstreifen zusammengebrachte Stoffe und Farben, die in Volants Volumen in die Silhouette zaubern, oder schlichtere Formen, in denen der Mix aus blickdichten und transparenten Streifen für das gewisse Etwas sorgte. Farblich wurde auf Weiß gesetzt und mit blauen, roten, schwarzen und grünen Akzenten gemischt. Eine junge und frische Kollektion, bei der die Köpfe hinter Commuun das Mädchenhafte der letzten Saison gegen cleanen Schick getauscht haben.

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2Kommentare Schnati | | Kategorie: Mode

Paris: Die Schuhe von Vladimir Karaleev

Schon bei der Show während der Berlin Fashion Week waren wir von den simplen Designs des bulgarischen Berliners Vladimir Karaleev überzeugt und nun konnten wir in Paris auf der Capsule Messe im Marais alles nochmal in Ruhe und aus nächster Nähe betrachten.

Dabei wurde unsere frühe Begeisterung für Karaleevs allererste Schuhkollektion gestärkt und Jessie und ich haben beide einen Favoriten, den wir bei Ankunft in den Läden kaufen möchten: Jessie liebäugelt mit der flachen Variante im Stil von Prada und ich hätte gerne die hohe Plateau-Version mit geriffelter Sohle.

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3Kommentare Schnati | | Kategorie: Outfits

Paris: Givenchy mag Panther, Blumen und Pin-Ups

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Da hat wohl jemand einen Clown gefrühstückt: Ricardo Tisci, heisser Anwärter auf den frei gewordenen Posten bei Dior, zeigte in Givenchys Winterkollektion 2011 aufwändige Stickereien von Panthern, Blumen und Pin-Ups wie Bettie Page. Doch egal wie viele Stunden die NäherInnen wohl an den Kleidern gesessen haben, über Prints lässt sich bekanntlich streiten. Und die sind, so humorvoll sie auch sein mögen, einfach nur kitschig. Alle Bilder hier.

11Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Akris FW11

Albert Kriemler hat für Akris auch diese Saison ein ganz zauberhaftes ästhetisches Empfinden für Schnitt und Farben unter Beweis gestellt und eine cleane Kollektion gezeigt, deren Inspiration er in der Wiener Secession bekundete. Abgesehen von den Prints des Secessionsgebäudes war uns der Zusammenhang der Künstlervereinigung und der Kollektion zwar etwas schleierhaft, aber gefallen haben die nussbraunen Capes und Mäntel oder die gelben akzentuierten Jacken allemal. Zips, Leder, Pailletten und kurzes, glänzendes Fell, das gar nicht wie solches aussah, waren mit anderen Stoffen in den Looks kombiniert und dienten als subtiles Detail der halblangen und langen Silhouetten.

Verschieden farbige Schuhe in der bekannten, aber dezenter ausgeführten, McQueen-Form rundeten die Kollektion perfekt ab. Schick und sophisticated, schlicht aber nicht langweilig.

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6Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Der Look von Hanne-Gaby Odiele

Models werden bekanntlich oft in Kleidern bezahlt - Hanne-Gaby Odiele läuft demnach sehr viele sehr spannende Schauen und hat immer die coolsten Klamotten an.

In der letzten Saison trug sie backstage bei Akris ein unerschwingliches Lederkleid von Christopher Kane, diesmal sind es die Prada Brogues und eine Tasche von Fendi.

3Kommentare Jessie | | Kategorie: Models

Paris Fashion Week: Céline Winter 2011

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Eine Einladung mag man uns bei Céline partout nicht schicken, also mache ich meine oben abgebildeten Favoriten aus der Ferne aus. Phoebe Philo ist eine Meisterin der Schneidekunst und hat eine bildschöne, wenn auch extrem schlichte Kollektion aus dem Ärmel geschüttelt.

Merke: Extremer Seitenscheitel. Extrem spitze Schuhe (ab sofort also tatsächlich nur noch eine Saison, bis die spitzen Treter zurück auf die Straße kehren). Rollkragen. Ein kräftiges Orange tut keinem Wintermantel weh.

5Kommentare Jessie | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Amaya Arzuaga FW11

Die spanische Designerin Amaya Arzuaga setzte diese Saison im Gegensatz zu der letzten Show weniger auf Origami, zeigte aber wieder strukturierte und formvolle Kleidungsstücke. Aufsätze und Arbeit mit Volumen in knalligen Farben, aber viel tragbarer als für den Sommer. Ein paar schlichte bodenlange Kleider mit einem einzigen Neon-Streifen und zweifarbige, enge Hosen. Eine stimmungsvolle Kollektion und ein ganz eigener Stil.

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5Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Vantan Tokyo

Vantan Tokyo existiert seit 1965 und ist damit das älteste Designinstitut Japans. Neben Modedesign wird auch Haar- und Make-up-, Food-, Grafik- und Filmdesign gelehrt. Einige dieser Komponenten wurden nun zum dritten Mal im Rahmen der Pariser Fashion Week in der Galerie Le Laboratoire unter dem Motto Japanese Futurism vorgestellt, um internationale Bindungen zu stärken.

