Lieblingsvideo: Yoann Woodkid Lemoine - Iron
Yoann Lemoine ist ein Genie. Als Regisseur, Fotograf, Illustrator und Sänger kann er mit grenzenloser Kreativität und einem sagenhaften Talent überzeugen - auf allen Bereichen gleichermaßen. "Call me a do-it-yourselfer", schreibt der 27-jährige Franzose auf seiner Website und seine letzte Arbeit untermalt diese Aussage: Nicht nur die wunderbare Musik, die er unter dem Namen Woodkid macht, ist nun endlich auf Platte erhältlich (der erste Song heißt Iron), auch das eigens angefertigte Musikvideo dazu wurde gestern Abend zum ersten Mal gezeigt und wird seitdem wie verrückt angeklickt.
Kein Wunder: Zu ruhigen, eindringlichen Tönen und einer sanften Stimme, die uns im Kopf bleibt, spielen sich dramatische Szenen ab. Tiere, Aktion, Animation, Slowmotion und eine zauberhafte Agyness Deyn sind Bestandteile des Musikclips, der mich wie keiner in letzter Zeit überzeugen konnte. Das Styling ist genau wie die Studio-Kulisse perfekt inszeniert, die Effekte geben dem Video den letzten Feinschliff.
Was man über den Allrounder Lemoine sonst noch wissen muss? Dass auch die letzten Videos von Taylor Swift, Katy Perry und Yelle von ihm stammen, er den ASVOFF-Film-Award mit einem modischen Filmchen für die Vogue Italia gewonnen hat und uns mit einer Anti-Aids-Werbung zum Lachen bringen kann.
Das wunderbare Meisterwerk:
Screenshots:





















jessie
WOW!
Mennomia
Überweltigent!
Nike
ganz groß.
Jasmin
Ich liebe es!
Loretta
Ich finde zwar, dass der Film eine gute Atmoshphäre aufbaut, aber Lemoine macht doch Jungregisseur-Fehler, die einem doch stark auffallen. Er arbeitet mit Leitmotiven und Symbolen - der Schlüssel, die Wölfe, Schlachtmotive -, was an sich ja nicht schlimm oder falsch sein muss, aber er macht das doch zu offensichtlich. Die ganze Dramaturgie wird anhand der Leitmotive entwickelt, aber anstelle dass sie in die Choreographie integriert werden, hält er die Kamera immer wieder auf "die Schlüssel", um dem Zuschauer ja schön klar zu machen, worum es geht! Er hätte sicherlich bessere Umsetzungen finden können, um seine vielen ästhetisch sehr guten Einzelinszenierungen in eine schlüssige Form zu bringen.
Genie würde ich ihn auch gerade wegen der anderen Filme nicht nennen....
Frederike
Wenn Agyness Deyn
nicht ständig zu sehen wär, wäre ich ziemlich begeistert.
Schon klar, mein Geschmack, aber die ist zuviel - überall und überbewertet ...
so ein Hype-Modell mal "spielen" zu lassen zerstört bei mir jegliche Illusion die durch dieses Video entstehen lassen könnte.
sie nervt.