Clarks - Die unverwüstlichen Desert Boots
Es gibt Klassiker, die auch trotz verzweifelter Kopierversuche nicht untergehen und ihre Designer sind wohl die wahren Helden der Modewelt. Die Desert-Boots von Clarks sind dafür ein sehr gutes Beispiel. 1949 entwarf der britische Schuhmacher Nathan Clark den Desert-Boot, der unzählbaren Schuh-Trends als robuster Klassiker standhält.
Bands wie Simon & Garfunkel, Oasis und Max Herre schwören auf den nun schon über 60 Jahre alten Kult-Schuh, der ein Jahrzehnte unabhängiger Allrounder ist. Das erste „Urmodell" aus Wildleder, welches auf Basaren angefertigt wurde, war mit einer derben Kreppsohle ausgestattet und wurde während des zweiten Weltkrieges in Kairo getragen. Nathan Clark, der damals vor Ort stationiert war, vertritt die Überzeugung, dass die knöchelhohen Stiefel sich auch für die Freizeit eignen würden. Kurz darauf wurde von ihm auch die alltagstaugliche Version kreiert, die nach und nach zu einem Dauerbrenner wurde. In den sechziger und siebziger Jahren traf der Schuh dann erneut den Nerv der Generation.
Besonders für die Komplettierung der Looks der Mods, eine Subkultur der Sechziger, war das Clarks-Modell nicht wegzudenken. Bis heute wurden die Desert Boots in ihren verschiedenen Ausführungen insgesamt über 14 Millionen Mal verkauft. Sie lassen sich unglaublich vielseitig stylen und geben jedem Outfit einen ungezwungenen, lässigen Charakter, der dennoch individuell wirkt.
In günstigen Schuhboutiquen und Onlineshops wie Asos und Topshop sehen wir immer wieder mal sehr ähnliche Modelle. Wenn wir allerdings ehrlich sind, gefallen uns die verschiedenen Variationen des Originals am Besten. Denn von klassisch beige bis hin zu geblümt oder im Leoparden-Look ist für jedermann und -frau ein Paar des perfekten Desert-Boots dabei.
Desert Boots von Clarks - eine kleine Auswahl:
Und hier zum Vergleich zwei Neuinterpretationen:

















