Ausflugs-Outfit: Wander- statt Skischuhe.
Ende November.
Und weit und breit kein Schnee in Sicht. Was in Deutschland zum Normalfall zählt, ist in der Schweiz eher ungewöhnlich.
Ende November.
Und weit und breit kein Schnee in Sicht. Was in Deutschland zum Normalfall zählt, ist in der Schweiz eher ungewöhnlich.
Unsere Gebete nach ein bisschen Sonnenschein wurden erhört. In den vergangenen Wochen badete die Schweiz in selbigem. Und die Schweizer deshalb in all den Gewässern, die das Land so zu bieten hat.
Als große Wurst- und Karotischdeckenfreundin freue mich bereits seit Wochen auf und über ein wirklich kurioses Festival in Luzern: Das Schweizer Wurstfestival "Alles Wurscht oder was?".
Hannibal hätte nicht schlecht gestaunt: Für den gestrigen Bade-Ausflug mit Kumpeline Denise überquerte bzw. tunnelte ich mal eben die Alpen. Und das ist eigentlich noch untertrieben, denn in Wahrheit tat ich's sogar zweimal. Am Sonntag Morgen ging es mit Badetasche und -schlappen nach Lugano im Tessin - und am Abend wieder retour.
Ich mag Kontraste. Und so genoss ich das vergangene Wochenende ganz besonders, das zwei Seiten der Schweiz erlebbar machte, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Ich freue mich, euch in dieser Woche die Zürcherin Caroline Ziegler und sieben ihrer liebsten Outfits vorstellen zu dürfen.
Caroline ist fleissige Style + Design Studentin an der ZHdK, liebt Skandinavien, war jüngst für ein Austausch-Semester in Göteborg. Und auch der Inhalt Carolines Kleiderschranks wird von skandinavischem Inhalt dominiert - Weekday, Monki und COS wohin, das modeinteressierte Auge sieht.
Wem das Tanzbein heute bereits gewaltig unterm Bürotisch zuckt, dem sei obige, vom kinki Mag ausgerichtete Fete ans Herz gelegt, die gleichzeitig das Schlusspünktchen nach einer kleinen feinen Clubtour durch die vier Schweizer Städte markiert. Gefeiert wird im La Catrina, Musik gibts von der Luzerner Band Les Yeux Sans Visage und DJ mahu. Punkt.
Wo? La Catrina, Kurzgasse 4, 8004 Zürich
Wann? ab 19.00 Uhr
Wer in der Schweiz wohnt, muss ganz gewiss jedes Wochenende durch die Berge kraxeln. So malte ich mir das, damals noch mit deutschem Wohnsitz, einmal aus. Dass im bergigen Urlaubsland natürlich auch einmal der Alltag mit vielen Pflichten und wenig Zeit einziehen würde, verdrängte ich gekonnt.
Bei einer Berlinerin, die zuletzt 400 Euro für ihre Bude am Helmholtzplatz ausgab, können Schweizer Mietpreise echt für Schnappatmung sorgen. Aber zum Glück konnte ich mich während meinen Zwischenstopps in Hamburg und München schon peu à peu an das Vielfache gewöhnen, das hier monatlich fürs Hausen draufgeht.
Freunde, ich glaub es ja selbst kaum: ein Klamotten-Post aus'm Hause Dotti! Geknipst auf dem idyllischen Nachhause-Weg, der mich über Äcker führt, mit Kühen, Schafen, Hühnern, Pferden, vielen Hunden und einem Kloster ausgestattet ist und nicht zuletzt kilometerlang am Wasser verläuft. Einfach herrlich - vor wie nach jedem Großstadt-Bürotag.
Der Frühling zeigt sich bereits kurz nach seinem Einzug in der Schweiz von seiner wenig knauserigen Seite und beschert dieser Tage eher frühsommerliches als an April erinnerndes Wetter.
