Zusammenfassung: Fashion's Night Out in Berlin
Gestern war es so weit: Die Vogue hat zur Fashion's Night Out geladen und ich wusste vorher nicht genau, was ich mir darunter vorstellen soll. Ich dachte es wäre eher wie die lange Shoppingnacht, in der die Geschäfte bis 0 Uhr geöffnet sind. Im Endeffekt kam es dem auch sehr nahe. Unter dem Motto sehen und gesehen werden flanierten die Modefreaks durch die Strassen Berlins, es wurde getrunken, gegessen, gelacht und natürlich ohne Ende geshoppt!
Insgesamt haben über 90 Designerläden und Kaufhäuser bei der Fashion's Night Out mitgemacht. Leider war die Zeit viel zu kurz, um alle zu sehen. Besonders groß war die Enttäuschung, dass Weekday nicht dabei war. Unsere Route begann im La Fayette in der Friedrichstrasse. Als wir um 20:30 dort antanzten, war sehr wenig los. Es gab Modelcontests, bei denen normale Menschen sich schminken und ablichten lassen konnten. Eine Bar war aufgebaut und es lief "Cover My Eyes" von La Roux. Überzeugt, dass echt nicht viel los war, gingen wir weiter ins Quatier 206. Im Department Store stieg die Party schon eher. Es gab Bowle, leckere Cupcakes und ein Gewinnspiel für eine Tasche von Alexander Wang.
Weiter die Friedrichstrasse runter warb Zara mit einer Limited Edition an Zara-Getränken. Der Ansturm fiel jedoch sehr gering aus und daher hielten wir uns dort auch nicht lange auf. Langsam arbeiteten wir uns in Richtung Hackescher Markt vor. Nach einem Zwischenstop mit einem Glas Champagner bei COS machten wir uns auf den Weg. Inzwischen war es auch schon 23 Uhr und die Fashions Night Out neigte sich dem Ende zu. Total enttäuscht kamen wir in der Rosenthaler Straße an. Keine Promis, keine Fashionvictims, keine offenen Läden: wo waren alle hin?
Nach kurzer Orientierungssuche stolperten wir über Hugo Boss. In dem Laden war einfach alles perfekt. Es gab Sekt mit Minze und Zitrone, Hamburger sowie vegetarische Alternativen und klasse Elektro-Musik. Vollgegessen und leicht angetrunken schauten wir uns die Kollektionsteile an. Leider wurde es mir verboten im Geschäft zu fotografieren, aber es waren einige schöne Fundstücke dabei und erstaunlicherweise zu erschwinglichen Preisen. Ich tummelte mich hauptsächlich in der Männerabteilung herum, da ich gar nicht erst in Versuchung kommen wollte etwas zu kaufen. Ganz Boss typisch gab es viele Blazer und Mäntel in Samt, Blau, Kariert und Grau.
Insgesamt war es ein lustiger und gelungener Abend, von dem ich mir ein kleines bisschen mehr erhofft habe. Die Winterkollektionen wurden nur zweitrangig betrachtet, im Fokus stand es, sich einfach nur gut zu amüsieren.



















Lara Maria
Also ich fand die FNO in Berlin furchtbar, besonders zu NYC verglichen.