von Lisa in Kategorie: Offline 2Kommentare

Patrick Mohr Winter 2010

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Das bisherige Highlight in Sachen Absurdität, Skurrilität und Paradoxie stellt unangefochten die gestrige Patrick Mohr Show dar, die uns wie kleine Kinder amüsiert auf den Stühlen rumhüpfen liess. Vom grandiosen Oldschool-Techno-Set von DJ Hell über die Riesenschnecken im Glaskasten bis hin zu den Anabolika-Models wurde eine unglaubliche Inszenierung geboten, die den eigentlichen Protagonisten - Patrick Mohr's Jeans-Kollektion - fast in Vergessenheit geraten liess...

Passend zu den Jeans wurden die fünf Farbwelten Weiß, Schwarz, Rot, Gelb und Blau jeweils von einer obskuren Figur eröffnet, die die muskelbepackten Models mithilfe einer Sackkarre auf den Laufsteg hievte. Waren es letztes Jahr noch Obdachlose, die sich (mit Verlaub) eher unter den fragenden Blicken des Publikums quälten, verpflichtete Patrick Mohr dieses Mal eine Hand voll Bodybuilder, die mit Drachen-artigen Stoffkonstrukten spärlich bekleidet waren und eben auch die jeweilige farbige Jeans präsentierten.

Ausgerüstet mit Karnevals-Perücken, durchsichtigen Plastikumhängen und Glitzer-Tangas, konnten sich die anwesenden Gäste ein Schmunzeln nicht verkneifen, die Models selber schienen sich allerdings alle restlos wohlzufühlen in ihrer Rolle als Catwalk-Queen bzw. -King. Logisch, diese Show darf man nicht all zu ernst nehmen und nicht zu sehr hinterfragen - dass Patrick Mohr ein Händchen für absolut gute Jeansschnitte hat, wissen wir sowieso, alles andere nehmen wir als gelungene Abwechslung im ewig perfekten Modebusiness mit Kusshand entgegen!

Tags: fashion week berlin, patrick mohr

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2 Kommentare

  • Nicole

    Das war bestimmt sehr amüsant und ich finde es besser, durch eine lustige Inszenierung Aufmerksamkeit zu erregen, als durch Obdachlose. Obwohl die Mode natürlich etwas in den Hintergrund gerät.

  • OK COOL

    @Nicole: Da hast du vollkommen Recht, die Show steht fast komplett im Vordergrund - was bei einer reinen Jeans-Kollektion aber durchaus in Ordnung geht!

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