J.W. Anderson - Festival-Boot mit Swarovski-Steinen
Sich seinen Arbeiter-Boot mit Kristallen zu säumen, macht für uns nicht sehr viel Sinn. Dieser Schuh macht genauso viel Sinn wie der Malerschuh von Alexander McQueen, der nachträglich mit Farbspritzer gesäumt wurde und für einen überhöhten Preis über die Ladentheke gewandert ist. Die Idee bzw. die Geschichte hinter dem Festival-Boot von J.W. Anderson ist anderseits aber eine schöne.
"The Swarovski crystals on the toe embody the ethos of the collection - looking down to your feet and being engulfed and overwhelmed by acid hallucinations. These are 'monkey' boots - so called because they were originally worn by roofers. This hard wearing footwear was worn all year round, evolving from a practical to a fashion shoe as the roofer's girlfriends, too poor to buy their own shoes, would borrow the boots and wear them out on the town."
Die Freundin vom Dachdecker hätte aber ganz sicher nicht fast 2000 Pfund für solch einen Schuh blechen können, war sie doch zu arm sich eigene Schuhe kaufen zu können und musste auf die Schuhe des Freundes zurückgreifen. Zumindest machen die Kristalle nach dem Durchlesen der Geschichte zu dem Schuh aber Sinn. Natürlich wollte Frau dem Schuh etwas Weibliches vereinleiben. Natürlich liegt es da nah, auf Glitzer zurückzugreifen. Vielleicht sollte man sich einfach dran machen eine DIY-Version des Schuhs zu entwerfen. An sich ist der Look ja interessant und die auf der Spitze geschaffene Kristall-Landschaft funkelt herrlich.