Lunch in Zürich, uiuiui - keine besonders günstige Angelegenheit. Beim 0815-Essen gehen lässt man ohne Probleme 30 Franken und mehr. Supermarkt kommt für mich eher nicht in die Tüte. Und die Nudel vom Vorabend in der Mikrowelle aufwärmen, schon mal gleich gar nicht.
Die zwei Damen des Schweizer Labels
Ach, und: die Lookbook-Frisen sind doch dafür umso spektakulärer, nech? Mittelscheitel mit Röllchen links und rechts: will ich auch!
Während ich diesen Post verfasse, beginnt es vor dem Fenster ganz zaghaft zu schneien. Aber das letzte winterliche Aufbäumen bringt mich ganz bestimmt nicht davon ab, das Dotti's Vintage-Lager in punkto Schnee-, Wind- und Wetterfestes endgültig zu räumen, mal kräftig durchzulüften und endlich Frühlingshaftes an die Stangen zu hängen.
Hmmm. Zuckerperlen und Baby-Gugl - das tönt wahrhaft appetitlich. Und ich bin ganz sicher, dass die zwei nicht nur delikat klingen, sondern es letzten Endes auch noch sind. ... Selbst wenn ich die Backkünste der Zürcher Zuckerperle, die die rundum verlockenden Kleinigkeiten fabriziert, noch keinem Selbstversuch unterziehen konnte.
Da auch dieser Winter wohl eher in die Kategorie verkehrte Welt - Schnee im Norden, Matschwetter im ansonsten schneesicheren Süden - fällt, habe ich die wenigen Augenblicke Tiefschnee vor wenigen Tagen über Gebühr genossen. Mit dem Auto ging's dafür hoch hinaus: und zwar nach Juf, das ist - kleiner Exkurs - die höchstgelegene, ständig bewohnte Siedlung Europas.
Auch, wenn es an dem hier gezeigten und überaus pittoresken Ort gerade garantiert weitaus weniger blütenreich zugeht - dorthin geht's in den kommenden Tagen, ein bisschen ausspannen und vor allem ausschlafen.
Nun bin ich aber ganz besonders gespannt, ob die Schweiz-Kenner unter euch eine Ahnung haben, welchen Ort plus Absteige wir uns da ausgesucht haben? Angeblich erkennen die Eidgenossen doch jeden Gipfel und jeden Baumzipfel ihrer Heimat?
Los, los, nun ratet schon!
Foto: annabelle.ch
Was hilft am besten, wenn man malade auf der Couch dahindämmert? Pillen, Säftchen, gar das die Sinne vernebelnde Fernsehprogramm?
Ich versuche am liebsten auf die ganzen Mittelchen aus der Apotheke - jedenfalls wo möglich - zu verzichten und setze stattdessen auf ne Mütze mehr Schlaf, viel Tee und ganz viel Frischluft. So wie heute. Nachdem sich der Hochnebel halbwegs verzogen hatte, ging's auf den Hausberg. Das Licht war ganz bezaubernd, in der Ferne thronten die Berge und nach einer Stunde Auslauf geht's jetzt schon viel besser.
Wer an Schaffhausen denkt, denkt wahrscheinlich vornehmlich an Rheinfall und eine pittoreske historische Altstadt. Und wahrscheinlich sind's auch die Hauptattraktionen des Städtchens - der größte Wasserfall Europas und seine süßen alten Gässchen.
Noch gute drei Stunden können im Rahmen eines Salon privé Design-Klassiker zum Sitzen, Liegen und Bewohnen in Zürich bewundert und gekauft werden. Ich bin leider etwas spät dran - sowohl mit dem selber besuchen als auch mit dem Kundtun. Aber vielleicht ist die eine oder der andere ja gerade ums Eck vom Museum für Gestaltung oder dem Kunsthaus Zürich und hat keinen blassen Schimmer, wohin mit der Zeit bis 17.00 Uhr?!
Derjenigen/demjenigen sei die Veranstaltung von Design+Design wärmstens empfohlen.