Marc Jacobs - Absätze sind keine Pflicht
Wozu braucht man Absätze? Frau kann doch auch gerne auf den Zehen durch die Gegend schweben und sich dabei richtig schön genau diese kaputt machen. Wenn der kleinste Windstoß kommt, dann wird Frau weggewirbelt. Wenn sie ins Schwanken kommt, dann fällt sie hin. Die Balance kann man so nicht richtig halten. Und auch wenn der Absatz unten liegend angebracht ist und sein Dasein in einer Duckstellung fristet, so macht er wenig Sinn. Wenn er wirklich für Stabilität sorgen soll, dann müsste er viel länger sein, damit die Trägerin sich auf diesem Abrollen kann.
Wie Antonio Berardi setzt Marc Jacobs auch auf absatzlose High-Heels. Wofür das gut sein soll und warum die Designer denken, dass das chic wäre, bleibt weiterhin ein großes Rätsel. Wer sich diesen Spaß trotz alledem kaufen möchte und nie lange Strecken zurücklegen muss, kann mit 328 Dollar mit dabei sein. Die Schuhe stammen aus der 2008er Kollektion.
Via Shoewawa








Raisa
Ich finde nicht, dass dieser Schuh keinen Absatz hat. Er hat sogar einen sehr großen, nur befindet er sich nicht da wo man ihn vermutet oder gewohnt ist ihn zu sehen.
Wie bei Antonio Berardi beweist Mark Jakobs, dass man für einen Highschuh (das Heel lasse ich bewusst weg) lediglich den vorderen Teil des Fußes benötigt um damit gehen zu können. Es ist ja auch möglich auf Zehenspitzen zu gehen. Ein interessanter Schuh, sehr konzeptionell zur Kollektion gedacht, jedoch ziehe ich das Model von Antonio Berardi vor.