Die Arbeiten von Studenten und einigen Absolventen wurden während einer Show und in Form von Häppchen und einer Installation präsentiert, gleichzeitig wurden Streetstyle-Bilder aus Japan an die Wand projiziert. Eine interessante Ausstellung und eine ganz andere kulturelle Welt. Obwohl die Streetstyles vor Farbe und Kitsch nur so strotzten, war die Mode düster und vorwiegend Schwarz.

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1Kommentar Schnati | | Kategorie: Mode

Paris Fashion Week: Pedro Lourenco FW11 + Backstage

Bei Pedro Lourenco wurde mal wieder bewiesen, was mir eigentlich längst klar war, im Lichte des Laufsteges wirken die Kleidungsstücke komplett anders, als Backstage am Bügel. Manche Einkäufer gehen deshalb nur zu Showrooms, um nicht von dem Trubel um die Kollektion bei einer Show abgelenkt zu werden. Musik, Lichter, Models (was Frida oder Freja tragen sieht nämlich immer gut aus!), sogar die Frontrow beeinflussen das Urteil über eine Show, aber so ist das Spiel vom Modezirkus eben. Mein einziges Fazit: Alles anprobieren, bevor man es kauft!

Zurück zu Pedro Lourenco, Backstage wirkte alles recht unspektakulär, wie ein Mix aus cleanen Schnitten und Fell-Details (Fell sehe ich lieber an Tieren). Die schönen Models (zum Beispiel Hanne Gaby, der deutsche Rotschopf Luisa Bianchin, Alana Zimmer, Caroline BRasch Nielsen, Fei Fei und Karmen Pedaru) zogen da mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auf dem Laufsteg war ich dann allerdings überrascht, wie hübsch die Looks und wie gut der Gesamteindruck der Kollektion war. Lourenco war einer der Wenigen diese Saison, der nicht auf weite Hosen setzte und bei skinny pants blieb. Dazu gab es Mäntel und Kleider in schlichten Formen, die durch horizontal, diagonal oder vertikal eingenähte Stoffstreifen (oft transparent) Struktur erhielten. Ein wunderbarer Materialmix war für das Gelingen dieser Arbeit die Grundlage. Weiß, Beige und Marineblau waren die farblichen Grundbestandteile, ein bisschen Gelb und Silber setzte Akzente. Die Taschen waren durch iPad-Taschen ersetzt, na wenn das mal keine gute Werbung für Apple war.

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1Kommentar Schnati | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Karl Lagerfeld & Hogan

Er hat es wieder getan: Karl Lagerfeld hat die zweite Saison in Folge mit Hogan kollaboriert. Eine Kombination, die ich schon in der letzten Saison partout nicht verstehen wollte, paart sich damit erneut und ich frage mich, wie das sportliche Label den Meister der Eleganz, den Baron von Chanel, gewinnen konnte.

Vorgestellt wurden die Entwürfe im Rahmen eines Cocktailabends in einem wunderschönen Altbau mit Chandeliers und Stuckdecke. Die winterlichen, unterschiedlich gesteppten Jacken und Taschen wurden in einer Bildergalerie an Lou Doillon, Elisa Sednaoui und weiteren bekannten Gesichtern und Models gezeigt und am Ende des Galerieganges hingen sie dann in echt, direkt neben ihrem Kreateur Lagerfeld, der von fünf Bodyguards umzingelt wurde.

Auf einem Silbertablett wurde ihm Cola serviert und nach einigen Smalltalks verschwand er durch den Hinterausgang. Fazit: Ein netter Abend und Jacken, die zum Skifahren getragen werden können. Und die Schuhe vergessen wir einfach mal.

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3Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer

Paris Fashion Week: Maison Martin Margiela FW11

Für die Show von Maison Martin Margiela waren im Palais de Tokyo steile Stadionränge errichtet worden, von denen man selbst aus der vierten Reihe noch einen wunderbaren Blick haben sollte. Die Models liefen zu wechselnder Musik im gleichen, sehr langsamen Tempo, wobei sie manuell von Spotlights begleitet wurden und nicht nur das sollte Margiela von anderen Laufsteg-Erfahrungen unterscheiden: Die Musik wechselte in unregelmäßigen Abständen ohne hübsche Übergänge, sondern wurde immer wieder abrupt unterbrochen. Bei den ersten zwei Musikwechseln war ich noch von einem Fehler überzeugt, bis mir ein Licht aufging. Etwas irritiert versuchte ich mich wieder auf die Mode und nicht die Musik (im Kopf ging das Musikraten los) zu konzentrieren.

Das Gesehene war wie eine Fortzsetzung der Kollaboration Margielas mit Opening Ceremony - viele, auch teils rund verlaufende Reißverschlüsse machten gewöhnliche Schnitte besonders und die Verschlüsse der Jacken waren am Rücken, nicht wie gewohnt in der Front. Viele lange Silhouetten, dazu simple Lederboots mit Absatz und einer doppelten Sohle, manchmal jedoch verdeckt, da die Strumpfhosen darüber getragen wurden. Es begann mit rigiden, gelayerten Looks und ging dann zu mädchenhafteren, weicheren Silhouetten über - das Ende bestand aus leicht fallenden, bodenlange Tuniken, dezenten Blumenprints und Drapierungen. Eine durch Tragbarkeit überzeugende Kollektion, vor allem wenn wir uns an die letzte Kollektion erinnern.

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0Kommentare Schnati | | Kategorie: Designer
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