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Über die Alltagstauglichkeit des Minihöschens

Die Modewelt steckt voller Wunder. Und Rätsel. Zu jeder anbrechenden Sommersaison frage ich mich nämlich beispielsweise aufs Neue, was uns einige Designer mit diesen wahnwitzig kurzen Höschen - warum nenne ich sie nicht gleich mal Schlüpfer? - sagen wollen, in denen zur Laufstegschau schmale Models über den Catwalk flanieren, immer in kompletter Kombination mit High Heels, Handtasche und Jäckchen.

Dass hinter den minimalen Shorts ein pragmatischer Aspekt steckt, kann ich mir kaum vorstellen - zwar sind die deutschen Sommer bisweilen sehr schwül, jedoch sind leichte Sommerröcke dabei vollkommen ausreichend, und Stoff sparen müssen renommierte Designer wie Marc Jacobs, der in seiner pastellfarben-getönten Sommerkollektion für Louis Vuitton ein besonders knapp geschnittenes Modell des Luxus-Schlüpfers präsentierte, und Nicolas Ghesquiere, der für Balenciaga das Minihöschen mit einer wuchtigen Neoprenjacke fusionieren ließ, ganz bestimmt nicht. Doch wann soll die Zwergenausgabe der Sommershorts denn nun eigentlich zum Einsatz kommen?

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13Kommentare Claire |

Nachtportier, Schutzmann oder Skifahrer: der Kopfschmuck der Saison

In diesem Winter spielen Kopfbedeckungen eine wichtige Rolle. Es gab Zeiten, da schickten die meisten Modeschöpfer ihre Models für die Wintersaison eisern ohne das kleinste Hütchen auf den Laufsteg, was beispielsweise in den 50er Jahren undenkbar gewesen wäre, da ging kaum ein Mensch ohne Hut auf die Straße. Bekanntlich hat sich seitdem viel geändert, auch in der Mode. Der Hut gehört nicht mehr zwangsläufig zum guten Ton, man darf sich auch unbehütet unters Volk begeben. Trotzdem, wie gesagt: in diesem Winter möchte der Kopf hübsch bedeckt werden, und das keinesfalls nur mit profan-funktionellen Woll- oder gar Fließmützen.

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6Kommentare Claire |

Ikonen im Wandel: Die Olsen-Zwillinge

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Als ich vor einigen Jahren, mit 12 oder 13 Jahren, erstmals mit Interesse Modemagazine durchblätterte (ich muss zugeben, dass es sich dabei um eher konventionelle bis niveaufreie Lektüre handelte, aber jeder hat ja seine geheimen Jugendsünden), waren die Olsen-Zwillinge in den Mode-Klatschspalten allgegenwärtig. Einschlägige Zeitschriften und Magazine schienen es sich zur höchsten Aufgabe gemacht zu haben, den Stil der beiden berühmten Schwestern bis ins Detail zu analysieren, zu interpretieren und anschließend auf beliebten ''Klau den Look''-Seiten zu imitieren. Die Zwillinge erfanden in Karohemden, Latexleggins, Tory-Burch-Ballerinas und mit riesigen Handtaschen am Arm den bald heiß geliebten ''Glunge''-Look, eine Fusion aus Grunge und Glamour. Der unordentliche Haarschopf als abendtaugliche Frisur und überdimensionale Sonnenbrillen wurden durch Ashley und Mary-Kate Olsen salonfähig, zudem erkoren die beiden Ikonen den Starbucks-to-go-Becher zum It-Accessoire. Und mit dem wachsenden Einfluss der Modeblogs ließen es sich auch die dahinter agierenden Autorinnen nicht nehmen, zahlreiche Outfitbilder der Schwestern zu posten und in tiefsinnigen Artikeln auf das Höchste zu loben und zu bestaunen.

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10Kommentare Claire |
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Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL