von Dotti 3Kommentare

Rückblick: ein wässriger Sonntag.

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Unsere Gebete nach ein bisschen Sonnenschein wurden erhört. In den vergangenen Wochen badete die Schweiz in selbigem. Und die Schweizer deshalb in all den Gewässern, die das Land so zu bieten hat.

Ob Fluss, See oder Tümpel - jedes bisschen Nass hier scheint klar und unbedenklich für den Badespass. Würde ich in Deutschland wohl im Rhein baden? Die Basler jedenfalls schrecken davor nicht zurück und schwingen sich munter in die Fluten. Gleiches Schauspiel in Zürich: hier wird die Limmat - neben dem See natürlich - fröhlich bebadet. Und auch ich habe das abendliche Limmat-Bad mittlerweile fast schon zum Ritual werden lassen. Es ist Tatsache ein bisschen wie Urlaub: nach einem heissen Tag im Büro geht's mitsamt Velo am Fluss entlang, auf dem eine besetzte Luftmatratze an der nächsten treibt, der eine oder andere ambitionierte Schwimmer seine ewig währende Bahn zieht und Hunde quietschvergnügt rumpaddeln. Das sommerliche Treiben wird von Menschen in Bikinis und Badehosen flankiert, die, flugs erfrischt, in eben dieser Montur nach Hause marschieren. Ober eben flussaufwärts, um noch eine Runde "zu drehen".

Herrlich!

Am vergangenen Sonntag mit seinen 34 Grad sollte es für mich mal ein noch unbekanntes Gewässer sein: der Pfäffikersee. Mit S-Bahn und Velo ging's hin. Und dort angekommen fühlte es sich ein bisschen wie in der Uckermark an - schön also. Und vom Bergpanorama mal abgesehen. Schilf, seichtes Gewässer und am Ufer gegenüber ein Dörfchen. Nett.

Ob es wohl auf das Zuviel an Sonne zurückzuführen ist, dass wir nach ein, zwei Stunden die Idee zutage brachten, komplett mit dem Velo zurückzuradeln? Wohlgemerkt mit Fahrrädern, die keine Gangschaltung besitzen, eine Strecke entlang, die einiges an Erhebungen mit sich brachte... Nun denn: Fünf Stunden, einige Liter ausgeschwitzen Schweisses und etliche Flüche später waren die etwa 60 km dann aber doch irgendwie gemeistert. Und liessen meine Tagesleistung auf etwa 90 Kilometer hochschnellen.

Klar auch, dass dieser etwas ausgeuferte Ausflug zum See mit einem Sprung ins kühle Nass vor der Haustür abgeschlossen wurde, oder?

P.S. Eine Handvoll Impressionen des wässerigen Ausfluges gibt's hier. Das Jubel-Foto entstand auf der letzten und gleichzeitigsten "schlimmsten" Erhebung der Strecke.

Tags: ausflug, baden, schweiz, zürich, zürisee

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3 Kommentare

  • nadya

    wenn ich die fotos sehen, fängt mein herz an zu weinen und
    sehnt sich zurück. schliesslich bin ich gerade erst aus
    meinem schweiz urlaub zurückgekehrt ...

  • Sarah

    Aye wie schön.
    Und wie schade, haben wir uns noch nie auf dem Werdinseli getroffen. Dort kühl ich mich nämlich seit 2 Wochen mittlerweile auch fast täglich ab!

  • Dotti

    Frl. Sarah, nanu? Das liegt bestimmt daran, dass es in der Badi wie in der Sardinenbüchse zugeht? omm doch ein Brückchen weiter - das ist mir die liebere Badestelle. Ohne nackich und so natürlich.

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