Dr.Martens by Swarovski
Wer hätte gedacht, dass Schuhe der Arbeiterklasse so gut mit einer Luxusmarke harmonieren?! Die Kollaboration der Kult-Marke Dr.Martens mit Swarovski zeigt, dass es funktioniert.
Wer hätte gedacht, dass Schuhe der Arbeiterklasse so gut mit einer Luxusmarke harmonieren?! Die Kollaboration der Kult-Marke Dr.Martens mit Swarovski zeigt, dass es funktioniert.
Habt ihr genug von Pumps, die von den Füßen rutschen? Die bei der Anprobe noch perfekt saßen und nun bei jedem Schritt vom Fuß rutschen? Die jede Dame so aussehen lassen, als wäre sie betrunken? Street Walkers sollen jetzt für den nötigen Halt sorgen und den Schuh am Fuß befestigen. Das wäre zu schön - nie wieder einen High-Heel verlieren!
Sich seinen Arbeiter-Boot mit Kristallen zu säumen, macht für uns nicht sehr viel Sinn. Dieser Schuh macht genauso viel Sinn wie der Malerschuh von Alexander McQueen, der nachträglich mit Farbspritzer gesäumt wurde und für einen überhöhten Preis über die Ladentheke gewandert ist. Die Idee bzw. die Geschichte hinter dem Festival-Boot von J.W. Anderson ist anderseits aber eine schöne.
Was kommt dabei herum, wenn sich die Modestudentin und Designerin Sarah Schofield mit Dior zusammen tut? Betörende rote Pumps mit Stilletto-Absatz. Die verführerischen Heels sind im typischen Dior-Stil gehalten: Sexy, rot und weiblich. Doch Dior ist nicht genug für die Australierin. Sie hat zudem auch noch diese Clutch für Swarovski entworfen. Wir glauben, dass es nicht mehr lange dauert bis der Name dieser jungen Designerin in aller Munde ist.
Dass Swarovski gerne mit anderen Labels kooperiert, ist nichts Neues. Bereits im letzten Jahr zur Bread & Butter zeigten Swarovski Elements auf ihrem Stand, wie Labels aus der Mode- und der Designwelt ihre kleinen Steine verwenden und sie zu einer Einheit verschmelzen lassen. Eine Art Werkstatt wird dem Besucher geboten, die einlädt, selbst Hand anzulegen. Wir haben uns aber lieber darauf beschränkt, die daraus entstandenen Schuhe genauer unter die Lupe zu nehmen.
Während wir uns vor rund zwei Monaten schon über den Kitsch und den Bombast der Herbstkollektion 2010 von Christian Louboutin ausgelassen haben, werden uns jetzt noch weitere Modelle präsentiert. Und ja, auch diese können die Kollektion nicht retten. Es gibt zwar das ein oder andere schöne Modell, im Großen und Ganzen ist uns Swarovski, das Leomuster im Stile von Peggy Bundy, der Stripper-Stiefel in Weiß zu viel. Hier geht es zu den Kollektionsteilen.
Nachdem Miu Miu 2009 unser Augenmerk auf bestickte Strümpfe lenkte und damit eine Welle von DIY-Versuchen ausbrach, legt jetzt Rebecca Taylor mit neuen Verschönerungsideen für Strumpfhosen nach.
Was ist denn hier passiert, Herr Louboutin? Während deine letzte Kollektion noch bunt, überaus reizend und interessant war, strotzt deine Herbstkollektion nur so vor Kitsch. Swarovski-Steinchen hier. Ein bisschen Pink da und obendrauf der Chamäleon-Look, der sich über alle Farben des Regenbogens erstreckt. Der Pump mit Fell und Leomuster ist unterirdisch. Solch einen Pump haben wir das letzte Mal beim Denver Clan gesehen. Oder an Peggy Bundys Füßen. Aber willst du uns ernsthaft weismachen, dass wir so etwas wieder tragen sollen? Das ist zu viel Bombast für unseren Geschmack.
Ja, Swarovski kann es nicht lassen. Ihr geheimes Ziel: die Welt mit Glitzersteinchen zu bepflastern. War man vor ein paar Jahren noch geschockt als man Paris Hiltons und ihr Swarovski-Handy sah, so überrascht der neueste Coup wohl kaum. Bei der Kollaboration "Crystallized Meets 12 Tokyo Brands" arbeitet - wie der Name schon vermuten lässt - Swarovski mit zwölf Labels aus Tokyo zusammen. Das erste ist Visvim, die Klamotten, Accessoires und eben auch Schuhe auf den Markt bringen, die über und über mit Swarovski-Kristallen bestickt sind. Als Vorgeschmack gibt es hier jetzt Bilder der Herrenkollektion zusehen.
Giuseppe Zanotti steht auf Swarovski. Und auf Kitsch. Alles zusammen muss nicht immer schön sein. Und auch wenn Zanotti den Preis als Schuhdesigner des Jahres 2009 gewinnen konnte, so muss uns nicht immer alles gefallen, was er da macht. Seine neuen Ballerinas mit Patronen an der Seite beispielsweise sind grausam.
Oh mein Gott, wo soll das alles noch enden. Während im letzten Jahr der Wingsneaker von Jeremy Scott noch für Furore sorgte, schütteln wir langsam nur noch den Kopf. Der Multicolorsneaker war schon gewöhnungsbedürftig, passte aber irgendwie zu dem Rest der Flintstone-Ouvertüre, die uns Scott in London zur Fashion Week präsentiert hat. Nun gibt es Glitzer Glitzer und wir sehen Lady Gaga schon in unserem Kopfe in diesen Sneakern herumrennen.
Wir haben ein neues Feature auf der Seite. Eure Meinung ist gefragt und genau deshalb gibt es ab heute ein einfaches Abstimmungstool. Unter dem jeweiligen Bild findet ihr die Buttons "Hot" und "Not". Einfach raufgeklickt und schon wissen wir, ob die Schuh tragbar, ein Must-Have oder ein absolutes No-Go sind. Als ersten Schuh schicken wir die High-Heels von Giuseppe Zanotti ins Rennen.