Wochenendausflug: Einmal Schnee und zurück.
Da auch dieser Winter wohl eher in die Kategorie verkehrte Welt - Schnee im Norden, Matschwetter im ansonsten schneesicheren Süden - fällt, habe ich die wenigen Augenblicke Tiefschnee vor wenigen Tagen über Gebühr genossen. Mit dem Auto ging's dafür hoch hinaus: und zwar nach Juf, das ist - kleiner Exkurs - die höchstgelegene, ständig bewohnte Siedlung Europas.
Wir schraubten uns mit dem Auto mehr als eine halbe Stunde lang eine schmale Strasse bergauf, kamen an gefrorenen Wasserfällen, meterlangen, von Felsvorsprüngen hinabhängenden Eiszapfen und tatsächlich keiner einzigen Menschenseele vorbei. Auf Knapp 2200m angekommen, schien die Sonne mit voller Kraft, es muhten ein paar Ochsen und in einer einsamen Kaschemme genossen wir beides in der Waagerechten, bei Rivella und Pfefferminztee.
Hin und wieder verirrte sich ein Skifahrer in unsere Nähe - ansonsten war's der wohl mucksmäuschenstillste Ort, den ich seit langem erlebt habe. Versprecht mir doch bitte, dass auch ein Blogeintrag daran so schnell nichts ändern möge... Das muss ich einfach noch ein zweites Mal erleben.
Impressionen aus Juf.







Tine
Mag solche stillen Orte auch sehr gerne. Wunderschön.