Ausflugs-Outfit: Wander- statt Skischuhe.
Ende November.
Und weit und breit kein Schnee in Sicht. Was in Deutschland zum Normalfall zählt, ist in der Schweiz eher ungewöhnlich.
Ende November.
Und weit und breit kein Schnee in Sicht. Was in Deutschland zum Normalfall zählt, ist in der Schweiz eher ungewöhnlich.
Wer in der Schweiz wohnt, muss ganz gewiss jedes Wochenende durch die Berge kraxeln. So malte ich mir das, damals noch mit deutschem Wohnsitz, einmal aus. Dass im bergigen Urlaubsland natürlich auch einmal der Alltag mit vielen Pflichten und wenig Zeit einziehen würde, verdrängte ich gekonnt.
Da auch dieser Winter wohl eher in die Kategorie verkehrte Welt - Schnee im Norden, Matschwetter im ansonsten schneesicheren Süden - fällt, habe ich die wenigen Augenblicke Tiefschnee vor wenigen Tagen über Gebühr genossen. Mit dem Auto ging's dafür hoch hinaus: und zwar nach Juf, das ist - kleiner Exkurs - die höchstgelegene, ständig bewohnte Siedlung Europas.
Auch, wenn es an dem hier gezeigten und überaus pittoresken Ort gerade garantiert weitaus weniger blütenreich zugeht - dorthin geht's in den kommenden Tagen, ein bisschen ausspannen und vor allem ausschlafen.
Nun bin ich aber ganz besonders gespannt, ob die Schweiz-Kenner unter euch eine Ahnung haben, welchen Ort plus Absteige wir uns da ausgesucht haben? Angeblich erkennen die Eidgenossen doch jeden Gipfel und jeden Baumzipfel ihrer Heimat?
Los, los, nun ratet schon!
Foto: annabelle.ch
Das nächste Wochenende mitsamt seinen sicherlich ausufernden Erlebnissen steht bevor - noch bevor das letzte komplett "abgearbeitet" werden konnte.
Da der vergangene Sonntag mit Kumpeline Sarah jedoch viel zu gelungen war, als dass ich ihn hier einfach unter den Tisch fallen lassen könnte, gibt es jetzt noch rasch die Zusammenfassung davon. Bevor der Ereignisreichtum der kommenden 48 Stunden ganz ungehemmt zuschlägt...
Eine ganze Ladung Material für wiederum eine ganze Ladung Posts stapelt sich nach einer ereignisreichen Woche nebst Wochenende auf meinem Desktop. Bevor ich jedoch auf "Veröffentlichen" drücken kann, muss noch ein bisschen sortiert werden, an der Bilder- und Worte-Front.
Das Header-Bild verrät den Gewieften unter euch aber vielleicht schon ein bisschen was. Denn eigentlich führt es im Grunde auf die völlig falsche Fährte. Na, schon eine Idee?
Na hoppla, über all den Shooting-Aufregungen der letzten Tage ist die Forsetzung meines Mini-Alp-Ausfluges ein bisschen in Vergessenheit geraten. Da die Geschichte jedoch nicht mit der Ankunft auf der Sennerhütte endete, gibt es heute Teil II.
Was angeteasert wird, gehört auch entmystifiziert. In diesem Sinne, los geht's:
Mit meiner Mama, die gerade zu Besuch ist, war ich letzte Woche fast schon überstürzt in den Bergen. Der Wetterbericht spuckte nämlich ganz unerwartet zwei Tage Sonne für den Kanton Uri aus. Wir zwei packten also flott den obligatorischen Rucksack, reservierten Hüttenbetten, setzten uns in den Zug und fuhren - immer der Sonne nach.
Ihr Lieben: mit müden Beinen, von der Sonne gegerbtem Nacken und der Aussicht auf Familienzuwachs kehre ich gerade von einem spontanen Ausflug auf die Alm zurück... und verspreche alsbald ausführlicher davon zu berichten. Jetzt aber erst einmal: schlafen. Gute Nacht.
Am 1. August feiern die Eidgenossen Nationalfeiertag. Und das seit 1993 mit einem per Volksinitiative verabschiedeten arbeitsfreien Tag, der in diesem Jahr jedoch nicht so recht gelten sollte, da der 1. auf einen Sonntag fiel.
Für uns zwei, meinem Buben und mich, stand Sonntag und Feiertag hin oder her, so oder so ein kleines Halb-Arbeit-halb-Freude-Spektakel ins Haus: der Genuss und die Dokumentation einer groß angelegten Lichtinstallation.