Felix Böhm bei der show2011: Aem Aren
Mit Hintergrundwissen und Sketchbook-Zeichnungen wird eine Kollektion noch lebendiger und die einzelnen Stücke ausdrucksstärker. Deshalb wie versprochen mehr Bildmaterial und Statements zu der Kollektion Aem Aren (auf altdeutschem Dialekt "zur Erntezeit"), die Felix Böhm in seinem zweiten Bachelorjahr an der Royal Academy in Antwerpen gefertigt hat. Inspiriert war er von der Architektur und dem Interieur des Art Deco, welche auf Landleben und Bauern treffen. Eine Kollektion, die Gegensätze zusammenbringt und aus primitiven, roughen Materialien edle, elegante Mode zaubert. "Feine, kostbare Seide trifft auf Jute und Stroh", so der Designer. "Die Pyjama-ähnlichen Elemente stehen für das städtische Leben, die Natur-Elemente hingegen für den Traum der Großstadt zu entfliehen." Ein jeder Stoff scheint hier seine Existenzberechtigung zu haben, sogar die Marmorfolie auf dem Schuhabsatz steht für etwas: Die prunkvollen, opulenten Art-Deco-Inneneinrichtungen.
Formtechnisch gibt es einen weiteren Einfluss: die Mode der 40er Jahre. "Die 40er Jahre halte ich für eines der stilvollsten Jahrzehnte. Sie verkörpern den Stil, den ich gerne in der heutigen Zeit wieder an Frauen sehen würde." Die imaginäre Muse Böhms ist eine strenge, aber gleichzeitig verträumte Frau, eine, die Gegensätze stilvoll vereint.
Bilder von dem Kollektions-Shooting von Jan Ladwig:
Zeichnungen und Kollagen von Felix Böhm:
Backstage und bei der show2011:























Lena
Einfach genial. Das wird mal ein Grosser!!
marine
Wunderbarer Artikel! Die Kollektion ist ein TRAUM und die Inspiration dahinter auch!!!!